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PI 042-16 Lohr a. Main, 13.05.2016

IndraMotion MLC: Mehr Leistung für vernetzte Druck- und Verarbeitungsprozesse

Hoch vernetzt und genug Reserven für kürzeste Zykluszeiten in der SPS- und Motion-Steuerung: Leistungsgesteigerte Hardware für Motion-Logic-Systeme von Rexroth.

Neue Hardware-Plattform von Rexroth erfüllt Anforderungen an umfangreicheren Informationsaustausch und kürzere Zykluszeiten

Kürzere Umrüstzeiten für kleinere Auflagen, schnellere Formatwechsel und präzisere Registerregelung: Neben diesen traditionellen Herausforderungen an die Automatisierung von Druck- und Verarbeitungsmaschinen müssen zunehmend Daten mit anderen Maschinen und übergeordneten Systemen ausgetauscht werden. Damit die Vernetzung die Automatisierung nicht beeinträchtigt, hat Rexroth die Leistung der Steuerungshardware der IndraMotion MLC deutlich gesteigert. Dadurch sind kürzeste SPS- und Motion-Zykluszeiten für höhere Produktivität möglich - auch bei vollständiger Vernetzung.

Die neue Embedded-Steuerungshardware IndraControl XM erfüllt die gestiegenen Anforderungen mit höherer Prozessorleistung als bisher. Zusätzlich bietet sie modulare Erweiterungsmöglichkeiten für mehr Flexibilität in der Automation. So kombinieren Maschinenhersteller die Steuerung beispielsweise mit IndraControl S20 E/A-Modulen im gleichen Formfaktor. Die lokale Anbindung der Peripherie gewährleistet eine hoch performante und synchrone E/A-Druck-Prozessdatenverarbeitung.

Eine neue Hochleistungsvariante der IndraMotion MLC auf Basis einer Industrie-PC-Hardware ermöglicht die Synchronisation von bis zu 99 Achsen in harter Echtzeit. Auf dem IPC steht zusätzlich ein Windows 7-Betriebssystem zur Verfügung. Damit können Maschinenhersteller auf der gleichen Hardware leistungsfähige Software-Tools zur Visualisierung, Prozessdatenverarbeitung, Analyse oder für das Reporting installieren.

Offene Standards für Datenaustausch

IndraMotion MLC von Rexroth verbindet Motion- und Logic-Control mit vordefinierten drucktypischen Technologiefunktionen wie Registerregelung oder kaskadierter Bahnspannungsregelung. Rexroth setzt wo immer vorhanden auf herstellerübergreifende Standards und unterstützt alle gängigen Echtzeit-Ethernet-Protokolle. Für die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation sind zudem offene Standards wie OPC UA im Einsatz. Durch eine Erweiterung des OPC UA-Informationsmodells verbessert IndraMotion MLC den Austausch von Daten zwischen Automatisierungskomponenten unterschiedlicher Hersteller und bietet einen transparenten Zugriff auf alle höheren Systemfunktionen. Damit tauschen die Steuerungen Informationen horizontal mit anderen Verarbeitungsanlagen aus. Die Softwarelösung Open Core Interface von Rexroth ermöglicht, dass in Hochsprachen erstellte Funktionen einen direkten Zugriff auf den Kern der IndraMotion MLC haben. Zusammen mit dem WebConnector kann auch die vertikale Vernetzung von Druckmaschinen mit der virtuellen Welt des Internets einfach umgesetzt werden.

Einmal erstellte Daten mehrfach nutzen

Mit der Engineering-Umgebung IndraWorks deckt Rexroth alle Phasen des SPS-basierten Engineerings ab. Vorbereitete drucktypische Lösungen, Function-Toolkits, beschleunigen dabei das Engineering. So automatisiert die leistungsfähige Script-Schnittstelle „Automation Interface“ die Ausführung wiederkehrender Engineering-Tätigkeiten, die bislang per Hand ausgeführt werden mussten. Mit dem ECAD Data Interface entfällt die bislang mehrfach händisch eingepflegte Schaltschrankplanung in der Konstruktion, beim Schaltschrankbauer und dann bei der Inbetriebnahme für die Programmierung und Dokumentation. IndraWorks nutzt die einmal in EPLAN Electric P8 erstellten Schaltplandaten direkt im SPS-Engineering weiter. Zusätzlich zur SPS-Automatisierung können über Open Core Interface Funktionen in zahlreichen Hochsprachen der IT-Welt programmiert und Apps für die verbreiteten Betriebssysteme erstellt werden. Anwender haben damit die Möglichkeit mit sämtlichen Funktionen ihrer Smartphones oder Tablet-PCs direkt auf die Rexroth-Steuerungen zu zugreifen, um sie mit gewohnter Umgebung in Betrieb zu nehmen, zu bedienen oder zu diagnostizieren.

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering sowie Fabrikautomation für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die über 31.100 Mitarbeiter 2015 einen Umsatz von rund 5,4 Mrd. Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 70,6 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über rund 150 Länder. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 55 800 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 118 Standorten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com , www.bosch-presse.de , twitter.com/BoschPresse

 

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