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PI 108-13 04.10.2013

Systemsimulation stellt sich der Realität

Systemsimulation stellt sich der Realität

Bereit für die virtuelle Inbetriebnahme; Simulationsmodell eines drehzahlvariablen Pumpenantriebs Sytronix mit variablem Lastprofil

K-Messe: Wie Simulationsprogramme von Rexroth die Dynamik der Antriebslösungen realistisch bewerten

Die zunehmende Komplexität und geforderte Performance von Kunststoffmaschinen erfordert bei Projekten im Entwicklungsprozess Machbarkeitsstudien zur Absicherung der System- und Komponentenauswahl. Rexroth bietet dafür Simulationen von ganzheitlichen Antriebssystemen an, die die Wechselwirkungen von Hydraulik, Mechanik, Elektronik und Software frühzeitig bewerten lassen. Rexroth belegt auf der K die Aussagekraft dieser Simulation eines energieeffizienten Sytronix-Antriebs durch einen direkten Vergleich von Berechnungsergebnissen und den Leistungswerten realer Hybridantriebe.

Bislang war die Optimierung von Serienmaschinen ein aufwändiger Prozess. Darum setzen immer mehr Maschinenhersteller auf Simulationsprogramme, um diese Optimierung zu beschleunigen. Die auf dem Markt verfügbaren Programme bilden aber oft nur Teilsysteme der Maschinen ab und berücksichtigen beispielsweise nicht die Besonderheiten der Fluidtechnik.

Rexroth hat auf Basis der weltweiten Anwendungserfahrung in verschiedensten Kunststoffmaschinen eigene Simulationsprogramme entwickelt, die alle Antriebs- und Steuerungstechnologien abdecken.

Im Zuge der gemeinsamen Planung und Entwicklung mit den Maschinenherstellern verifiziert Rexroth unter Einsatz dieser Simulationsprogramme die Kundenapplikationen hinsichtlich erziehbarer Dynamik im normalen Betriebsfall (Spezifikationen aus Lastenheft) und für Extremsituationen (Stromausfall, Nothalt) sowie die Auslegung der gewählten Antriebskomponenten hinsichtlich Dimensionierung und Betriebsumstände. Rexroth schlägt Regelkonzepte und deren Parametrierung (z. B. für die Inbetriebnahme) vor, optimiert unter dynamischen und energetischen Aspekten.

Diese vorab durchgeführte virtuelle Inbetriebnahme ersetzt zunächst kostspielige reale Maschinenprototypen. Auch Extremsituationen, die in der Realität aufgrund der Maschinen- und Personensicherheit nicht getestet werden können, lassen sich sehr einfach untersuchen. Zudem ist es so möglich, vor der realen Umsetzung potenzielle Probleme aufzuzeigen und mit geringem Aufwand zu beseitigen. Auch erlaubt die Simulation den Zugriff auf alle Messgrößen des Antriebssystems und der Maschine, selbst auf solche Größen, die in realen Maschinen sonst nur schwer oder gar nicht zu erfassen sind.

Zur K präsentiert Rexroth die Analyse von Lastprofiländerungen an einem typischen Einspritzzyklus in Verbindung mit einer realen drehzahlvariablen Antriebseinheit. Rexroth zeigt, wie die Auswirkungen des Einsatzes des energieeffizienten Antriebs Sytronix SvP 7010 auf die Dynamik und den Energieverbrauch bereits vor der Realisation mit hoher Genauigkeit ermittelt werden.

Bosch Rexroth auf der K 2013 – Halle 10, Stand C22

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering, Fabrikautomation sowie Erneuerbare Energien für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Pneumatik, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die über 37.500 Mitarbeiter 2012 einen Umsatz von rund 6,5 Mrd. Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeugtechnik, Energie und Gebäudetechnik, Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern erwirtschafteten mehr als 306.000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2012 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 52,3 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 350 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2012 gab Bosch rund 4,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete mehr als 4.700 Patente weltweit an. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern – Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de

 

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