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PI 093-11 02.09.2011

Erhöht Leistung und Energieeffizienz von Werkzeugmaschinen

Erhöht Leistung und Energieeffizienz von Werkzeugmaschinen

Ausgestattet mit Mehr-Kern-Prozessor arbeitet die CNC-Plattform IndraMotion MTX Programme sehr schnell ab und erhöht so die Produktivität der Maschine

CNC-Lösung IndraMotion MTX von Rexroth jetzt mit Mehr-Kern-Prozessor und zusätzlichen Softwarefunktionen

Die CNC-Lösung IndraMotion MTX mit integrierter SPS ist hinsichtlich Funktionalität und Leistung skalierbar: Anwender wählen je nach Anzahl der Achsen einer Maschine zwischen micro, standard, performance und advanced.

Die mit Mehr-Kern-Prozessor ausgestattete IndraMotion MTX advanced ist insbesondere für Maschinen mit vielen Achsen und komplexen Fertigungsabläufen konzipiert, die mehrere Fertigungstechnologien in einer Werkstückaufspannung nutzen. Die intelligente Verteilung der Steuerungsabläufe auf die Mehr-Kern-Architektur bringt den notwendigen Leistungszuwachs für eine schnelle Abarbeitung von Programmen. Die Steuerung erreicht eine CNC-Interpolationszeit zwischen 0,25 und 1 ms, was Nebenzeiten verringert und die Produktivität erhöht.

Energiemonitoring macht den Verbrauch transparent

Mit dem Energiemonitoring können Bediener den Energieverbrauch von bspw. Antriebsachsen oder Nebenaggregaten für Hydraulik und Kühlschmiermittel aufzeichnen. Der Energieverbrauch lässt sich aber auch pro Werkstück ermitteln. Ändern sich Werkstückmaterial, Verschleiß der Werkzeuge oder Hilfs- und Schmierstoffe, macht ein Vergleich anhand von Trenddiagrammen den Energieverbrauch transparent. Darüber hinaus ermöglichen es intelligente Standby-Funktionen, energieintensive Aggregate sukzessive abzuschalten, bis z. B. Rohteile wieder zur Verfügung stehen.

Universelle Satzvorlauffunktion und neue Bearbeitungszyklen

Bei der Unterbrechung großer Bearbeitungsprogramme ist es für Bediener wichtig, die Bearbeitung an exakt derselben Stelle fortsetzen zu können. Genau das ermöglicht die neue universelle Satzvorlauffunktion von IndraMotion MTX, indem sie den Bediener durch den Wiedereinstieg in das Bearbeitungsprogramm führt. Detaillierte Diagnosen zeigen, an welcher Stelle ein Abgleich des Ist-Maschinenzustandes mit dem für die Fortsetzung des Programms notwendigen Soll-Zustand erforderlich ist.

Neue Bearbeitungszyklen für die Fräsbearbeitung erlauben es Bedienern, anhand einfacher Kriterien festzulegen, ob Bearbeitungszeit oder -qualität eines Werkstücks im Fokus stehen. Damit kann bspw. die Grobbearbeitung sehr schnell erfolgen, während die Werkzeugmaschine die anschließende Feinbearbeitung mit höherer Präzision durchführt.

IndraMotion MTX ist in der jüngsten Version mit einer Ethernet-Feldbusschnittstelle für den Multi-Protokollbetrieb ausgestattet. Damit können Maschinenhersteller wahlweise PROFINET oder Ethernet/IP einsetzen. Für den Datenaustausch in der Sensor-Aktor-Ebene stehen – abhängig von der jeweiligen Systemausprägung – sercos, PROFIBUS, PROFINET oder Ethernet/IP zur Wahl. Die Anbindung der Antriebsebene erfolgt über sercos, mit dem Vorteil, dass Anwender elektrische und hydraulische Servoantriebe kombinieren können.

Die Bosch Rexroth AG ist einer der weltweit führenden Spezialisten für Antriebs- und Steuerungstechnologien. Für über 500.000 Kunden entstehen unter der Marke Rexroth maßgeschneiderte Lösungen zum Antreiben, Steuern und Bewegen. Bosch Rexroth ist Partner für Mobile Applications, Machinery Applications and Engineering, Factory Automation sowie Renewable Energies. Für die jeweiligen Märkte bildet das Unternehmen die Anforderungen und Besonderheiten ab. Als The Drive & Control Company entwickelt, produziert und vertreibt Bosch Rexroth seine Komponenten und Systeme in über 80 Ländern. Das Unternehmen der Bosch-Gruppe erzielte 2010 mit 34.900 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 5,1 Milliarden Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 285.000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von 47,3 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 350 Tochter- und Regionalgesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2010 gab Bosch 3,8 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete über 3.800 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.

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