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ST 001-11 29.08.2011

CNC-Steuerung als Stellhebel für Produktivität und Energieeffizienz

CNC-Steuerung als Stellhebel für Produktivität und Energieeffizienz

Andreas Jenke, Leiter Vertrieb Branche Werkzeugmaschinen der Bosch Rexroth AG

Moderne CNC-Lösungen unterstützen Betreiber bei der Optimierung ihrer Maschinen und Bearbeitungsprozesse. Dabei kommt es sowohl auf die Hardware als auch auf die Software an. Das hat Rexroth bei der Entwicklung der neuen Systemversion von IndraMotion MTX berücksichtigt.

Die CNC-Steuerung schafft die Voraussetzung für mehr Produktivität indem sie Programme deutlich schneller abarbeitet, was wiederum Bearbeitungszeiten verkürzt und Nebenzeiten verringert. Erreicht hat Rexroth diesen Leistungszuwachs durch den Einsatz eines Mehr-Kern-Prozessors in der Steuerung IndraMotion MTX advanced. Das trägt auch der zunehmenden Relevanz von Universal-Bearbeitungszentren Rechnung, die Arbeitsschritte unterschiedlicher Technologien ohne aufwändiges Umspannen vereinen. Weiterhin reicht die Rechenleistung aus, um für sanftere Bewegungsübergänge auch verschleifende Bewegungen und definiertes Eckenrunden durch Spline-Interpolation zu realisieren. Durch die Möglichkeit, die Beschleunigungsänderung einzelner Achsen gezielt zu beeinflussen, lässt sich auch Energie sparen.

Die Steuerung wird zum Schlüsselelement

Um das Thema Energieeffizienz kommen Betreiber, die ihre Total Cost of Ownership im Blick haben, nicht herum. Die Steuerung, in Kombination mit entsprechenden Softwaretools und ausgestattet mit spezifischen Softwarefunktionen, spielt hierbei eine zentral Rolle. In der neuen Systemversion von IndraMotion MTX steht ein Energiemonitoring zur Verfügung, das den Energieverbrauch aufzeichnet und damit transparent macht. Da eine typische Werkzeugmaschine bis zu 55 % der Energie allein für die Fertigungsbereitschaft verbraucht, machen auch intelligente Standby-Funktionen Sinn, wie sie in allen IndraMotion MTX-Baureihen integriert sind. Auf diese Weise lassen sich bei einem Produktionsstopp energieintensive Aggregate sukzessive herunterfahren. Das geschieht mit Hilfe von speziellen Funktionsbausteinen und Visualisierungselementen.

Mit den Analysetools MTX cta (Cycle Time Analyzer) und MTX ega (Energy Analyzer) gibt Rexroth Betreibern zwei weitere Werkzeuge an die Hand, um Energieverbrauch und Zykluszeiten zu optimieren. Beide Tools sind direkt in den NC-Kern der CNC-Steuerung integriert und zeichnen Bewegungsdauer und Energieverbrauch jedes NC-Satzes auf. Anwender können so Verbesserungspotenziale einfach identifizieren.

Die Leistung einer Maschine voll auszuschöpfen und Energie intelligent zu nutzen erfordert nicht zuletzt einen Automatisierungsansatz, der die Potenziale sämtlicher Antriebs- und Steuerungstechnologien nutzt. Dieser deckt sich mit dem Trend, dass die unterschiedlichen Antriebstechnologien auch immer mehr zusammenwachsen. So hat Rexroth neben seiner CNC-Steuerungstechnik auch hochdynamische servohydraulische Antriebstechnik im Portfolio. Drehzahlvariable Pumpenantriebe Sytronix tragen dazu bei, den Energieverbrauch von Werkzeugmaschinen insbesondere bei Klemm- und Spannfunktionen zu reduzieren. Anwender können elektrische und hydraulische Achsen für eine optimale Antriebslösung kombinieren und auf einfache Weise in eine Anwendung integrieren.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

 

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