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Elchingen, 18.05.2017

Sicherheit hat Vorfahrt

Praxis und Theorie: Das Fahrsicherheitstraining kam bei den Auszubildenden von Bosch Rexroth in Elchingen gut an. Zu sehen ist ein Teil der Auszubildenden mit dem 1. Vorsitzenden der Kreisverkehrswacht Neu-Ulm.

Bosch Rexroth in Elchingen bietet seinen Auszubildenden ein Fahrtraining zur Schulung bei kritischen Situationen – Rauschbrille sorgt für besondere Eindrücke

Sicherheit im Straßenverkehr hängt auch von der Fähigkeit ab, Gefahrenlagen richtig einschätzen zu können. Weil gerade Fahranfänger dabei häufig noch Defizite haben, bot Bosch Rexroth seinen Auszubildenden am Standort Elchingen einen ganz besonderen Praxistest mit dem eigenen Fahrzeug an. Neben einem typischen Fahrsicherheitstraining setzten sich die jungen Fahrer dabei gezielt mit dem Thema Alkohol und Drogen im Straßenverkehr auseinander. Der kürzlich auf dem Übungsgelände der Kreisverkehrswacht Neu-Ulm durchgeführte Praxistag hatte zum Ziel, für die besonderen Gefahren zu sensibilisieren und durch praktische Übungen die Reaktion auf kritische Situationen zu verbessern.

Elchingen. Das Angebot für Auszubildende im dritten Lehrjahr nahmen insgesamt 28 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wahr, die von zwei Ausbildern begleitet wurden. Das Fahrsicherheitstraining am Vormittag widmete sich der konkreten Verbesserung der Fahrfertigkeit mit Übungen zur richtigen Technik beim Bremsen und Ausweichen. „Auch wenn die Zahl schwerer oder gar tödlicher Unfälle über die Jahre zurückgeht, sind Fahranfänger noch immer stark überproportional darin verwickelt“, sagt Jürgen Noszkovics, Ausbildungsleiter bei Bosch Rexroth in Elchingen. „Dem wollen wir aktiv entgegentreten und gemeinsam mit der Kreisverkehrswacht Neu-Ulm unsere Auszubildenden auf kritische Situationen vorbereiten.“

Dazu gehört auch das Projekt „Fahren im Rausch“, das den Nachmittag des Trainingstags ausfüllte. Das speziell entwickelte Programm thematisierte zunächst die Wirkung von Alkohol und illegalen Drogen. Im folgenden Praxisteil durchfuhren die Teilnehmer einen Parcours und trugen dabei eine sogenannte Rauschbrille. Diese simuliert die Wahrnehmung und Körperbeherrschung unter Alkoholeinwirkung. Auf dem Übungsplatz sollten die Fahrer typische Fahrsituationen meistern wie Spurwechsel, rückwärts Einparken oder eine Fahrt im Kreisverkehr. Dabei wurde deutlich, dass beim Fahren unter Drogeneinfluss selbst einfache Manöver große Schwierigkeiten bereiten, weil etwa Abstände nicht mehr korrekt wahrgenommen werden.

Das von der Kreisverkehrswacht Neu-Ulm konzipierte Training kam bei den Teilnehmern gut an und ermöglichte ihnen manch überraschende Erkenntnis über das eigene Fahrverhalten. Aber auch die theoretischen Ausführungen und die Warnung vor erhöhtem Verletzungsrisiko bei falscher Sitzhaltung im Auto fanden großen Anklang.

Nach diesem Tag sind die Auszubildenden des Spezialisten für Antriebs- und Steuerungssysteme am Standort Elchingen sicher besser auf kritische Situationen im Straßenverkehr vorbereitet und wissen um die Vorteile eines defensiven, vorausschauenden Fahrens – noch immer die sicherste Methode, um unfallfrei ans Ziel zu gelangen.

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering sowie Fabrikautomation für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die über 29.500 Mitarbeiter 2016 einen Umsatz von rund 5 Milliarden Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 390 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2016). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 73,1 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 59 000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 120 Standorten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com , www.iot.bosch.com , www.bosch-presse.de , www.twitter.com/BoschPresse

 

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