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ST 005-12 19.11.2012

Software-Engineering der Zukunft: Differenzierung durch individuelle Software-Funktionen

Software-Engineering der Zukunft: Differenzierung durch individuelle Software-Funktionen

Lucas Wintjes, Geschäftsleiter Vertrieb und Branchenmanagement Fabrikautomation der Bosch Rexroth AG

Lucas Wintjes, Geschäftsleiter Vertrieb und Branchenmanagement Fabrikautomation der Bosch Rexroth AG:

„Eine neue Idee zu haben ist eine Sache, sie in die Praxis umzusetzen bekanntlich eine andere. In der Fabrikautomation ist das zunehmend eine Frage des Software-Engineerings, insbesondere da sich immer mehr Funktionen in die Software verlagern. Je effizienter das Software-Engineering ist, desto schneller und kostengünstiger können Maschinenbauer ihre Konzepte realisieren. Allein effizient zu sein genügt dabei aber nicht mehr. Maschinenhersteller wollen sich zunehmend über individuelle Software-Funktionen und Maschinenkonzepte, die dem Anwender spezifischen Nutzen bringen, vom Wettbewerb differenzieren. Solche Kreativität braucht Freiraum. Das Software-Engineering der Zukunft muss Maschinenherstellern für die Umsetzung ihrer Ideen deshalb größtmögliche Freiheit bieten – auch im Hinblick auf die Einbindung neuer IT-Technologien.

Mit Open Core Engineering ermöglicht Bosch Rexroth Maschinenherstellern deshalb jetzt ganz neue Möglichkeiten, eigene Software-Funktionen zu entwickeln. Es schlägt die Brücke zwischen dem klassischen Software-Engineering und den neuen IT-Technologien. Denn gerade diese geben der SPS-basierten Automatisierungswelt neue Impulse, die auch die Maschinenhersteller für sich nutzen möchten. Die Anforderungen reichen von der Integration in Manufacturing Execution Systeme und Simulationstools bis hin zur Einbindung von Smart Devices, um deren intuitive Bedienphilosophien auch in der Fertigung zu nutzen.

Bosch Rexroth hat mit Open Core Engineering vorausgedacht und gibt Maschinenherstellern damit ein Werkzeug an die Hand, mit dem sie Software-Funktionen schnell und kreativ umsetzen können. Dafür haben sie bei Rexroth-Steuerungen jetzt erweiterten Zugriff bis auf den Kern. Die Anwender entscheiden, ob sie dafür eine Steuerung, einen PC oder ein Smart Device nutzen und in welcher Sprache – ob IEC oder Hochsprache – sie programmieren wollen. Damit schafft Bosch Rexroth die Voraussetzung für neue Konzepte, wie beispielsweise die Inbetriebnahme, Bedienung und Diagnose mit Smart Devices.“

 

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