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, 09.12.2015

Da geht noch mehr: In der vernetzten Produktion wird Energieeffizienz weiter steigen

Mehr Energieeffizienz unter Industrie 4.0 Bedingungen

Dr. Karl Tragl, Vorsitzender des Vorstands der Bosch Rexroth AG

Es ist Stand der Technik: Maschinen gewinnen an der einen Stelle Strom aus Bremsbewegungen zurück und stellen ihn anderen Antrieben für Beschleunigungen zur Verfügung. In der künftigen Industrie 4.0 wird es möglich sein, solche Ansätze zur Energieeinsparung durch intelligente Vernetzung aller Produktionsbereiche auf ganze Fabriken zu übertragen. Dazu Dr. Karl Tragl, Vorsitzender des Vorstands der Bosch Rexroth AG:

„In der zukünftigen Industrie 4.0 bleiben die heute schon verfügbaren Hebel für bessere Energieeffizienz (effiziente Komponenten, Bedarfssteuerung, Rückgewinnung und effizientes Design) die gleichen, können aber sehr viel mehr Kraft entfalten. So erzeugen intelligente, mit Sensorik ausgestattete Komponenten und Module in den Maschinenverbünden einer Industrie 4.0 eine Vielzahl von Daten und Informationen. Systematisch ausgewertet, lässt sich damit die Energieeffizienz im gesamten Wertschöpfungsnetz noch einmal deutlich steigern.

Gleichzeitig werden Maschinenhersteller diese Intelligenz nutzen, um auch bislang ungeregelte Motoren in Pumpen und Lüftern bedarfsgerecht, on demand, zu betreiben. Hier eröffnen modell-prädiktive Regelungen und Cloud-basierte Simulationen auf Fabrikebene neue Möglichkeiten, die Potenziale vollständig auszuschöpfen.

Einmal aus dem Stromnetz bezogene Energie innerhalb einer Maschine mehrfach zu nutzen, ist mittlerweile Stand der Technik. Dank Vernetzung wird man diesen Ansatz in Zukunft auf ganze Fabriken übertragen können. Ein intelligenter Energieaustausch zwischen Maschinen eröffnet enorme Potenziale, die CO2 Emissionen zu verringern und Betriebskosten zu sparen.

Und schließlich werden Konstrukteure zukünftig schon in der Konzeptionsphase neuer Maschinen anhand virtueller Abbilder aller Komponenten sämtliche Energieströme analysieren und optimieren können.

Mit den in unserer Systematik Rexroth 4EE (for Energy Efficiency) beschriebenen Hebeln können wir bereits heute die Energieeffizienz in industriellen Prozessen steigern. Aber wir alle wissen, dass die gesteckten Klimaziele eine enorme Herausforderung darstellen. Die smarte Fabrik wird uns dabei helfen, so ressourcenschonend wie möglich zu produzieren.“

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Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering sowie Fabrikautomation für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die über 33.700 Mitarbeiter 2014 einen Umsatz von rund 5,6 Mrd. Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 360 000 Mitarbeitern (Stand: 01.04.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 49 Milliarden Euro*. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2014 meldete Bosch weltweit rund 4 600 Patente an. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com , www.bosch-presse.de , http://twitter.com/BoschPresse .

*Im Umsatzausweis 2014 sind die zwischenzeitlich komplett übernommenen bisherigen Gemeinschaftsunternehmen BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH (heute: BSH Hausgeräte GmbH) und ZF Lenksysteme GmbH (heute: Robert Bosch Automotive Steering GmbH) nicht enthalten.

 

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