Daniel Bauer, PreMaster in der Logistik und Direkteinstieg im Projekteinkauf

"Am meisten überrascht hat mich, dass man mir so viele Freiheiten gelassen hat. Ich konnte viele eigene und kreative Ansätze einbringen."

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Daniel Bauer ist nach dem erfolgreichen Abschluss seines PreMaster Programms seit 2016 am Standort Schweinfurt im Projekteinkauf tätig. In einem Interview berichtet er von seinen Erfahrungen im PreMaster Programm bei Bosch Rexroth, wofür er für seine Masterarbeit ausgezeichnet wurde und warum er sich trotz seines Logistikschwerpunktes im Studium nun im Einkauf dennoch sehr wohl fühlt.


 
 

Daniel, warum hast du dich damals nach dem Bachelor für das PreMaster Programm entschieden?
Ich war mir damals zwar nicht zu 100% sicher, dass ich nach dem Bachelor direkt ins Berufsleben einsteigen möchte, ich wollte aber unbedingt diesen praktischen Bezug und nach fast vier Jahren Studium etwas Neues anfangen. Während ich mich dann auf verschiedene Stellen beworben habe, bin ich eher zufällig auf das PreMaster Programm gestoßen.

"Es gibt fast unendliche Möglichkeiten und das macht die Logistik für mich so besonders."

 

Welche Bereiche durftest du im PreMaster Programm kennenlernen?
Ich war in verschiedenen Bereichen innerhalb der zentralen Logistikabteilung in Lohr tätig. Die beiden Hauptbereiche waren das Logistikprojektmanagement und Logistikcontrolling, in denen ich auch eigene Projekte leiten durfte. Generell kann man sagen, dass die Logistik ein sehr breites Fachgebiet ist: Ob man nun operative oder strategische Themen bearbeitet oder seinen Fokus auf der Beschaffungs-, Produktions- oder Distributionslogistik hat. Es gibt fast unendliche Möglichkeiten und das macht die Logistik für mich so besonders.

Was hat dich im Rahmen des Programms am meisten überrascht und worauf bist du besonders stolz?
Am meisten überrascht hat mich, dass man mir bei meinen eigenen Projekten so viele Freiheiten gelassen hat. Das Programm bestand also nicht nur aus Routineaufgaben. Im Gegenteil: Ich konnte viele eigene und kreative Ansätze einbringen. Das habe ich auch meiner Führungskraft zu verdanken, die mir viele Gestaltungsmöglichkeiten gegeben hat.

Bei einem Projekt konnte ich wirklich hautnah bei der Gestaltung mitwirken und es soweit voranbringen, dass unser neues System nun im Unternehmen im Einsatz ist. In einem Meeting hatte ich dann sogar die Gelegenheit, den aktuellen Stand des Projekts dem Management und der Bereichsleitung zu präsentieren und konnte die verantwortlichen Führungskräfte von der Notwendigkeit einer Einführung überzeugen.

 

Du hattest ja dann die Möglichkeit auch deine Masterarbeit bei Bosch Rexroth zu schreiben. Diese wurde im Rahmen des deutschen Logistik Kongresses sogar mit dem "Thesis Award" ausgezeichnet. Wofür hast du den Preis erhalten?

Den "Thesis Award" der Bundesvereinigung Logistik habe ich erhalten, weil ich mich einem sehr aktuellen Thema einerseits wissenschaftlich angenähert und es andererseits anhand von Bosch Rexroth empirisch untersucht habe und daraufhin ein Konzept für eine Kennzahl entwickelt habe.

Meine Masterarbeit befasst sich im Wesentlichen damit, wie Flexibilität in allen Prozessen entlang der Lieferkette bewertet werden kann. In diesem Zusammenhang war vor allem die Vielfalt und Komplexität der Produkte und Prozesse bei Bosch Rexroth herausfordernd.

 
 

Das PreMaster Programm hast du in der Logistik absolviert und auch im Masterstudium hattest du deinen Schwerpunkt darauf, jetzt bist du aber im Einkauf tätig – wofür schlägt das Herz?
Mich faszinieren alle Themen rund um die Supply Chain, der Informations- und Materialfluss vom Lieferanten über die eigene Produktion bis hin zum Endkunden. Nachdem ich mich im Rahmen des Programms eher übergeordnet mit Logistikthemen beschäftigt habe, kann ich mich jetzt voll auf die Lieferantenseite konzentrieren. Außerdem finde ich es wichtig, viele Bereiche eines Unternehmens kennenzulernen, um dadurch verschiedene Blickwinkel besser verstehen zu können.

Siehst du Bosch Rexroth als geeignetes Unternehmen, um dich beruflich zu verwirklichen und auch mal neue Bereiche kennen zu lernen?
Auf jeden Fall. Ich bin mir zu 99,9 % sicher, dass ich nicht bis zur Rente in der gleichen Position bleiben werde. Bosch Rexroth ist für mich dahingehend genau das richtige Unternehmen. Die Geschäftsbereiche der Bosch Gruppe sind ja allgemein unglaublich vielfältig. Vom Automotive Bereich über die Gebrauchsgüter bis hin zum Industriebereich, wo wir bei Bosch Rexroth zum Beispiel Vorreiter im Bereich Industrie 4.0 sind.

"Man hat die Möglichkeit das Unternehmen über einen längeren Zeitraum hinweg kennenzulernen, Berufserfahrung zu sammeln, Kontakte zu knüpfen und kann gut planen, was auf einen zukommt."

 

Wenn du in drei Sätzen anderen Studenten erklären solltest, warum sich das PreMaster Programm für Bachelor-Absolventen lohnt. Was würdest du ihnen sagen?
Zum einen ist die Kombination aus Praxis und Theorie ganz entscheidend. Man hat die Möglichkeit das Unternehmen über einen längeren Zeitraum hinweg kennenzulernen, Berufserfahrung zu sammeln und Kontakte zu knüpfen, um danach den Master anzuschließen. In den drei Jahren des Programms mit interessanten Aufgaben und einem darauffolgenden Masterstudium hat man außerdem eine gewisse Sicherheit und kann gut planen, was auf einen zukommt.

Jetzt haben wir schon viel von dir in deiner beruflichen Rolle gehört. Was macht dich denn privat aus oder was sind deine Hobbys?
Ich bin ein leidenschaftlicher Basketball-Fan. Mit 13 oder 14 habe ich in der Schulmannschaft mit Basketball angefangen und dann auch einige Jahre in Spanien gespielt – natürlich eher auf Amateurniveau. Ich bin allgemein sehr sportbegeistert, egal ob Fußball, Basketball oder American Football als Zuschauer oder selbst auf dem Platz.

 

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