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ST 009-13 10.07.2013

CNC-Systeme: Kreativität im Software-Engineering erlaubt Differenzierung

CNC-Systeme: Kreativität im Software-Engineering erlaubt Differenzierung

Lucas Wintjes, Leitung Vertrieb und Branchenmanagement Fabrikautomation der Business Unit Industrial Applications der Bosch Rexroth AG

Ob im Mobilfunk ein neues Handy oder im Automobilbereich ein energiesparender Motor – die Werkzeugmaschinenbranche steht bei diesen Entwicklungsprozessen zeitlich gesehen an erster Stelle: Sie tickt schneller als andere Branchen. Damit Maschinenhersteller erfolgreich sind, müssen sie steigenden Anforderungen an Produktivität und Präzision stets einen Schritt voraus sein. Genauso wichtig: die Unterscheidung vom Wettbewerb. Den notwendigen Freiraum für Kreativität bietet das Software-Engineering.

Die Anforderungen an moderne CNC-Systeme sind heute klar umrissen: Kürzeste Prozesszeiten in Kombination mit höchster Bearbeitungsgenauigkeit, einfache Handhabung und schnelle Inbetriebnahme. Damit das CNC-System nicht zum limitierenden Faktor für die Maschinenperformance wird, setzt Bosch Rexroth auf eine dezentrale Steuerungsarchitektur mit verteilter Intelligenz: So steht Rechenleistung für komplexe Prozesse wie die Unrund-Bearbeitung auch über die Antriebe zur Verfügung. Das erlaubt die Integration zusätzlicher Funktionen, mit denen Maschinenbetreiber beispielsweise den Energieverbrauch überwachen oder Methoden zur präventiven Wartung einbinden können.

Der Markt von CNC-Systemen stellt sich sehr einheitlich dar. Dabei ist es gerade die Differenzierung, mit der Maschinenhersteller ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern können. Den größten Hebel hierfür bietet das Software-Engineering. Die Maschinenhersteller selbst haben mit ihrem Prozessverständnis und technischen Know-how die besten Voraussetzungen, um innovative, individuelle Software-Funktionen zu entwickeln. Gefragt sind diese beispielsweise, um Bedienung und Programmierung möglichst intuitiv und effizient zu gestalten. Je effizienter sie dies tun können, desto besser.

Als erster Steuerungshersteller hat Bosch Rexroth deshalb im Rahmen von Open Core Engineering den Zugriff auf den Kern seiner Steuerungen freigegeben – und in Sachen Offenheit weiter vorausgedacht. Denn auch die Vernetzung von Werkzeugmaschinen untereinander und mit einer übergeordneten IT funktioniert nur auf Basis von offenen Schnittstellen. Eine neue Schnittstellentechnologie für die Rexroth-Steuerungen ermöglicht die nahtlose Integration von Smart Devices in die Automatisierung. Das gibt der Entwicklung bedienerfreundlicher Diagnose- und Bedienkonzepte neue Impulse und Maschinenherstellern mehr Freiheit für die Umsetzung innovativer Ideen.

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering, Fabrikautomation sowie Erneuerbare Energien für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Pneumatik, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die über 37.500 Mitarbeiter 2012 einen Umsatz von rund 6,5 Mrd. Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012 mit rund 306.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 52,5 Milliarden Euro. Seit Anfang 2013 gilt eine neue Struktur mit den vier Unternehmensbereichen Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2012 gab Bosch rund 4,8 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete rund 4.800 Patente weltweit an. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de

 

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