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PI 052-13 11.06.2013

Bosch Rexroth Industrie- und Forschungspartner für eta-Fabrik

Ganzheitlicher Ansatz für höhere Energieeffizienz in der Industrie

Als Industrie- und Forschungspartner engagiert sich Bosch Rexroth in dem jetzt offiziell gestarteten Projekt „Energieeffiziente Fabrik für interdisziplinäre Technologie- und Anwendungsforschung - eta-Fabrik“ unter der Federführung der Technischen Universität Darmstadt. Das Unternehmen steuert seine Anwendungserfahrung, Ausrüstung, die technologieübergreifende Systematik Rexroth 4EE sowie Entwicklungskapazitäten bei. Die Projektbeteiligten gehen davon aus, dass in der industriellen Fertigung der Zukunft Energieeinsparungen von bis zu 40 Prozent zu erreichen sind. Um das zu belegen, werden die Forscher die Energieeffizienz der eta-Fabrik unter praxisnahen Bedingungen optimieren - unter anderem am Beispiel einer mehrstufigen Fertigung eines Serienbauteils von Bosch Rexroth.

„Das Modell der eta-Fabrik passt genau zu dem ganzheitlichen Ansatz, den wir mit unserer Systematik Rexroth 4EE bereits seit 2009 verfolgen“, betont Klaus Frank, Vice President Strategy and Innovation bei Bosch Rexroth. Rexroth 4EE ist eine universelle Systematik, die technologieübergreifend die Energieeffizienz-Potenziale aller Antriebs- und Steuerungstechnologien in Maschinen ausschöpft. „Mit Rexroth 4EE optimieren wir nicht nur einzelne Produktionsschritte und Maschinen, sondern ganze Fertigungssysteme.“

Bosch Rexroth beteiligt sich bei mehreren Teilprojekten mit eigenen Entwicklungskapazitäten. So können Kunden schon heute bei Ihrer Rexroth-Steuerung IndraMotion MTX mit Hilfe des Modules ctg/ega die Dauer und den Energieverbrauch jeder Maschinenbewegung aufzeichnen und analysieren. Auf Basis dieser Ergebnisse optimieren sie die Bewegungsführung so, dass sie höchste Energieeffizienz mit einer optimalen Produktivität verbinden.

Darüber hinaus arbeiten Entwickler von Bosch Rexroth daran, sämtliche Energieströme in der eta-Fabrik zu erfassen und sie energieeffizient und automatisch zu steuern. Ein weiteres Teilprojekt betrachtet die thermische Interaktion zwischen Fabrikgebäude, Gebäudetechnik und Prozesskette. Dabei geht es beispielsweise darum, ohne oder mit deutlich geringerer externer Energiezufuhr Prozessabwärme in Kälte für die Kühlung der beteiligten Maschinen umzuwandeln. An diesem Teilprojekt arbeitet Bosch Rexroth in Kooperation mit Bosch Thermotechnik.

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderte Projekt betrachtet sämtliche Teilsysteme einer Fabrik. Die Wissenschaftler werden die Wechselwirkungen zwischen Gebäude, der technischen Gebäudeinfrastruktur, den Produktionsmaschinen und den Prozessen untersuchen, um alle Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz zu erschließen. Insgesamt beteiligen sich zwei Universitäten, drei Forschungseinrichtungen und zwölf Unternehmen an diesem Verbundprojekt. Die Projektlaufzeit beträgt zunächst vier Jahre.

Bild 1: Projektteam und Firmenvertreter (Bildquelle: Technische Universität Darmstadt)

Bild 2: Dr. Wolfgang Horn, Technische Leitung der Business Unit Industrial Applications, sprach als Vertreter von Bosch Rexroth beim offiziellen Start der eta-Fabrik in Darmstadt. (Bildquelle: Technische Universität Darmstadt)


Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering, Fabrikautomation sowie Erneuerbare Energien für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Pneumatik, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die über 37.500 Mitarbeiter 2012 einen Umsatz von rund 6,5 Mrd. Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com


Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012 mit rund 306.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 52,5 Milliarden Euro. Seit Anfang 2013 gilt eine neue Struktur mit den vier Unternehmensbereichen Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2012 gab Bosch rund 4,8 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete rund 4.800 Patente weltweit an. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de

 

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