Rene Nowak - Projektleiter Industrie 4.0

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think ING - Job des Monats

Rene Nowak stellt sich vor.

Inhalt

Mit Industrie 4.0 die Zukunft gestalten

Monatlich stellt think ING. einen Ingenieur, einen Studiengang, eine Hochschule, einen Arbeitgeber, einen Job und eine Stadt vor, die für (angehende) Ingenieure interessant sind.

Im Oktober 2017 wurde Rene Nowak und seine Tätigkeit als Projektleiter bei der Bosch Rexroth im Rahmen des Job des Monats vorgestellt:

Nach seinem Studium begann Rene Nowak das Graduate Specialist Program, welches die Weichen für seine aktuelle Position als Projektleiter und Entwicklung ActiveAssist bei Bosch Rexroth stellte. Durch das Programm eröffnen sich den Trainees zahlreiche Möglichkeiten, sich selbst weiterzuentwickeln und wirklich etwas zu bewegen.

Einstieg nach Maß

Nach seinem Maschinenbaustudium mit Schwerpunktsetzung Entwicklung und Konstruktion an der RWTH Aachen entschied sich Rene für das Graduate Specialist Program (GSP) bei seinem Wunscharbeitgeber Bosch.

 

Das Programm bietet die Möglichkeit in bis zu 24 Monaten vier bis sechs individuell wählbare Fachabteilungen zu durchlaufen. An jeder neuen Station wird man mit einem eigenen kleinen Projekt oder einer Aufgabe beauftragt, um somit früh Verantwortung zu übernehmen und ein realitätsnahes Bild der Arbeitsstrukturen zu erhalten. Durch die verschiedenen Stationen kann jeder einzelne Schritt der Produktentwicklung mitverfolgt und kennengelernt werden.

Für Rene war es wichtig, zunächst ausreichend Erfahrung und Expertenwissen zu sammeln, bevor er eine fachliche Führungslaufbahn einschlägt. Überzeugt hat ihn die enorme Flexibilität des Programms – als Trainee hat man die Möglichkeit, die einzelnen Stationen und deren Ablauf nach den eigenen Interessen und Wünschen zu gestalten. Zusätzlich werden den Trainees verschiedenste Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung geboten, der Blick über den Tellerrand wird befürwortet und gefördert. Während beispielsweise im Junior Managers Program ein Auslandsaufenthalt Pflicht ist, ist er im GSP freiwillig. Diese Chance lies sich Rene jedoch nicht entgehen und arbeitete für kurze Zeit bei einem Kooperationsstandort in China.

Während des Programms wurde Rene von einem individuellen Mentor unterstützt. Dieser half bei der Organisation des Ablaufs, bei der Entwicklung individueller Zielformulierungen sowie deren Erreichung. Auch nach Ablauf des Programms steht er bei Fragen oder Schwierigkeiten zur Seite.

Was machen Sie da genau?

Rene fokussierte sich von vorneherein auf den Bereich der Entwicklung. Auch Produktmanagement und Controlling standen zunächst auf seiner Agenda. Doch schon bei der ersten Station widmete er sich einem längerfristigen Projekt aus dem Bereich Industrie 4.0 – eine Herausforderung, gleichzeitig aber auch eine einmalige Chance.

Schließlich interessiert ihn das Industrie-4.0-Umfeld ganz besonders. Hier finden sich noch zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten, gleichzeitig jedoch kaum Erfahrungswerte, auf die er und sein Team aktuell zurückgreifen können. Denn auch sechs Monate nach Abschluss des Programms arbeitet Rene als Projektleiter weiterhin an den Herausforderungen, die die Realisierung der Industrie 4.0 mit sich bringt. Eine grundlegende Schwierigkeit ist das Finden von Schnittstellen im Herstellungsprozess. Die einzelnen Maschinen und Prozesse müssen fehlerfrei und ohne viel Programmieraufwand miteinander kommunizieren und interagieren, Schnittstellen von Arbeitsschritten in der Produktion und Logistik durch Standardisierung aufeinander abgestimmt werden. Nur dann kann das Konzept der Industrie 4.0 überhaupt greifen, die Qualität der Produkte verbessert, die individuelle Anpassung an Kundenwünsche gewährleistet, die Lieferzeiten reduziert und der Komfort für die Arbeiter erhöht werden.

 

Diese Herausforderung stellt Rene und sein Team täglich vor neue Aufgaben. Routine oder ein typischer Arbeitsalltag können sich hier gar nicht erst entwickeln – für Rene der perfekte Arbeitsplatz. Seine aktuellen Aufgaben beschreibt er selbst als "halb Arbeit, halb Hobby", denn die Möglichkeit die ingenieurwissenschaftliche Zukunft aktiv mitzugestalten, lässt Schwierigkeiten schnell vergessen. Wer sich für Ingenieur-

wissenschaften interessiert und davon träumt, eines Tages selbst einmal etwas zu bewegen, dem rät Rene, sich immer von seiner Neugier leiten zu lassen und diese niemals zu verlieren.

Egal ob Schüler, Student oder Projektleiter – ein guter Ingenieur sollte immer hinterfragen, wie etwas funktioniert, warum etwas funktioniert und wie es noch besser funktionieren könnte. Durch diese Neugier entwickeln sich das nötige Durchhaltevermögen und die Motivation, ein Ingenieurstudium zu meistern und abzuschließen. Und damit eben auch die Möglichkeit selbst etwas zu entwickeln, zu gestalten und zu bewegen.