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(14. Mai 2012)
Lichtautomatisierung spart bis zu 60 Prozent Energie

Damit an Arbeitsplätzen immer nur dann Licht brennt, wenn es gebraucht wird – und zwar so viel wie benötigt, setzen die Bosch Rexroth AG und die Robert Bosch GmbH auf eine neue, automatisierte Beleuchtungssteuerung mit IndraLogic SPS. Sie eignet sich für alle Gebäudearten, von der Werkshalle bis zum Bürokomplex, und ermöglicht, die Beleuchtungsstärke in Abhängigkeit vom Tageslicht und der Anwesenheit von Personen auf das benötigte Level zu regeln. Die Steuerung bestimmt dabei auch, gemäß den Meldungen der Sensorik, den richtigen Zeitpunkt zum Ein- und Ausschalten. Die Beleuchtungssteuerung wird sukzessive an allen Standorten der Bosch-Gruppe eingesetzt. Sie ist äußerst effizient: Die Lichtautomatisierung spart bis zu 60 Prozent Energie.

Weiterführende Information:
> www.boschrexroth.com/sps

> Photo: Die Beleuchtungssteuerung regelt die Lichtstärke in Werkshallen und Büros. (jpg)
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(20.03.2012)
Wie im echten Leben

Wie Deutschland stehen zahlreiche Nationen der Herausforderung einer alternden Gesellschaft gegenüber. Diese verlangt nach Umgebungen, Technologien und Produkten, die ihren Bedürfnissen angepasst sind. Ein weltweit einzigartiges Labor in Toronto, Kanada, erforscht nun die physischen Schwierigkeiten älterer Menschen im Alltag – mit Hilfe von Rexroth-Technik.
Ob eisbedeckte Straßen, rutschige Bodenbeläge, Treppen oder unübersichtliche Situationen – im Challenging Environment Assessment Lab (CEAL) lassen sich alltägliche Umweltbedingungen erzeugen, die für ältere oder behinderte Menschen Herausforderungen darstellen. Die Forscher können so unter geschützten Bedingungen zuverlässige Daten über den Alltag mit Einschränkungen erheben.
Die CEAL-Anlage besteht aus einer einzigartigen Plattform, die sich in sechs Freiheitsgraden bewegen kann. Rexroth lieferte das hydraulische Bewegungssystem vom Zylinder bis zur Plattform sowie die Motion-Control-Software. Ein Testlauf sowie die Montage in Toronto gehörten ebenfalls zum Lieferumfang. Die bewegliche Plattform kann mit wechselnden Nutzlasten beladen werden. Die sind für unterschiedliche Versuchssituationen ausgelegt: eine allgemeine Kabine, mit modifizierbaren Konstruktionen wie einer Treppe und verschiedenen Bodenbelägen, eine Winterkabine sowie ein Visual Dome. Alle drei verfügen über ein akustisches Surround-System, um die Versuchsanordnung so realitätsnah wie möglich zu gestalten.

Weiterführende Informationen:
> www.cealidapt.com

> Photo: Das CEAL in Toronto in einer Versuchssituation.
Photo: © Toronto Rehab
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(08. Juni 2011)
Fliegender Norweger kappt Verbrauch um 50 Prozent

Gleiten statt Schwimmen: Die innovative Motoryacht ASV der norwegischen Werft Effect Ships International verbindet sportliche Eleganz mit einem energieeffizienten Luftkissenantrieb. Das Ergebnis: gleiche Fahrleistungen mit halbierter Motorleistung und ein um mehr als 50 Prozent reduzierter Treibstoffverbrauch. Dazu entwickelte das norwegische Unternehmen einen besonderen Rumpf. Der Bug und die Seiten schmiegen sich wie ein „U“ um einen Hohlraum. Eine bewegliche Klappe am Heck schließt diesen Raum nach hinten ab, sobald ein hydraulisch angetriebener Hochleistungsventilator mit einem Meter Durchmesser und 1.850 Umdrehungen pro Minute ein Luftkissen unter der Yacht aufbaut. Nur die schmalen Bug- und Seitenteile haben dann noch direkten Kontakt mit dem Wasser. Das reduziert den Fahrtwiderstand so stark, dass das ASV mit der Hälfte der in dieser Klasse üblichen Motorleistung auskommt. Die norwegischen Ingenieure holten sich schon zu Projektbeginn Unterstützung bei dem Automatisierungsspezialisten Bosch Rexroth, der sich in Skandinavien als einer der führenden Ausrüster für maritime Anwendungen und Off-Shore- Plattformen etabliert hat. Das weltweit in mehr als 80 Ländern aktive Unternehmen entwickelte eine maßgeschneiderte Komplettlösung aus Hydraulik, Pneumatik sowie einer elektronischer Steuerung. Für den norwegischen Technologie-Spezialisten ist die Yacht nur ein Appetithappen, der die in Simulationen errechneten Treibstoffeinsparungen in der Praxis belegt hat. Jetzt plant Effect Ships International, die patentierte Konstruktion auf große Nutzschiffe mit bis zu 125 Meter Länge zu übertragen.

> Photo AS Vessel (jpg)
> Photo AS Vessel 2 (jpg)
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(05. November 2010)
„Im deutschen Pavillon „balancity“ konnten die Besucher der Weltausstellung in Shanghai das EXPO-Thema "Better City, Better Life" am eindrucksvollsten erleben.“ Das entschieden die Veranstalter mit Abschluss der EXPO Shanghai am 30. Oktober 2010. Als Publikumsmagnet faszinierte der Deutsche Pavillon mit einem einzigartigen Höhepunkt: Die Besucher konnten über Rufen oder Klatschen eine Multimediakugel mit 400.000 LED-Leuchten an einem 5.6 Meter langen Pendel in Bewegung setzen. „Bosch Rexroth hat die Antriebslösung für die interaktive Kugel beigesteuert, die sich in über 13.500 Vorstellungen bewährt hat“, betont Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender der Bosch Rexroth AG. „Wir sind stolz darauf, dass der deutsche Beitrag mit seiner Verbindung von Technik und Kreativität einen solch guten Eindruck in China hinterlassen hat.“ Die Komponenten für das Antriebssystem stammen aus dem Standard-Produktprogramm von Rexroth für Serienmaschinen.

> Photo Interaktive Kugel (jpg)
> Bild Dr. Karl Tragl (jpg)
> Weiteres Bildmaterial finden Sie im Pressebereich des Internetauftritts des deutschen Pavillons.
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(22. Oktober 2010)
Der Durchbruch ist geschafft: Mehr als 2.000 Meter unterhalb der Skipisten des Gotthard-Massivs haben seit 2003 Tunnelbohrmaschinen den längsten Verkehrstunnel der Welt durch massives Alpengestein getrieben. Am 15. Oktober 2010 öffneten die Maschinen die Verbindung zwischen den von beiden Seiten vorangetrieben Tunnel. Dabei setzten die auf Sissi, Heidi sowie Gabi 1 und Gabi 2 getauften Maschinen ständig doppelt so viel Kräfte ein, wie der Hauptantrieb des Space Shuttles beim Start als Schubkraft benötigt. „Auf 15.000 Betriebsstunden ausgelegte Getriebe von Rexroth wandelten diese Kräfte zuverlässig in gleichmäßige Bewegungen der 9 Meter durchmessenden Tunnelbohrmaschinen um“, beschreibt Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender der Bosch Rexroth AG, den Beitrag der Rexroth-Technik zu diesem Projekt. In dem neuen Verkehrstunnel wird ab 2017 eine Schienenverbindung die Strecke Basel – Mailand enorm verkürzen und die Alpenregion vom LKW-Verkehr entlasten.

> Photo St. Gotthard (jpg)
> Bild Dr. Karl Tragl (jpg)
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