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PI 098-14 Lohr am Main, 19.11.2014

Schlanker Maschinenbau: Ein Sicherheitsventil statt 15

Kompakt und günstig: Neue Druckbegrenzungsventile LFA_DB_-7X/_E reduzieren Material- und Montageaufwand.

Einbau-Druckbegrenzungsventile von Rexroth vereinfachen Konstruktion von Hydrauliksystemen

Die neuen vorgesteuerten 2/2-Wege-Druckbegrenzungs-Einbauventile LFA_DB_-7X/_E von Rexroth sichern hohe Volumenströme und Drücke deutlich günstiger ab als bisherige Lösungen. Denn die nach der Druckgeräte-Richtlinie 97/23/EG baumustergeprüften Sicherheitsventile vereinfachen hydraulische Schaltungen und reduzieren neben den Material- und Montagekosten auch den Prüfaufwand im Betrieb.

Der Kostendruck im Maschinenbau steigt seit Jahren an, bei gleichzeitig höheren Anforderungen an die Maschinensicherheit. Die neuen Einbauventile von Rexroth ermöglichen eine Reduzierung bislang notwendiger Komponenten in stationären Hydrauliksystemen und leisten damit einen Beitrag, die Herstell- und Betriebskosten zu senken, zumal auch der benötigte Gesamteinbauraum im Block reduziert wird. Bei einem Absicherungsdruck von 190 bar und einer Fördermenge von 3.500 l/min ersetzt dieses Ventil bis zu 15 Einschraubpatronen. Bei 350 bar und 5.000 l/min beträgt das Verhältnis 1 zu 9. Ein Einbauventil der Nenngröße 63 kann mehr als 10 Einzelventile ersetzen, die bislang verbaut wurden. Das verringert die Material- und Montagekosten sowie den Prüfaufwand erheblich. Neben den geringeren Materialkosten verkürzen die neuen Ventile die Montagezeit deutlich. Die normgerechte Sicherheit ist dabei durch Baumusterprüfung vom TÜV-Süd nachgewiesen.

Das Lochbild der Sicherheitsvventile entspricht der ISO 7368 (Form B) und ermöglicht auch die Nachrüstung in bereits installierte Systeme. In dem verplombten Steuerdeckel ist die Druckbegrenzungseinheit integriert. Der Absicherungsdruck ist werksseitig plombiert auf den gewünschten Maximalwert eingestellt. Neben einer unveränderlichen Max-Einstellung bietet Rexroth aufpreisfrei auch eine zu kleineren Druckwerten veränderbare Version an. Diese kann die vorgeschriebenen, regelmäßigen Funktionsprüfungen stark vereinfachen und verringert somit den Wartungsaufwand. Die standardmäßige Schaftdichtung des Hauptkolbens eliminiert die interne Leckage. Dadurch verursachen die neuen Ventile keine Verlustleistung. Gleichzeitig steigern sie die Robustheit gegenüber dem „Silting-Effekt“, der vorwiegend bei geringen Schaltzyklen durch Spaltfiltration funktionale Störungen hervorrufen kann. Rexroth bietet die Sicherheitsventile LFA_DB_7X/_E in den Nenngrößen 40, 50 und 63 mit vier gestaffelten Druckbereichen zwischen 50 und 400 bar an. Sie leiten Volumenströme bis 5.000 l/min ab.

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering, Fabrikautomation sowie Erneuerbare Energien für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die rund 36.700 Mitarbeiter 2013 einen Umsatz von rund 5,7 Mrd. Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 mit rund 281 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 46,1 Milliarden Euro. (Hinweis: Aufgrund geänderter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind die Kennzahlen für 2013 mit den früher veröffentlichten Kennzahlen für 2012 nur bedingt vergleichbar). Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2013 investierte die Bosch-Gruppe rund 4,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und meldete rund 5 000 Patente an. Das sind durchschnittlich 20 Patente pro Tag. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com , www.bosch-presse.de , http://twitter.com/BoschPresse

 

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