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ST 003-12 07.09.2012

Ganzheitliche Systembetrachtung unterstützt Werkzeugmaschinenbranche beim Energiesparen

Ganzheitliche Systembetrachtung unterstützt Werkzeugmaschinenbranche beim Energiesparen

Lucas Wintjes, Leiter Vertrieb und Branchenmanagement Fabrikautomation bei der Bosch Rexroth AG

Rund ein Drittel der europäischen CO2-Emissionen verursacht die Industrie durch ihren Strombedarf. Am meisten Energie schluckt die Fertigung. Gesetzliche Vorgaben und steigende Energiepreise rücken das Thema auch in den Fokus künftiger Investitionsentscheidungen in der Werkzeugmaschinenbranche. Auf der AMB stellt Bosch Rexroth ganzheitliche Lösungen und Produkte vor, die Anwendern ermöglichen, Energie zu sparen ohne die Produktivität dabei zu beeinträchtigen. Dazu Lucas Wintjes, Leiter Vertrieb und Branchenmanagement Fabrikautomation der Bosch Rexroth AG:

„Durch steigende Energiekosten und klare politische Bestimmungen für den CO2-Ausstoß gewinnt die Energieeffizienz von Werkzeugmaschinen mehr und mehr an Bedeutung für Hersteller und Betreiber. Verschiedenste Faktoren haben Einfluss auf die Effizienz von Maschinen und Anlagen, daher ist ein ganzheitlicher Lösungsansatz erforderlich.

Um die Energieeffizienz steigern zu können, müssen sich Industrieunternehmen zunächst intensiv mit dem Energieverbrauch ihrer Produktionsprozesse beschäftigen. Softwaretools in Kombination mit der Maschinensteuerung helfen dem Ingenieur, exakte Messungen durchzuführen. So ermöglicht beispielsweise das Taktzeitanalyse-Tool IndraMotion MTX cta (Cycle Time Analyzer) von Rexroth eine anwendungsspezifische Optimierung der Bewegungsabläufe. IndraMotion MTX ega (Energy Analyzer) stellt den Energieverbrauch von Maschinenkomponenten, Werkzeugen und Prozessabschnitten dar.

Damit alle Faktoren berücksichtigt werden, ist bei der weiteren Analyse eine systematische Vorgehensweise empfehlenswert. Als Anbieter aller Antriebs- und Steuerungstechnologien verfügt Bosch Rexroth über umfassende Erfahrungen bei Elektrik, Hydraulik, Mechanik und Pneumatik und kann Wechselwirkungen entsprechend berücksichtigen. Mit Rexroth 4EE (for Energy Efficiency) hat das Unternehmen eine eigene Systematik entwickelt. Sie umfasst vier Hebel, die für alle Antriebs- und Steuerungstechnologien sowie Maschinentypen die Energieeffizienz über den gesamten Lebenszyklus deutlich steigern: die systematische Gesamtbetrachtung um Sparpotenziale aufzudecken (Energy System Design); Produkte und Systeme mit optimiertem Wirkungsgrad (Efficient Components); die Rückgewinnung, Speicherung und Nutzung bislang ungenutzter Energie (Energy Recovery) und der bedarfsgerechte Einsatz von Energie (Energy on Demand). So senken etwa drehzahlvariable Pumpenantriebe Sytronix FcP 5000 den Energieverbrauch je nach Zykluscharakteristik um 30 bis 80 Prozent ab und sparen damit dauerhaft bis zu 70 Prozent an Betriebskosten. Mit diesen Lösungen verschafft Rexroth Maschinenherstellern einen entscheidenden Vorsprung in punkto Energieeffizienz und hilft damit, Energiekosten deutlich zu senken.“

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

 

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