Hydraulischer Stellantrieb – sicher, bewährt und anerkannt

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Hydraulischer Stellantrieb

Zur Regelung und Sicherung der verfahrenstechnischen Prozesse werden in Gas- und Dampfturbinen Armaturen eingebaut, die unter anderen mit hydraulischen Stellantrieben betätigt werden.

In einer Dampfturbine ist im Gegensatz zur Gasturbine mit Hilfe der Ventilarmaturen die komplette thermische Leistung der Turbine zu kontrollieren; bei der Gasturbine wird lediglich nur die zugeführte Brennstoffmenge geregelt, was sich in der Dimensionierung dieser Stellantriebe widerspiegelt.

Die Stellantriebe werden für einem Turbinen-Leistungsbereich von 25 bis 1600 MW für Dampfturbinen und 25 bis 375 MW für Gasturbinen je nach Kundenwunsch in verschiedenen Ausführungen angeboten.

Eine anerkannte Systemlösung

Das Design des hydraulischen Stellantriebes ist modular aufgebaut und variabel kombinierbar, d.h. aus einer Auswahl von Hydraulikzylindern, Federpaketen, Meßsystemen und Hydraulikventilen lassen sich entsprechend der Kundenspezifikationen die gewünschten Antriebe zusammenstellen. Alle notwendigen Steuerfunktionen sind im Zylindergehäuse untergebracht, das zugleich als Ventil-Steuerblock ausgebildet ist.

Schnellschalt-Sicherheitsfunktion ist überlagert

Die Schnellschalt-Sicherheitsfunktion des Antriebes wird rein mechanisch durch das Federpaket gewährleistet.

Einsatz bewährter Komponenten

Alle verwendeten Hydraulikventile sind mit Ausnahme des Stetigwegeventils in Sitzventil-Technik ausgeführt.

Hierdurch wird einerseits die Abschaltsicherheit der Anlage auf hohem Niveau gewährleistet, andererseits der Leckölstrom des Gesamtsystems drastisch reduziert.

Technische Hauptmerkmale

- Elektrische und hydraulische Schnittstelle für Signal- und Leistungsübertragung

- Positionierung per geregeltem Zylinder- Linearantrieb

- Begrenzung der maximalen Schließgeschwindigkeit bei Schnellschluss

- Integrierte Dämpfungsfunktion

- SIL 3-fähige Ausführung