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, 10.11.2015

Industrie 4.0 braucht intelligente Vernetzung

Industrie 4.0 braucht intelligente Vernetzung

Dr. Steffen Haack, Mitglied des Vorstands mit Zuständigkeit für die Business Unit Industrial Applications und Koordination Vertrieb der Bosch Rexroth AG

Industrie 4.0 wird nicht nur in der Fertigungstechnologie Innovationen anstoßen – auch die Automatisierungsbranche selbst wird in den kommenden Jahren elementare Veränderungen durchlaufen. Dabei fällt es vielen Akteuren der Automatisierungsbranche aber schwer, sich von gewohnten Herangehensweisen zu verabschieden. Immer wieder erkenne ich bei Gesprächspartnern die Wunschvorstellung, Industrie 4.0 im Alleingang zu schaffen, der Erste zu sein, die Nase vorn zu haben. Auf der anderen Seite gibt es immer noch Bereiche, in denen die Entwicklung noch gar nicht angekommen ist. Bosch Rexroth hat hier eine dezidiert andere Richtung eingeschlagen. Gemeinsam mit Partnern aus der IT-Welt loten wir systematisch die Potenziale von Industrie 4.0 aus und erweitern mit einer Vielzahl kleiner Schritte unsere Erfahrungen. Diese fließen dann in neue Antriebs- und Steuerungslösungen ein, insbesondere in die Entwicklung von Schnittstellen zur IT-Welt.

Aus unserer, also der Sicht der Automatisierungsbranche, ist ein Großteil des Weges bereits erfolgreich zurückgelegt: Bosch Rexroth bietet für Industrie 4.0 ein umfangreiches Portfolio an intelligenten und offenen Lösungen, von intelligenter Antriebstechnik über hochfunktionelle und performante Steuerungstechnik bis hin zu einem breiten Softwareportfolio für das Engineering.

Wenn aber viele Automatisierungsaufgaben bereits gelöst sind: Warum hinkt die Umsetzung von Industrie 4.0 in den Fabriken und Werkshallen so weit hinterher? Die Antwort: Die Lücke zwischen Industrie- und IT-Welt ist längst noch nicht geschlossen. Um hier die Umsetzungsgeschwindigkeit zu erhöhen, arbeitet Bosch Rexroth in zahlreichen Kooperationen mit Unternehmen aus der IT-Welt zusammen. In vielen Fällen geht es darum, vorhandenes Wissen und verfügbare Lösungen auf Basis offener IT-Standards miteinander zu verknüpfen.

Zur SPS IPC Drives präsentieren auf dem Bosch Rexroth Messestand die IT-Unternehmen Dassault Systèmes, MathWorks, National Instruments und Oracle sowie die Eclipse Foundation eben solche Verknüpfungen. Dank des offenen Open Core Engineering von Rexroth verbinden sie ihre Lösungen über unterschiedliche Tools, Sprachen und Plattformen mit dem Automationsportfolio von Bosch Rexroth zu einer homogenen Gesamtlösung. Damit übertragen die Kooperationspartner ihr Wissen und ihre Expertise hinsichtlich Simulations-, Prozess- und Unternehmenssoftware auf die Maschinenwelt. Maschinenherstellern ermöglicht dies den evolutionären Brückenschlag zwischen SPS-Automation und IT-basierten Lösungen in der sich entwickelnden Industrie 4.0.

Mehr Informationen über Bosch Rexroth unter: www.boschrexroth.com/press

 

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johanna.rauch@boschrexroth.de




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