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PI 001-15 Lohr am Main, 19.01.2015

EDIS senkt Dieselverbrauch von Radladern um bis zu zehn Prozent

Mit EDIS kann der bisherige Open-Center-Steuerblock für die Arbeitshydraulik weiter eingesetzt werden, was die Systemkosten senkt im Vergleich zu LUDV.

Mit der wirtschaftlichen Systemlösung EDIS von Rexroth verringern Betreiber von Radladern ihren Kraftstoffverbrauch um bis zu zehn Prozent gegenüber Konzepten mit reiner Open-Center-Architektur. Die Einsparungen bei den Betriebskosten übertreffen die Zusatzkosten für die Komponenten bereits nach wenigen Monaten, wie Praxiserfahrungen mit den ersten Pilotmaschinen aus chinesischer Fertigung zeigen.

Der Kraftstoffverbrauch beeinflusst die Betriebskosten von Radladern dauerhaft. Für Endanwender weltweit ist der Verbrauch zusammen mit dem Anschaffungspreis ein entscheidendes Kriterium. Das neue Energy Demand-oriented Implement System EDIS von Rexroth reduziert mit einem geringen Zusatzaufwand den Verbrauch um bis zu zehn Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Open Center-Systemen und senkt so die Betriebskosten dauerhaft. Je nach Auslastung, Arbeitszyklen und Dieselpreisen amortisieren sich die Systemkosten bereits nach wenigen Monaten. EDIS besteht aus einer auf die jeweilige Radlader-Serie abgestimmten Kombination von Konstant- und Verstellpumpen sowie einem Prioritätsventil.

Mit EDIS hat Rexroth eine sehr wirtschaftliche Lösung für Radlader des mittleren Segments ab drei Tonnen entwickelt. Eine zusätzliche Verstellpumpe regelt den Förderstrom über ein Prioritätsventil. Das gewährleistet die ständige Versorgung der Lenkung, damit der Radlader in allen Betriebssituationen manövrierfähig ist. Sobald die Arbeitshydraulik Leistung abfordert, erhöht die Verstellpumpe den Förderstrom bedarfsgerecht und mit gewohnter Dynamik. Diese Regelung kann sowohl rein hydraulisch als auch elektrisch erfolgen. Der bisherige Open-Center-Steuerblock für die Arbeitshydraulik kann weiter eingesetzt werden. Damit liegen die Systemkosten deutlich niedriger als bei einem LUDV-System, wie es im High-End-Segment zum Einsatz kommt.

Durch EDIS kann der OEM zusätzlich den Arbeitsdruck von bislang üblichen 180 bar auf 250 bar erhöhen und damit weitere Energieeinsparungen realisieren sowie die Steuerbarkeit verbessern.

Bislang arbeiten die meisten Radlader der mittleren Leistungsklasse noch ausschließlich mit Konstantpumpen in einer Open-Center-Architektur. In dieser wird der Förderstrom unabhängig vom Bedarf erzeugt. Bei niedriger Arbeitslast fließt ein Großteil des geförderten Hydrauliköls ungenutzt zurück in den Tank. Das erhöht den Dieselverbrauch und damit die Betriebskosten über die gesamte Lebensdauer.

Rexroth ist weltweit Marktführer für anspruchsvolle LUDV-Systeme in Premium-Radladern. Sie erzielen die höchste Energieeffizienz. Die neue EDIS-Lösung zielt auf das mittlere Marktsegment und berücksichtigt den dort herrschenden Kostendruck. Die ersten mit dieser Technologie ausgerüsteten Radlader chinesischer Hersteller wurden bereits getestet und bestätigen im Praxiseinsatz die deutlichen Kraftstoffeinsparungen und geringen Amortisationszeiten.

Rexroth bietet neben einem breiten Spektrum an Verstellpumpen und Ventilen unter anderem auch hydraulische Bremsventile (Power Brakes), das schwingungsmindernde RSM sowie hydraulische und elektronische Joysticks an.

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering, Fabrikautomation sowie Erneuerbare Energien für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die rund 36.700 Mitarbeiter 2013 einen Umsatz von rund 5,7 Mrd. Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 mit rund 281 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 46,1 Milliarden Euro. (Hinweis: Aufgrund geänderter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind die Kennzahlen für 2013 mit den früher veröffentlichten Kennzahlen für 2012 nur bedingt vergleichbar). Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2013 investierte die Bosch-Gruppe rund 4,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und meldete rund 5 000 Patente an. Das sind durchschnittlich 20 Patente pro Tag. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com , www.bosch-presse.de , http://twitter.com/BoschPresse

 

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