Winkler + Dünnebier: Dezentrale Antriebstechnik von Bosch Rexroth für maximale Modularität

Inhalt

Flexibler falten und verpacken

Winkler + Dünnebier in Neuwied gehören zu den absoluten Spezialisten, wenn es um Maschinen zur Herstellung von Papiertaschentüchern geht:Die neu entwickelte Anlage FLOWTOS produziert in der Minute auf zwei Bahnen bis zu 4.600 Taschentücher und sorgt auch gleich noch für die hygienische Verpackung. Sie setzt mit den schaltschranklosen Servo-Antrieben IndraDrive Mi von Rexroth ganz auf Modularität – und hilft W+D dabei, Zeit, Platz und Kosten zu sparen.

Weltweit werden täglich ca. 100 Millionen Päckchen Taschentücher produziert. Das erfordert von den eingesetzten Maschinen nicht nur ein hohes Arbeitstempo, sondern auch maximale Flexibilität – denn es gilt, auf dem globalen Markt Formvarianten und individuelle Kundenwünsche zu berücksichtigen. FLOWTOS ist deshalb modular aufgebaut und nutzt dezentrale Servo-Antriebe von Bosch Rexroth. Diese ermöglichen es, unterschiedliche Zellstoffe zu verarbeiten, die Größe der Tücher, die Stapelmenge der Taschentücher sowie die Anzahl der Packungen in einem Verkaufsgebinde zu variieren. Darüber hinaus bietet die Maschine eine Falttechnik für „normale“ Päckchen und eine kompaktere Variante für Reiseverpackungen.

Anwendung verstanden

Modulare und leistungsstarke Systemlösung für die Produktion von Papiertaschentüchern.

Clever gelöst

Einfache Installation durch modularen Aufbau mit schaltschranklosen Servo-Antrieben.

Passt

„Wir modularisieren unsere Anlagen konsequent und erzielen damit Einsparungen in den Bereichen Zeit, Platz und Kosten.“

Joachim Loock, W+D

 

Schaltschranklose Antriebstechnik für maximale Modularität

Größe und Anzahl der Taschentücher in einem Päckchen lassen sich dank der schaltschranklosen Servo-Antriebe IndraDrive Mi mit der Motion-Logic-Steuerung IndraMotion MLC auf Knopfdruck festlegen. Alle Antriebe werden von einem Ansteuergerät aus in Reihe geschaltet – das verringert nicht nur den Installationsaufwand und die Kabellänge, sondern vereinfacht auch die schnelle Umrüstung und den Transport der Maschinen-Module zum Kunden. Aufwändige Klimatisierungsmaßnahmen wie in einem geschlossenen Schaltschrank sind ebenfalls nicht erforderlich, da entstehende Verlustwärme frei in die Produktionsumgebung entweichen kann. Die Servo-Antriebe dienen zugleich als dezentrale E/A-Stationen und die Sensorik wird über standardisierte Schnittstellen direkt mit den Servo-Reglern verbunden. Die Kommunikation zwischen zentraler Steuerung, Achsreglern, Sensorik und E/As erfolgt über den Automatisierungsbus Sercos .