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PI 078-13 23.07.2013

Mehr Funktionalität mit weniger Engineeringaufwand

Mehr Funktionalität mit weniger Engineeringaufwand

Rexroth IndraMotion in Anwendungen rund um das Abfüllen: Vordefinierte Funktionspakete und neue Freiheitsgrade für individuelle Softwarefunktionen verkürzen die Time-to-Market für Maschinenhersteller.

Rexroth IndraMotion: vordefinierte Funktionspakete verringern Programmieraufwand

Das Produktkarussell mit flüssigen Nahrungsmitteln und Getränken dreht sich ständig schneller. Maschinenanwender in der Getränkeindustrie fordern darum flexiblere Anlagen. Das verstärkt den Trend zu immer mehr Servoantrieben in den Maschinen und der Verlagerung von Funktionen in die Software. Damit steigt die Komplexität für die Maschinenhersteller. Rexroth bietet ihnen mit Open Core Engineering vorprogrammierte Funktionspakete und neue Freiheitsgrade für individuelle Funktionen in der Systemlösung IndraMotion. Mit dem schaltschranklosen Antriebssystem IndraDrive Mi unterstützt Rexroth die Modularisierung flexibler Maschinenkonzepte. So verringern Maschinenhersteller den Engineeringaufwand für die gesamte Automatisierung und verkürzen die Time-to-Market.

Parametrieren statt Programmieren

Open Core Engineering bündelt alle notwendigen Softwaretools für ein effizientes Engineering. In vorprogrammierten Funktionspaketen der Systemlösung IndraMotion hat Rexroth sein Anwendungs-Know-how in Software abgebildet. So passen „Adaptive Systeme“ die Maschine ohne zusätzlichen Programmieraufwand an veränderte Bedingungen an. Die aktive Schwingungsdämpfung der intelligenten Servoantriebe IndraDrive erhöht zum Beispiel die Dynamik, schont dabei die Mechanik und verhindert ein Überschwappen der Flüssigkeiten. Die Motion-Regelung steigert die Produktivität und gleicht automatisch Schwankungen von Prozessparametern aus. Diese vorgedachte Funktion muss der Maschinenhersteller lediglich parametrieren.

Für die Umstellung auf veränderte Formate und Rezepturen per Softwarebefehl verringert das adaptive System FlexProfile den Engineeringaufwand. Diese Steuerungsfunktion stellt eigenständig Motion-Beziehungen zwischen verbundenen Antrieben her. Der OEM muss lediglich Parameter setzen, um die Flexibilität der Maschinen deutlich zu erhöhen.

Die zunehmende Verlagerung von Funktionen in die Software dehnt die Modularisierung im Maschinenbau auf die Software aus. Diesen Trend bedient Rexroth mit dem Generic Application Template GAT. Dieses Engineeringtool beschleunigt das Erstellen und Zusammenführen von Softwaremodulen zu kompletten Automationslösungen. Damit verkürzen Maschinenhersteller ihre Time-to-Market bei einem zunehmend höheren Softwareanteil an der Automatisierung.

Innovationen durch individuelle Funktionen

Darüber hinaus können Maschinenhersteller schnell und eigenständig mit den Hochsprachen der IT-Welt individuelle Maschinenfunktionen mit Echtzeitzugriff realisieren: Das ermöglicht die neue Schnittstellentechnologie von Open Core Engineering mit einem erweiterten Zugriff auf den Steuerungskern. Damit schlägt Rexroth die Brücke zwischen der Automatisierungs- und der IT-Welt.

Zusätzlich können Maschinenhersteller nun mit Smartphones und Tablet-PCs die Bedienung und Diagnose deutlich vereinfachen. Open Core Engineering ermöglicht es ihnen, Applikationsprogramme für Smart Devices in der jeweiligen Zielplattform zu erstellen. Die Apps greifen drahtlos und mit allen Bedienfunktionen dieser Geräte auf die Steuerung zu.

Schaltschranklose Antriebstechnik vereinfacht Modularisierung

Auf der Hardwareseite unterstützt das schaltschranklose Antriebssystem IndraDrive Mi die weitergehende Modularisierung flexibler Maschinenkonzepte. Durch die Verschmelzung von Antriebselektronik und Motor zu einer integralen Einheit wird die Elektronik im Schaltschrank nahezu eliminiert und die nötigen Kabel für die Verbindung der einzelnen Komponenten drastisch reduziert. Die Folge ist ein Maximum an Flexibilität und Effizienz für Maschinenbauer und -anwender: Schaltschrankvolumen, Verkabelungsaufwand und Energieverluste im Schaltschrank reduzieren sich um bis zu 90 Prozent. Als Verbindung zwischen den hintereinander geschalteten Antrieben ist nur noch ein einziges Kabel nötig. Werden nachträglich Antriebe im System benötigt, zum Beispiel durch ein zusätzlich installiertes Maschinenmodul, werden diese einfach am Ende oder an der gewünschten Stelle in der Linie integriert ─ ohne Auswirkungen auf den Schaltschrank oder den Rest der Maschine oder Anlage.

Rexroth ergänzt die Automatisierungslösung IndraMotion für das Abfüllen von Getränken und flüssigen Nahrungsmitteln mit Komponenten und mechatronischen Modulen im hygienischen Design. Die Führungswagen der Linearführungen mit Abdeckband aus nicht rostendem Federstahl bestehen aus korrosionsträgen und FDA-konformen Werkstoffen. Komplette Linearmodule vereinfachen die Konstruktion und erfüllen mit glatten Oberflächen ohne Spalten und Bohrungen die Vorgaben an ein hygienisches Design.

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering, Fabrikautomation sowie Erneuerbare Energien für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Pneumatik, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die über 37.500 Mitarbeiter 2012 einen Umsatz von rund 6,5 Mrd. Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeugtechnik, Energie und Gebäudetechnik, Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern erwirtschafteten mehr als 306.000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2012 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 52,3 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 350 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2012 gab Bosch rund 4,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete mehr als 4.700 Patente weltweit an. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern – Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de

 

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