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PI 068-14 Lohr am Main, 04.09.2014

Zuverlässig auf hoher See

Zuverlässig und kosteneffizient: die elektrohydraulische Regelung DS2R für die Sekundärregelung der aktiven Seegangskompensation

Rexroth verbessert aktive Seegangskompensation

Durch Wind, Wellen und Strömungen verursachte Schiffsbewegungen erschweren das Arbeiten mit Lasten auf dem offenen Meer. Systeme zur aktiven Seegangskompensation entkoppeln die vertikale Lastbewegung von der Schiffsbewegung und ermöglichen so ein sicheres Arbeiten auch bei unruhiger See. Mit der neuen elektrohydraulischen Regelung DS2R arbeitet die Sekundärregelung der aktiven Seegangskompensation (AHC) von Bosch Rexroth zuverlässig, kosteneffizient und wartungsarm.

Bei Arbeiten auf hoher See, bei denen Lasten aus enormen Wassertiefen gehoben oder in solche gesenkt werden, wird das Windenseil mit der Last vom Arbeitsboot aus durch ein AHC-System gesteuert. Dieses gleicht aktiv die Schiffsbewegung aus, um die Last bei Wellengang auf offener See in der richtigen Position zu halten.

Als Bestandteil des AHC-Systems von Bosch Rexroth gewährleistet die sekundärgeregelte Axialkolbeneinheit A4VSO für den offenen Kreislauf oder die A4VSG für den geschlossenen Kreislauf die Drehmomentregelung des Windenantriebs im Betrieb. Um Drehmomentschwankungen des Windenantriebs im AHC-System auszugleichen, kann die Axialkolbeneinheit dabei sowohl als Pumpe als auch als Motor arbeiten.

Die neue elektrohydraulische Regelung DS2R mit Proportionalventiltechnik von Rexroth gewährleistet bei dieser Lösung eine besonders zuverlässige, kosteneffiziente und wartungsarme Sekundärregelung. In Verbindung mit dem Proportionalventil 4WRPH ermöglicht sie eine hochdynamische Reaktion sowie präzise Bewegungen, die das Windenkabel stets ruhig halten, so dass es sich mit der Winde nach oben oder unten bewegt, unabhängig von der Wellenbewegung der Wasseroberfläche.

Einen weiteren Beitrag zur Zuverlässigkeit liefert der neue Schwenkwinkelsensor AWXF der Axialkolbeneinheiten. In Schutzart IP67 ist dieser speziell auf den Betrieb unter rauen Hochseebedingungen ausgerichtet und besonders temperaturbeständig.

Durch die Verwendung von Hydrospeichern spart die Lösung zusätzlich Energie. Bis zu 70 Prozent der Anschlussleistung der Sekundärregelungseinheit können zurückgewonnen und dem System erneut zugeführt werden.

Neben der DS2R erhalten Anwender bei Bosch Rexroth auf Wunsch auch eine DS2E-Version ohne montiertes Proportionalventil. Zur Verwendung in Prüfständen oder Anwendungen mit sehr hohen dynamischen Anforderungen können sie auf eine DS2S-Regelung mit Servoventil zurückgreifen.

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering, Fabrikautomation sowie Erneuerbare Energien für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die rund 36.700 Mitarbeiter 2013 einen Umsatz von rund 5,7 Mrd. Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunter-nehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 mit rund 281 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 46,1 Milliarden Euro. (Hinweis: Aufgrund geänderter Bilanzierungs- und Bewer-tungsmethoden sind die Kennzahlen für 2013 mit den früher veröffentlichten Kennzahlen für 2012 nur bedingt vergleichbar). Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmens-bereiche Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Ver-triebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2013 investierte die Bosch-Gruppe rund 4,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und meldete rund 5 000 Patente an. Das sind durchschnittlich 20 Patente pro Tag. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch inno-vative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com , www.bosch-presse.de , http://twitter.com/BoschPresse

 

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