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PI 115-11 Lohr, 31.10.2011

Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutieren die Antriebs- und Steuerungstechnik der Zukunft

4. Bosch Rexroth-Doktorandenkolloquium in Lohr

Experten aus Wissenschaft und Praxis haben sich am Donnerstag und Freitag, 27. und 28. Oktober, im Rahmen des 4. Bosch Rexroth-Doktorandenkolloquiums in Lohr intensiv mit künftigen technologischen Herausforderungen beschäftigt: „Antriebs- und Steuerungstechnik der Zukunft - Anforderungen an (elektro-) hydraulische Komponenten- und Systemlösungen“ lautete das Thema der diesjährigen Fachtagung bei Bosch Rexroth in Lohr. Neun ausgewählte Doktoranden renommierter technischer Hochschulinstitute nutzten die Gelegenheit, sich mit Praktikern des Antriebs- und Steuerungsspezialisten auszutauschen. Highlights der Veranstaltung waren eine exklusive Führung durch den Systemversuch sowie eine Baggervorführung in einem Steinbruch in der Nähe von Lohr.

Lohr. Der Schwerpunkt der zweitägigen Veranstaltung lag auf Fachvorträgen mit daraus resultierenden Diskussionen sowie dem Erfahrungsaustausch zwischen den Experten aus Wissenschaft und Praxis. So referierte Dr. Sorn Stoll, Abteilungsleiter Entwicklung Grundlagen bei Bosch Rexroth, über „Hydraulik auf dem Weg in die Zukunft“. Und Dr. Olaf Cochoy, Gruppenleiter Vorausentwicklung Mobile Steuerungen, Innovation bei Bosch Rexroth, informierte über „Innovative Steuerungen in Mobilen Arbeitsmaschinen“. Seitens der Doktoranden erstreckten sich die Themen von „Betriebsstrategien zur Energierückgewinnung im offenen hydraulischen Kreis“ bis hin zu „Funktionale Sicherheit elektrohydraulischer Achsen“.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein Rahmenprogramm, bei dem man Bosch Rexroth-Technik live erleben konnte. Neben einer exklusiven Führung durch den Systemversuch, organisiert durch Dr. Albert Köckemann, Abteilungsleiter Entwicklung Industriesteuerungen Elektronik, gab es eine Exkursion zu einem Steinbruch. Dort wies Joachim Rustler, Entwicklungsingenieur bei Bosch Rexroth, die Doktoranden zunächst in die Steuerung eines Baggers ein, bevor diese dann den Bagger auch selbst bedienen konnten – und so interessante Erfahrungen in der praktischen Anwendung von Hydraulik, Antrieben und Steuerungen sammelten.

Die neun Doktoranden stammten von den Technischen Universitäten in Darmstadt, Dresden und Braunschweig sowie vom Karlsruher Institut für Technologie, zu denen Bosch Rexroth einen engen Kontakt pflegt. „Unser Doktorandenkolloquium ist ein vortreffliches Forum für den fachlichen Austausch. Zugleich ist es für unser Unternehmen eine gute Möglichkeit, sich gegenüber besonders qualifizierten Nachwuchsfachkräften als attraktiver Arbeitgeber darzustellen“, sagt Sylvia Stiasny, Personalreferentin im Bereich Personalmarketing und Talentmanagement.

Die Bosch Rexroth AG ist einer der weltweit führenden Spezialisten für Antriebs- und Steuerungstechnologien. Für über 500.000 Kunden entstehen unter der Marke Rexroth maßgeschneiderte Lösungen zum Antreiben, Steuern und Bewegen. Bosch Rexroth ist Partner für Mobile Applications, Machinery Applications and Engineering, Factory Automation sowie Renewable Energies. Für die jeweiligen Märkte bildet das Unternehmen die Anforderungen und Besonderheiten ab. Als The Drive & Control Company entwickelt, produziert und vertreibt Bosch Rexroth seine Komponenten und Systeme in über 80 Ländern. Das Unternehmen der Bosch-Gruppe erzielte 2010 mit 34.900 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 5,1 Milliarden Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunter­nehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäude­technik erwirtschafteten rund 285.000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von 47,3 Milliarden Euro. Für 2011 erwartet das Unternehmen einen Umsatz von mehr als 50 Milliarden Euro und eine Mitarbeiterzahl von gut 300.000 zum Jahresende. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre mehr als 350 Tochter- und Regional­gesellschaften in über 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Län­dern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2010 gab Bosch 3,8 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete über 3.800 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.

Mehr Informationen unter www.bosch.de, www.bosch-presse.de