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Lohr am Main, 30.05.2017

Aktiver Partner der Inklusion im Betrieb

Ein „Gleis“ für Bosch Rexroth, damit der „Zug“ Inklusion Fahrt aufnehmen kann: Max-Martin W. Deinhard (stellv. Hauptgeschäftsführer der IHK Würzburg-Schweinfurt), Joachim Hennig, technischer Werkleiter im Wombacher Werk von Bosch Rexroth und Dieter Körber (Geschäftsführer der Mainfränkischen Werkstätten) (v.l.n.r.)

Auszeichnung würdigt Engagement von Bosch Rexroth in Lohr bei der Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung

„Ja zu Inklusiv!“ Mit diesem klaren Bekenntnis unterstützt Bosch Rexroth das Projekt „Inklusiv! ¬– Gemeinsam arbeiten“ der Mainfränkischen Werkstätten und ermöglicht betriebliche Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung. Für dieses Engagement wurde der Spezialist für Steuerungs- und Antriebstechnik am 24. Mai 2017 von Dieter Körber, Geschäftsführer der Mainfränkischen Werkstätten, ausgezeichnet. Bei einem Empfang mit anschließendem Rundgang im Wombacher Werk überreichte er Joachim Hennig, technischer Werkleiter, ein kleines „Gleis“. Dieses symbolisiert den Beitrag unterschiedlicher Akteure zum „Zug“ Inklusion, der künftig noch mehr Fahrt aufnehmen soll.

Lohr a. Main. Im Rahmen von Inklusiv! engagiert sich Bosch Rexroth seit vergangenem Jahr bei den Mainfränkischen Werkstätten, einem gemeinnützigen Zusammenschluss mehrerer Initiativen, die sich für Menschen mit Behinderung engagieren. Seit fast einem Jahr beschäftigt das Unternehmen einen Mitarbeiter, der zuvor in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung arbeitete, auf eigenen Wunsch aber gern in einem Industriebetrieb tätig sein wollte.

Auch als Kunde schätzt Bosch Rexroth die Arbeit der Mainfränkischen Werkstätten: Das Unternehmen ist seit Jahren ein wichtiger Auftraggeber der gemeinnützigen Einrichtung, beispielsweise für die Montage von mechanischen und mechatronischen Bauelementen.

„Wir freuen uns über die Auszeichnung, aber mehr noch darüber, auch Menschen mit Behinderung eine berufliche Perspektive geben zu können“, betont Joachim Hennig. „Gerne integrieren wir diese soweit wie möglich in die betrieblichen Abläufe.“ Denn wir wissen, dass ein Arbeitsplatz nicht nur das Selbstwertgefühl eines Menschen fördert, sondern auch hilft, den Alltag zu strukturieren.“

„Inklusion verstehen wir als gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft“, ergänzt Madeleine Leube, Fachbereichsleiterin Inklusiv! bei den Mainfränkischen Werkstätten. „Unser Ziel ist es, Strukturen zu schaffen, die jedem Menschen eine umfassende Teilhabe ermöglichen. Bosch Rexroth geht dabei mit gutem Beispiel voran und zeigt, dass Inklusion mit großer Selbstverständlichkeit funktionieren kann, wenn alle mit anpacken.“

Nach der Auszeichnung stand für die Besucher, darunter auch Vertreter der IHK Würzburg-Schweinfurt, eine Werksführung auf dem Programm. Der Fokus lag auf den modernen Arbeitsplätzen, die den unterschiedlichen Anforderungen der Mitarbeiter möglichst weit entgegenkommen. Einig waren sich die Beteiligten, dass der Inklusionsprozess einerseits viel Engagement erfordere, andererseits für beide Seiten aber auch wertvolle Erfahrungen bringe.

Auch die IHK unterstützt das Projekt Inklusiv! nach Kräften, informiert und begleitet Unternehmen bei der Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung. So war am Ende deutlich: Inklusion kann gelingen, wenn alle Akteure an einem Strang ziehen.

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering sowie Fabrikautomation für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die über 29.500 Mitarbeiter 2016 einen Umsatz von rund 5 Milliarden Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 390 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2016). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 73,1 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 59 000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 120 Standorten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com , www.iot.bosch.com , www.bosch-presse.de , www.twitter.com/BoschPresse

 

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