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Daniel Dammer, Ausbildung als Mechatroniker

Inhalt

Am 10. August 2009 begann Daniel Dammer seine Ausbildung zum Mechatroniker am Standort Chemnitz. Beispielhaft für viele andere Azubis erzählt er von seinem Einstieg bei Bosch Rexroth.


 

Ich war der Erste

"Im Sommer 2009 begann ich meine Ausbildung, als erster Mechatroniker Lehrling bei Bosch Rexroth in Chemnitz. Gleich zu Beginn kann ich sagen, dass ein großer Vorteil dieses Berufs die flexible Einsatzmöglichkeit ist. Man kann sowohl mechanische als auch elektrische Tätigkeiten ausüben. Und das macht diesen Beruf so interessant!

 

Die Theorie ist wichtig - und so theoretisch ist es gar nicht

Um dieses fachliche Wissen vermittelt zu bekommen findet die Ausbildung zu ca. 50 % überbetrieblich statt. Dabei läuft der normale Theorieunterricht in der Berufsschule und die Praxis überwiegend im Ausbildungszentrum ab.

Mein erster Lehrgang in der Lehrwerkstatt war der Grundkurs Metallbearbeitung. Da habe ich meine erste Schraubzwinge aus Metall in Handarbeit gefertigt. Dann folgten weitere Kurse wie Drehen und Fräsen, Schweißen und Fügen, Prüfen und Messen elektrischer Größen, CNC und SPS Programmierung, Pneumatik und Elektropneumatik ....... um mal kurz die wichtigsten zu nennen.

Der umfangreichste und interessanteste Lehrgang war für mich der Aufbau eines etwas größeren Transfersystems. Auf dem Transfersystem sollten Steckdosenleisten in einzelne Montageschritte zusammengebaut werden. Da galt es das Transfersystem mechanisch aufzubauen, elektrisch zu verdrahten, Messungen durchzuführen, das SPS-Programm zu schreiben und in Betrieb zu nehmen. Das verlangte so ziehmlich alles das ab, was ich in meiner Ausbildung gelernt hatte. Und als am Ende alles wie gewünscht funktionierte war ich sehr happy!

Das war wirklich eine Reise wert

In der zweiten Hälfte meiner Lehre wurde ich überwiegend im Betrieb eingesetzt. Da durchlief ich die einzelnen Produktionsabläufe eines Hydraulikaggregates. Von der Materialbereitstellung über die Montage und Verdrahtung bis hin zur Inbetriebnahme eines Aggregates. Dabei ist es wichtig die Fertigungsunterlagen genau zu analysieren, Zeichnungen/Pläne inhaltlich zu erfassen und Montagehinweise zu beachten.

Ein weiterer Höhepunkt meiner Ausbildung war der „Azubi-Einsatz“ in Lohr am Main. Da befindet sich das Hauptwerk von Bosch Rexroth mit tausenden von Mitarbeitern. Auch da bekam ich einen Einblick in die einzelnen Abteilungen und durfte selbstverständlich mit anpacken. So war ich jeweils eine Woche in der Gießerei, Härterei, Kernmacherei, im Aggregatebau, Steuerplattenbau und im Service. Das war wirklich eine Reise wert und super interessant.

Züruck in Chemnitz begannen auch schon die Vorbereitungen zur Abschlussprüfung. Diese umfasste den betrieblichen Auftrag mit Anfertigung einer Dokumentation für den Prüfungsausschuss (Praxis) und die Theorieprüfung unterteilt in drei Teile.

 

Ende gut - alles gut

Nach bestandener Abschlussprüfung im Februar 2013 und mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag in der Tasche, war ich überglücklich und sehr zufrieden mit dem Verlauf meiner Ausbildung.

Ich bin froh, dass ich mich für diesen Beruf entschieden habe.