 |
 |
| Anwendungen |
| Wellenkraftwerke |
 |
|
|
 |
Das ständige Auf und Ab der Wellen ist das sichtbarste Zeichen für die große Energiemenge im Meer. Wellenkraftwerke müsssen ein extrem breites Einsatzfenster abdecken: Gemächlichen Wellengang bei schönem Wetter genauso wie Winterstürme in Europa, Hurricanes, Taifune oder Zyklone.

Die Fluidtechnik eignet sich besonders, die Wellenenergie für die Stromerzeugung zu nutzen. Sie kann mit einem hohen Wirkungsgrad und einem Minimum an Mechanik lineare Bewegungen in eine geregelte Rotation umwandeln. Die besondere Herausforderung: Maximalkräfte und Verfahrgeschwindigkeiten von Wellen korrelieren innerhalb eines Wellenzyklus.

Hohe Verfahrgeschwindigkeiten von 1 – 2 m/s treten typischerweise bei kleineren Wellen auf, die schnell aufeinander folgen. Große Wellen dagegen erzeugen Maximalkräfte von bis zu 500 kN – 1 MN bei einer längeren Periodendauer.

Ob Geschwindigkeit oder Kraft: Bei jeder Welle schwankt die Eingangsleistung für den Power-Take-Off zweimal zwischen Null und Maximalwert bei einer typischen Periodendauer von 10 Sekunden. Darüber hinaus wächst die Leistung der Welle mit einer dreier Potenz im Verhältnis zur Wellenhöhe.

Daraus ergibt sich ein Leistungsfenster, das den Faktor 1.000 zwischen Minimal- und Maximalwerten erreicht. Ein derart breites Spektrum deckt nur mit einem angemessenen Aufwand sinnvoll die Hydraulik ab.
|
|
|
|