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Das Engineeringtool IndraSize steht zum freien Download unter www.boschrexroth.de/indrasize zur Verfügung.

In neun Schritten zum passenden Antrieb

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November 2015

 

Bei der Antriebsauslegung sind eine strukturierte Vorgehensweise, fundiertes Formelwissen und technisches Grundverständnis das A und O sowie die Voraussetzung dafür, dass Maschine und Antrieb perfekt zueinanderpassen.

Eine Antriebsauslegung erfolgt bei der Neukonstruktion, aber auch dann, wenn sich die Anforderungen an eine Maschine ändern oder ein Retrofit ansteht. Bei der Auslegung viel Spielraum nach oben oder unten zu lassen ist kontraproduktiv. Denn ist der Antrieb unterdimensioniert, erreicht die Maschine nicht die gewünschte Performance und im schlimmsten Fall muss der Antrieb mit viel Aufwand durch einen stärkeren ersetzt werden. Ist er überdimensioniert, steigen nicht nur die Anschaffungskosten, sondern aufgrund des schlechten Wirkungsgrades auch die Lebenszykluskosten. Aber was heißt es, einen Antrieb auszulegen? Es bedeutet, die Drehmoment-Drehzahl-Kennlinie des Motors optimal an die Kennlinie der Arbeitsmaschine anzupassen.

Technisches Verständnis als Voraussetzung

Softwareprogramme können bei der Berechnung des richtigen Antriebs Hilfestellung geben. Sie helfen beispielsweise, Zeit zu sparen, wenn bei einer Auslegung mehrere Varianten zu berechnen sind. Mithilfe des Engineeringtools IndraSize von Rexroth können Anwender bei der Auswahl von IndraDyn Motoren und IndraDrive Antrieben die Antriebsauslegung ganz einfach in Form von Parametereingaben durchführen. Aber trotz dieser Unterstützung muss der Techniker oder Ingenieur das grundlegende Verständnis für die Technik mitbringen. Nur so kann er alle Einflussgrößen berücksichtigen und erkennen, wie er den Antrieb optimieren kann. Ob mit Softwareunterstützung oder ohne: In neun Schritten lässt sich ein passender Antrieb berechnen.

In neun Schritten zum passenden Antrieb