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PI 003-14 20.02.2014

Bosch Rexroth setzt Zusammenführung im Aggregatebau fort

Konstruktive Lösungsansätze erarbeitet

Intensiv wurde bei Bosch Rexroth in den letzten Wochen zwischen Standortleitung, Mitarbeitern und Arbeitnehmervertretern in mehreren Runden über die geplanten Veränderungen im Aggregatebau gesprochen. „Die Gespräche haben zwei wesentliche Ergebnisse gebracht“, fasst Holger von Hebel, kaufmännischer Leiter der Business Unit Industrial Applications, zusammen.

Zum einen habe man es geschafft, konstruktive Lösungsansätze zu erarbeiten. „Auf die Frage, was bei der Umsetzung zu beachten ist, haben wir wichtige Hinweise von den Mitarbeitern und Arbeitnehmervertretern bekommen, die nun unsere eigenen Ansätze ergänzen“, so von Hebel weiter. Zum anderen haben sich die Zahlen bestätigt, die der Entscheidung des Unternehmens zu Grunde liegen. „Sie sind nun für die Beteiligten transparent und nachvollziehbar“, so Holger von Hebel. Damit habe sich auch der Entschluss bestätigt und die Veränderungen gehen nun in die Umsetzung.

„Wir haben immer betont, wie wichtig uns die konstruktive Lösungssuche ist. Dementsprechend werden die Anregungen der Mitarbeiter natürlich in der Umsetzung berücksichtigt“, betont von Hebel. So habe man sich entschieden, am Standort Lohr ein Expertenteam für den Aggregatebau einzusetzen. Das Team wird als Berater für die anderen Aggregate- baustandorte agieren, jedoch keine eigenen Aufträge abarbeiten. „Das gewährleistet, dass wir das langjährige Know-how des Standortes Lohr für den weltweiten Aggregatebau erhalten und verfügbar machen.“ Außerdem ist die Bildung einer Systemgruppe geplant, die elektrohydraulische Systeme für branchenspezifische Applikationen konstruieren, montieren und in Betrieb nehmen soll. Damit wird das wachstumskräftige Zukunftsgeschäft mit Multitechnologielösungen am Standort Lohr weiter vorangetrieben.

Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten für die betroffenen Mitarbeiter an den Standorten Lohr, Chemnitz und Brno sind in Prüfung. Erste positive Signale gibt es bereits. „In der Umsetzung ist es uns weiterhin sehr wichtig, die Mitarbeiter und die Arbeitnehmervertreter einzubinden und konstruktiv zu diskutieren“, stellt Holger von Hebel klar. Man wird alle Parteien bei der Ausgestaltung des Expertenteams und der Systemgruppe umfassend einbeziehen. Damit wird nun zeitnah begonnen.

 

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