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| Anwendungen |
| Honen |
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Das Honen ist ein zerspanendes Feinbearbeitungsverfahren für fast alle Werkstoffe und stellt in der Produktion den letzten Fertigungsprozess dar. Ziel ist die Verbesserung der Maß- und Formgenauigkeit, vorwiegend jedoch sollen die Gleiteigenschaften positiv beeinflusst werden. Die bekanntesten Anwendungsfälle sind Oberflächenoptimierungen an Kolbenlaufflächen, an Zylindern von Verbrennungsmotoren und an Hydraulik-Bauelementen. Beim Honen wird eine Rundlauftolleranz von 1 bis 2 µm erreicht.

Verfahren:
Das Werkzeug bewegt sich sowohl in der Längsachse als auch drehend; daher ist eine gehonte Fläche am Kreuzschliff (Kreuzstrich) erkennbar. Dieser Kreuzschliff ist charakteristisch beim Langhubhonen, er verbessert die Gleiteigenschaften, da sich in den kleinen Furchen Öl sammeln kann.

Honarbeiten sind auf gewöhnlichen Drehmaschinen und Vertikal-Bohrmaschinen mit unserer IndraMotion MTX möglich. CNC-gesteuert machen Honmaschinen jedoch nur in der in der Serienfertigung Sinn, da hier viele Teile bearbeitet werden und der Materialtranzport ebenfalls gesteuert werden muss.

Auf einer Honmaschine wird - ähnlich wie bei einer Fräsmaschine - ein rotierendes Werkzeug in die zu bearbeitende Bohrung eingeführt und darin rotierend sowie oszillierend (längs hin und her) bewegt. Die eigentlichen Schneidleisten aus Siliziumkarbid, Korunden oder Diamant werden mit einem vorgegebenen, variabel einstellbaren Druck an die Bohrung angepresst.

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