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PI 064-13 04.07.2013

Intelligente Softwarefunktionen von Rexroth steigern Produktivität und schützen Know-how

Intelligente Softwarefunktionen von Rexroth steigern Produktivität und schützen Know-how

Mit Open Core Interface können OEMs individuelle Funktionen realisieren und beispielsweise Smartphones und Tablet-PCs nahtlos in Maschinenkonzepte integrieren.

CNC-Systemlösung IndraMotion MTX mit erweiterten Funktionalitäten durch Open Core Engineering

Eine höhere Produktivität durch intelligente Funktionen bestimmt immer stärker die Wettbewerbsfähigkeit von Werkzeugmaschinen. Maschinenhersteller suchen darum nach Möglichkeiten, ihren Erfolg mit neuen und teilweise einzigartigen Funktionen abzusichern und gleichzeitig ihr Know-how zu schützen. Rexroth erfüllt diese Anforderungen im Rahmen von Open Core Engineering mit funktionalen Weiterentwicklungen der CNC-Systemlösung IndraMotion MTX.

Mit Open Core Engineering ergänzt Rexroth die klassische SPS-Programmierung durch den Brückenschlag zur IT-Automation. Sie steigert mit offenen Standards, Software-Tools und Funktionspaketen die Effizienz beim Engineering. Daneben bietet Rexroth den Maschinenherstellern jetzt auch die Möglichkeit, eigenständig individuelle Software-Funktionen zu erstellen und damit über definierte Schnittstellen in Echtzeit auf die Steuerung zuzugreifen. Dazu stellt der CNC-Spezialist mit Open Core Interface eine neue Schnittstellentechnologie für die Rexroth-Steuerungen bereit. OEMs können damit individuelle Funktionen realisieren und sich so von ihren Wettbewerbern differenzieren.

Darüber hinaus ermöglicht Open Core Interface beispielsweise die nahtlose Integration von Smartphones und Tablet-PCs in Maschinenkonzepte. Mit Applikationsprogrammen, sogenannten „Apps“ für diese Smart Devices können zum Beispiel Service-Techniker drahtlos und von jedem Ort aus schnell Diagnosen für die Maschine durchführen.

Höhere volumetrische Genauigkeit

In einer Vielzahl an vordefinierten Funktionspaketen hat Rexroth das Anwendungs-Know-how in Software abgebildet, sodass Maschinenhersteller nur noch parametrieren müssen. Mit dem neuen Funktionspaket IndraMotion MTX vcp zur volumetrischen Fehlerkompensation gleicht die CNC von Rexroth automatisch mechanische Ungenauigkeiten im gesamten Bearbeitungsraum aus. Die dreidimensionale Kompensation von Abweichungen der Position, Geradheit, Rotation sowie Rechtwinkligkeit ist vor allem bei großvolumigen Bauteilen von Vorteil. Denn bei denen sind Fehler außerhalb der Toleranzen besonders kostenintensiv. Die dazu notwendigen Kompensationswerte werden mit einem Laserinterferometer aufgenommen und in Tabellen gespeichert, die die Steuerung ohne Performanceverluste im Prozess verrechnet. Je größer der Arbeitsraum der Maschine ist, desto stärker wirkt der Korrektureffekt dieser Software-Funktion. In Anwendungen konnte IndraMotion MTX vcp so die volumetrische Genauigkeit um mehr als 90 Prozent steigern.

Verschlüsselung schützt Anwenderprogramm

Mit der zunehmenden Bedeutung von Software-Funktionen in Werkzeugmaschinen wächst der Bedarf nach Know-how-Schutz. Mit dem Funktionspaket IndraMotion MTX encrypt haben Maschinenhersteller und Anwender jetzt die Möglichkeit, Zyklen und Anwenderprogramme vor unberechtigtem Zugriff durch Dritte zu schützen. Bediener können verschlüsselte Programme an der Maschine auswählen und ausführen. Der Programmcode ist jedoch ausschließlich nicht lesbar auf der Steuerung abgelegt. Die Verschlüsselung kann zusätzlich an eine bestimmte Steuerungshardware gebunden werden. Geschützte Anwendungsprogramme laufen dann nur auf dieser einen Maschine. Es reicht dabei aus, verschlüsselte Dateien auf die Maschine zu transferieren. Eingriffe in Parameter oder Software sind dazu nicht notwendig. So können Maschinenanwender mit einem globalen Fertigungsnetz ihr Know-how effizient schützen.

Sicherheit von der Steuerung bis zum Antrieb

Im Bereich der Maschinensicherheit bietet Rexroth zusätzliche Möglichkeiten, die Wirtschaftlichkeit und Verfügbarkeit zu steigern. Die Erweiterung der CNC-Systemlösung durch ein Safety-Funktionsmodul aus der Umgebung Open Core Engineering und die Sicherheits-SPS SafeLogic verringern den Programmieraufwand. Denn Änderungen im Prozess haben keine Rückwirkungen auf die Sicherheitssteuerung. Damit können Maschinenhersteller mit geringem Aufwand normgerechte Sicherheit von der Steuerung bis zum sicheren Antrieb realisieren.

Die Anwenderforderung nach einer höheren Energieeffizienz erfüllt Rexroth mit dem in die Steuerung integrierten Softwareassistenten IndraMotion MTX cta/ega. Er analysiert Dauer und Energieverbrauch jeder Maschinenbewegung. Auf dieser Datenbasis können Programmierer die Bewegungsführung optimieren, um die Energieeffizienz bei maximaler Produktivität zu steigern.

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering, Fabrikautomation sowie Erneuerbare Energien für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Pneumatik, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die über 37.500 Mitarbeiter 2012 einen Umsatz von rund 6,5 Mrd. Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeugtechnik, Energie und Gebäudetechnik, Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern erwirtschafteten mehr als 306.000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2012 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 52,3 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 350 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2012 gab Bosch rund 4,5 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete mehr als 4.700 Patente weltweit an. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern – Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de

 

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