Schleuse Münster
Marginale Spalte

Anwendung verstanden

Schleusenneubau nach Anforderungen der modernen Binnenschiff fahrt unter strengen Gewässerschutzauflagen.

Clever gelöst

Elektrohydraulische Systemlösung für langfristig zuverlässigen und wartungsarmen Schleusenbetrieb.

Passt

„Der Neubau der Zwillingsschleusen bei Münster macht es möglich, künftig deutlich mehr als die bislang durchschnittlich 16.000 Schiffe und Schubverbände pro Jahr abzufertigen.”

Schleuse Münster

Gelöst mit

  • 16 Hydraulik-Aggregaten und hydraulischen Stemmtorzylindern
  • Axialkolben-Verstellpumpe
  • Integriertem Wegmess-System CIMS Mk IV
Inhalt

Schleuse Münster im Dortmund-Ems-Kanal – sicherer und wirtschaftlicher durch Rexroth-Hydraulik

Wasserweg mit Zukunft

Im April 2014 nahm das Wasser- und Schifffahrtsamt Rheine am Dortmund-Ems-Kanal die zweite Kammer der neuen Zwillingsschleuse Münster in Betrieb. Damit ist die Wasserstraße bereit für die künftigen Anforderungen des Binnenschiffsverkehrs. Sämtliche Bewegungsabläufe der Schleuse werden mit einer elektrohydraulischen Systemlösung von Rexroth realisiert und gesteuert. Die neue Technik ist deutlich leistungsfähiger, umweltfreundlicher, sicherer und wartungsärmer als frühere mechanische Lösungen.

Der Dortmund-Ems-Kanal gehört zu den verkehrsreichsten Wasserwegen Deutschlands. Gemeinsam mit der Eiffel Deutschland Stahltechnologie GmbH und Rexroth als erfahrenem Engineering-Partner realisierte die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes zwischen 2009 und 2014 den Neubau der Münsteraner Schleusen. Dabei galt es, auch strengste Gewässerschutzauflagen zu erfüllen. Die jährlich in der Zwillingsschleuse abgefertigte Schiffsladung entspricht der Kapazität von mehr als 510.000 Lkw.

Konsequent auf lange Standzeiten ausgelegt

16 elektrohydraulische Antriebe von Rexroth in speziellen Edelstahlbehältern und zwei Motor-/Pumpengruppen sorgen für das zuverlässige Öff nen und Schließen der Klapp- und Stemmtore sowie von acht Umlauf- und zwei Querverschlüssen. Lediglich die Antriebszylinder an den Toren und Verschlüssen kommen mit Spritzwasser in Berührung, verfügen jedoch über einen wirkungsvollen Korrosionsschutz auf Basis der Enduroq-Oberflächentechnologie. Die Hydraulik-Aggregate selbst sind geschützt in Kavernen unterhalb der Schleusen untergebracht. Die erforderlichen linearen Bewegungen erzeugt die Hydraulik direkt und verschleißfrei ohne mechanische Übertragungselemente. Über das zylinderintegrierte Wegmess-System CIMS Mk IV ist eine direkte und sehr genaue Steuerung der Verfahrwege möglich. Dadurch reduziert sich der Wartungs- und Reparaturaufwand während des gesamten Lebenszyklus. Die beiden Schleusenkammern kommunizieren über einen Verbindungskanalverschluss – so lassen sich pro Schleusenvorgang bis zu 50 Prozent Wasser sparen. Der Wasseraustausch selbst erfordert fast keinen Energieeinsatz.

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