Faszination Bagger

November 2013

Kaum eine Baumaschine wirkt auf kleine und große Männer so faszinierend wie der Bagger.

 
 

Wenn sich die schwere Schaufel am Arm des scheinbar unbeholfen daherkommenden Raupenfahrzeugs senkt, halten die Zuschauer den Atem an. Gleichförmig und überaus präzise trägt der stählerne Koloss Schicht um Schicht Erde in einer Baugrube ab. Hinter der unbändigen, wuchtigen Kraft der Baumaschine, die grobe Abrissarbeiten ebenso ermöglicht wie behutsame Feinarbeit, steckt eine Menge Technik.

Leistungsstarke Antriebe und die intelligente Verknüpfung von hoch entwickelten Hydraulikkomponenten mit durchdachter Systemsoftware verhelfen dem Kraftprotz unter den Baumaschinen zu einem maximalen Leistungsumsatz, äußerster Präzision, hohen Wirkungsgraden und einer langen Lebensdauer. Unter den Baumaschinen gilt der Bagger als „Schlüsselmaschine“, in der sich alle grundlegenden Bau- und Arbeitsprinzipien wiederfinden. Unser „gläserner Bagger“ erklärt und zeigt sie.

Systemaufbau

Im dargestellten Raupenbagger ist ein Zweikreissystem eingebaut. Bei überlagerten Bewegungen können zwei Verbraucher mit unterschiedlichen Druckniveaus für eine optimale Energiebilanz gefahren werden. Das Power-Management, also der Leistungsabgleich zwischen der vom Dieselmotor zur Verfügung gestellten Leistung und der durch das Hydrauliksystem abgenommenen Leistung, wird über eine entsprechende LLC-Software geregelt.

So kann der Dieselmotor auch bei verschiedenen Arbeitsmodi im optimalen Verbrauchsbereich arbeiten. Gleichzeitig kann der Bagger seine maximale Umschlagsleistung erbringen. Die Hochdruckhydraulik in mobilen Arbeitsmaschinen stellt darüber hinaus eine hohe Leistungsdichte (maximaler Systemdruck bis 380 bar) und eine flexible Leistungsübertra­gung zur Verfügung.