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PI 027-11 25.03.2011

Rexroth-Energieeffizienzberatung macht Fabriken fit

Die Zeit der rauchenden Fabrikschlote liegt in der industrialisierten Welt lange zurück. Dennoch erzeugt die Industrie über ihren Stromverbrauch allein in Europa rund ein Drittel der gesamten Kohlendioxidemissionen. In Schwellenländern wie China liegt der Anteil noch wesentlich höher. Während aktuell weltweit der Druck steigt, effizienter mit Energie umzugehen, treten zahlreiche Unternehmen mit Selbstverpflichtungen in Vorleistung. Mit einer systematischen Herangehensweise wie der von Bosch Rexroth sind in Fabriken Energieeffizienzsteigerungen um bis zu 70 Prozent möglich. Damit ist auch die Frage nach der Wirtschaftlichkeit solcher Investitionen beantwortet, denn über den geringeren Strombedarf amortisieren sie sich häufig schon im ersten Betriebsjahr.

Bosch Rexroth als Hersteller sämtlicher Antriebstechnologien bietet mehr als energieeffiziente Komponenten für neu konzipierte Maschinen. Mit systematischer Energieeffizienzberatung und praktischer Umsetzung unterstützt Rexroth Industrieunternehmen aller Branchen dabei, die Energieeffizienz auch in bereits installierten Fertigungslinien und voll ausgerüsteten Fabriken deutlich zu steigern. Dabei ermöglicht ein außergewöhnlich ganzheitlicher Ansatz Rexroth den Blick auf die gesamte Lebensdauer einer Maschine und alles, was bei ihrem Energieverbrauch eine Rolle spielt – von der Konstruktion über den täglichen Betrieb bis zur Wartungsphase. Mit Rexroth 4EE (for Energy Efficiency) geht Rexroth dabei konsequent nach einer einheitlichen Systematik vor, bei der vier Hebel die Hauptrolle spielen: „Efficient Components“, „Energy Recovery“, „Energy on Demand“ und „Energy System Design“.

Im Rahmen der Optimierung einer installierten Anlage analysieren Rexroth-Energieeffizienzberater die Ausgangssituation und identifizieren Einsparpotenziale über die gesamte Wertschöpfungskette und sämtliche Maschinentypen. Daraus leiten die Spezialisten Maßnahmen zur Verbrauchsreduzierung ab und unterlegen sie mit Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Anders als reine Beratungsunternehmen übernimmt Rexroth über den flächendeckenden Service auch die praktische Umsetzung der definierten Maßnahmen – Erfolgskontrolle eingeschlossen.

So modernisierte Rexroth bei der Volkswagen AG im Werk Salzgitter eine hochkomplexe Excello-DuoCell-Fertigungszelle aus den 80er Jahren. Die moderne, offene Rexroth-Automationsstruktur bringt erhebliche Vorteile wie Flexibilität und höhere Verfügbarkeit mit sich – und eben auch einen geringeren Energiebedarf. Neben den wirkungsgradoptimierten Motoren senken heute geregelte Zwischenkreise für die rückspeisefähigen Regler den Energieverbrauch. Die in die Rexroth-Steuerung integrierte Analysesoftware misst online den Energieverbrauch und die Dauer jeder Bewegung. Die Messwerte und Analysen geben wichtige Hilfestellungen, den Energieverbrauch durch eine optimale Bewegungsführung zu minimieren, ohne dabei die Produktivität zu vernachlässigen.

Mit dem 4EE- Ansatz wird Bosch Rexroth auch den CO2-Ausstoß der eigenen Werke bis 2020 in weltweit allen Werken um 20 Prozent senken. Auch die Erfahrungen, die Bosch Rexroth dabei gemacht hat, fließen in das zukunftsorientierte Dienstleistungsangebot einer Energieeffizienzberatung für Maschinenbauer und Endanwender ein.

Die Bosch Rexroth AG ist einer der weltweit führenden Spezialisten von Antriebs- und Steuerungstechnologien. Für über 500.000 Kunden entstehen unter der Marke Rexroth maßgeschneiderte Lösungen zum Antreiben, Steuern und Bewegen. Bosch Rexroth ist Partner für die Anlagenausrüstung und Fabrikautomation, für mobile Arbeitsmaschinen sowie für die Nutzung regenerativer Energien. Als The Drive & Control Company entwickelt, produziert und vertreibt Bosch Rexroth seine Komponenten und Systeme in über 80 Ländern. Das Unternehmen der Bosch-Gruppe erzielte 2009 mit 34.200 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 4,1 Mrd. Euro.

Mehr Informationen unter: www.boschrexroth.com/press

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten rund 283 500 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2010 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 47,3 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 300 Tochter- und Regionalgesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2010 gab Bosch rund vier Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete über 3800 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.

Mehr Informationen unter www.bosch.de , www.bosch-presse.de

 

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