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PI 062-14 Lohr am Main, 29.07.2014

Stromgestehungskosten senken, Verfügbarkeit steigern

Anlagenhersteller profitieren bei Bosch Rexroth von über 30 Jahren Erfahrung in der Auslegung von Triebsträngen für Windenergieanlagen.

Bosch Rexroth auf der WindEnergy Hamburg

Bosch Rexroth begleitet Hersteller und Betreiber durch den gesamten Lebenszyklus ihrer Windenergieanlagen. Mit der Entwicklung und Auslegung von Antriebssträngen, Produkten für neue Anlagengenerationen, Condition Monitoring Lösungen und einem breiten Dienstleistungsangebot senkt das Unternehmen die Stromgestehungskosten und steigert damit die Verfügbarkeit der Anlagen.

Das Produkt- und Lösungsportfolio von Bosch Rexroth für die Windenergie hilft Herstellern und Betreibern, die Cost of Energy (CoE) zu senken und dabei die Verfügbarkeit ihrer Anlagen zu steigern. „Die WindEnergy in Hamburg steht bei uns 2014 ganz im Zeichen der Senkung der CoE“, sagt Christoph Kainzbauer, Vertriebsleitung Business Unit Renewable Energies, Bosch Rexroth AG. Grund sei, dass sich die Hersteller neben konventionellen Formen der Energieerzeugung mehr und mehr mit Preisdruck in den eigenen Reihen konfrontiert sehen. Bosch Rexroth präsentiert in Hamburg eine neue Getriebeplattform, die konsequent auf die Erhöhung der Zuverlässigkeit ausgerichtet ist. Ein ganzheitliches Condition Monitoring System erhöht die Effizienz und Wirtschaftlichkeit, das breite Dienstleistungsangebot verbessert die Verfügbarkeit von Windenergieanlagen.

Für jeden Anspruch das passende Getriebe

Für Windenergieanlagen mit schnelldrehenden Antriebskonzepten und einer vorgesehenen Nennleistung von 3 MW bis 4,5 MW stellt Rexroth Herstellern eine neue Getriebeplattform zur Verfügung, bei deren Entwicklung die Reduzierung der CoE und die Erhöhung der Zuverlässigkeit im Mittelpunkt standen. Durch ein von Bosch Rexroth entwickeltes Testprogramm zur Marktvalidierung der Plattform sind der nachfolgende Testaufwand und die Kosten für den Hersteller deutlich geringer. „Der modulare Aufbau ermöglicht eine zügige Anpassung auf kundenspezifische Anforderungen und verkürzt die Time-to-Market.“ erklärt Kainzbauer die Vorteile. Außerdem habe man die Teile stark standardisiert, wodurch diese unter anderem schneller verfügbar seien.

Für Windenergieanlagen mit mittelschnelldrehenden Antriebskonzepten bietet Rexroth das Planetengetriebe REDULUS GPC. Mittelschnelldrehende Antriebskonzepte zeichnen sich durch einen hohen Wirkungsgrad bei Teil- und Volllast, geringe Investitionskosten und eine hohe Zuverlässigkeit aus, da keine schnelldrehenden Komponenten im Einsatz sind.

Mit Mehrkörpersimulationen, Robustheitstests sowie der Validierung von Konstruktion und Kalkulation verbessert Bosch Rexroth die Zuverlässigkeit von Getrieben weiter und erhöht die Lebensdauer der Komponenten. Christoph Kainzbauer betont: „In Entwicklung und Produktion fließen die neuesten Berechnungsmethoden zur Zuverlässigkeitssteigerung aus der Automobilindustrie ein.“

Condition Monitoring erhöht die Wirtschaftlichkeit

Condition Monitoring Lösungen erhöhen die Verfügbarkeit und verbessern damit auch die Wirtschaftlichkeit von Windenergieanlagen. Schäden an Anlagenkomponenten können damit frühzeitig erkannt, Reparaturkosten vermieden werden. Bosch Rexroth bietet Herstellern das Rotorblattüberwachungssystem BLADEcontrol. Dank der Früherkennung von Schäden direkt am Rotorblatt erhöht die Lösung inzwischen die Verfügbarkeit von über 500 Anlagen. Der Eisdetektor von BLADEcontrol misst direkt am Rotorblatt und erkennt, wann dort eine kritische Vereisung erreicht und ebenso, wann die Gefährdung vorüber ist. Die Windenergieanlage kann dann automatisch – zu jeder Tages- und Nachtzeit – wieder in Betrieb genommen werden.

Sowohl der BLADEcontrol Eisdetektor als auch das Gesamtsystem BLADEcontrol sind als weltweit einzige Lösungen vom Germanischen Lloyd, gemäß der ‘Richtlinie für die Zertifizierung von Zustandsüberwachungssystemen für Windenergieanlagen‘ zertifiziert.

Das ganzheitliche Monitoring System ACoS (Advanced Condition Monitoring System) verknüpft weltweit erstmals die Zustandsüberwachung aller Komponenten des Triebstrangs – vom Rotor über Hauptlager und Getriebe bis zum Generator. Die Software führt die kontinuierlich erhobenen Ergebnisse der Mess- und Analyseverfahren zu einer ganzheitlichen Überwachungsstrategie zusammen. Eine professionelle Visualisierung erleichtert den Überblick: Die Windenergieanlage wird in ihrer Gesamtheit betrachtet.

Service steigert Effizienz und Anlagenverfügbarkeit

Hersteller und Betreiber können bei Bosch Rexroth auf ein weltweites Servicenetzwerk zurückgreifen. Mit einem auf den jeweiligen Bedarf zugeschnittenen Servicekonzept – angefangen von der Vor-Ort-Unterstützung durch erfahrene Servicetechniker, über Inspektion und Wartung bis hin zu Reparatur, Ersatzteilen und Austauschgetrieben – steigern sie die Verfügbarkeit, senken die Betriebskosten und verbessern so die Effizienz der Anlagen.

Bosch Rexroth auf der WindEnergy Hamburg: Halle A1, Stand 432

Im Rahmen eines Engineering-Forums finden auf dem Rexroth-Messestand Experteninterviews zu den Kernthemen statt. Mehr Informationen zum Programm: http://dc-emea.resource.bosch.com/media/general_use/industries_2/renewable_energies_6/windenergy/EngineeringForum_WEH2014_de.pdf

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering, Fabrikautomation sowie Erneuerbare Energien für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die rund 36.700 Mitarbeiter 2013 einen Umsatz von rund 5,7 Mrd. Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.de

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunter-nehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 mit rund 281 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 46,1 Milliarden Euro. (Hinweis: Aufgrund geänderter Bilanzierungs- und Bewer-tungsmethoden sind die Kennzahlen für 2013 mit den früher veröffentlichten Kennzahlen für 2012 nur bedingt vergleichbar). Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmens-bereiche Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Ver-triebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2013 investierte die Bosch-Gruppe rund 4,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und meldete rund 5 000 Patente an. Das sind durchschnittlich 20 Patente pro Tag. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch inno-vative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com , www.bosch-presse.de , http://twitter.com/BoschPresse

 

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Manuela Kessler
Marktplatz 3 
97816 Lohr am Main
Telefon: +49 9352 18-4145
Fax: +49 711 811 517-2107
manuela.kessler@boschrexroth.de




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