Die zentralen Merkmale für Smart Manufacturing

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Inhalt

Smart Manufacturing setzt die Idee und das Potenzial von Industrie 4.0 in der Realität um. In zahlreichen Fällen stehen Maschinenhersteller und produzierende Unternehmen bereits am Wendepunkt und führen Smart Manufacturing-Systeme ein.

Auf Basis der Erfahrungen aus den Pilotprojekten in unseren eigenen Werken haben wir sieben Merkmale identifiziert, die als Grundvoraussetzung für Industrie 4.0 notwendig sind.

Mensch als Akteur

Digitale Assistenzfunktionen und intelligente Arbeitsplatzgestaltung unterstützen den Menschen mit kontextbezogenen Informationen, verbesserter Ergonomie und erhöhen so den Grad der Individualisierung des Arbeitsumfeldes

Bosch Rexroth bietet zahlreiche Hard- und Softwarelösungen. Das beginnt bei Montageplätzen, die automatisch den Werker identifizieren, ein individuell auf ihn abgestimmtes Arbeitsumfeld schaffen und auf seine Kenntnisse ausgerichtete Arbeitsanweisungen zeigen, bis hin zu Smart Devices als intuitiv zu bedienende Endgeräte.

Verteilte Intelligenz

Dezentral intelligente Automatisierungskomponenten führen mit integrierter Software ihre Aufgaben nach Vorgaben übergeordneter Systeme eigenständig aus und treffen autonome Entscheidungen.

Bosch Rexroth ist Pionier der dezentralen Intelligenz mit intelligenten elektrischen Antrieben und Motion Controls für hydraulische Antriebe. Die verteilte Intelligenz ist eine Grundvoraussetzung für modulare Maschinen und Anlagen, die sich flexibel an veränderte Rahmenbedingungen anpassen.

Schnelle Vernetzung und flexible Konfiguration

Mit Plug and Produce werden Menschen, Maschinen, Prozesse und Warenströme ad-hoc miteinander vernetzt und Software-Tools vereinfachen die Inbetriebnahme, Integration und (Re-)Konfiguration sowie Diagnose und Wartung aller Komponenten, Module und Maschinen.

Open Core Engineering von Bosch Rexroth umfasst alle Software-Tools, Funktions-Toolkits und offene Standards für ein effizientes Software-Engineering und eine schnelle Vernetzung. Anwender müssen zahlreiche Funktionen nicht erst aufwändig programmieren, da sie schon in der Software von Bosch Rexroth vordefiniert sind.

Offene Standards

Hersteller-übergreifende und Plattform-unabhängige Standards bilden die Basis für horizontale und vertikale Vernetzung und damit für den reibungslosen Informationsaustausch in Wertschöpfungsnetzwerken.

Wir haben seit jeher offene Standards wie Sercos, IEC 61131-3, PLCopen oder OPC UA unterstützt. Mit Multi-Ethernet-Schnittstellen und Open Core Engineering öffnet Bosch Rexroth die Automatisierung vollständig der IT-Welt.

Virtuelles Echtzeitabbild

Alle Komponenten und Objekte sind innerhalb des gesamten Wertschöpfungsprozesses virtuell abgebildet und stellen in Echtzeit Kontextinformationen für eine kontinuierliche Prozessverbesserung bereit.

Über eigene Softwarefunktionen und Sensoren erfassen Bosch Rexroth-Automationskomponenten und -systeme alle relevanten Daten und tauschen sie in Echtzeit über Multi-Ethernet-Schnittstellen aus. Unterstützende Systemlösungen wie ActiveCockpit werten die relevanten Daten aus und zeigen sie in Echtzeit an. Damit haben Bediener und Führungskräfte eine aussagekräftige Informationsbasis für schnelle Prozessverbesserungen und Entscheidungen.

Digitales Lebenszyklus Management

Die durchgängige Vernetzung aller Automatisierungskomponenten, Maschinen, Prozesse und Produktdaten von der Entwicklung über die Produktion bis zum Recycling senkt die Entwicklungszeiten – und damit die Entwicklungskosten. Zudem wird die anwendungsgerechte Auslegung aller Komponenten sichergestellt.

Bosch Rexroth unterstützt das digitale Lebenszyklus-Management mit modellbasierten Simulationen für Motion-Logic-Systeme. Maschinenhersteller können das Zusammenspiel zwischen Hardware und Software in einem virtuellen System parallel oder vor der Maschinenmontage virtuell validieren und optimieren. Dadurch sparen sie Zeit und können neue Konzepte schneller auf den Markt bringen.

Sichere Wertschöpfungsnetzwerke

Offenheit und Vernetzung dürfen für Smart Manufacturing kein Risiko sein. Sicherheit bei Industrie 4.0 umfasst zum einen den Schutz von Menschen vor Gefahren, die von Maschinen ausgehen und zum anderen den Schutz der Produktionsmittel und der Unternehmens-IT vor Angriffen und Störungen aus der Umgebung. Das betrifft die Sicherung sensibler Daten ebenso wie das Verhindern von absichtlich und unabsichtlich herbeigeführten Fehlfunktionen.

Bosch Rexroth arbeitet in allen relevanten Standardisierungsgremien für Security mit und setzt den Stand der Technik bereits um. Immer mehr intelligenten Komponenten und Lösungen von Rexroth haben bereits heute eine fälschungssichere digitale Identität – eine wichtige Voraussetzung sichere Wertschöpfungsnetzwerke.