Ausbildung zu Industriekaufleuten

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Wir, das sind Sina Hämmerlein (21), Lena Neuf (21) und Marvin Möller (20), haben im Jahr 2015 die Ausbildung als Industriekaufleute bei Bosch Rexroth in Lohr begonnen. Im Juni 2018 werden wir voraussichtlich unsere Lehrzeit nach drei Jahren erfolgreich abschließen.

 

Vielseitige Ausbildung

Die Ausbildung startete mit einer dreiwöchigen Einführungszeit. Währenddessen erhielten wir wichtige Informationen rund um das Unternehmen und unsere Ausbildung. In guter alter Tradition fertigten auch wir eine Holzschale, die uns eine schöne Erinnerung an die Zeit ist. Es war wirklich eine gelungene Abwechslung zu den vielseitigen Vorträgen.

Bei der einwöchigen Erlebniswoche auf dem Volkersberg lernten wir uns gegenseitig besser kennen, wuchsen zu einem richtigen Team zusammen und hatten jede Menge Spaß.

Während unserer Ausbildung durchlaufen wir die verschiedensten Abteilungen. Dies sind beispielsweise das Marketing, die Logistik oder die Personalabteilung. Ebenfalls erhalten wir Einblicke in die verschiedenen Werke am Standort Lohr. In jeweils drei Monaten erlernen wir typische Sachbearbeitertätigkeiten und können so einen sehr guten Einblick in die verschiedenen Abteilungen gewinnen.

 

Praktische Erfahrungen im In- und Ausland

Zu den besonderen Highlights gehört unter anderem das In- bzw. Auslandspraktikum. Wir erhielten die Chance uns für einen unternehmensweiten Abteilungseinsatz zu bewerben. Über das Erasmus+ Programm hatten wir die Möglichkeit für vier Wochen nach Birmingham, England zu gehen. Marvin und Lena arbeiteten außerdem für einen begrenzten Zeitraum an einem anderen Standort innerhalb Deutschlands. Sina durfte an der Didacta (Bildungsmesse) in Stuttgart mitgewirkt. Wir alle hatten eine wirklich schöne Zeit und durften jede Menge neue Erfahrungen sammeln.

Umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten

Eine weitere außergewöhnliche Ausbildungsmaßnahme ist die soziale Woche, in der sich die Auszubildenden in verschiedenen Einrichtungen für geistig und körperlich Benachteiligte engagieren. Viele von uns hatten so das erste Mal Kontakt zu Menschen mit Behinderung und konnten so neue Erfahrungen sammeln. Des Weiteren übernahmen wir die Tutorschaft für die neuen Auszubildenden, um ihnen unsere Erkenntnisse mit auf den Weg zu geben.

Die internen Schulungen zu Themen wie „Präsentationstechnik“, „Interkulturelle Kompetenz“ sowie ein Hydraulik- und Erste-Hilfe-Lehrgang rundeten unsere Ausbildung ab. Ein Angebot unserer Ausbilder ist es, dass wir uns zusammen auf die Zwischen – und Abschlussprüfung vorbereiten können.

Natürlich mussten wir auch weiterhin die Schulbank drücken. Dazu gingen wir im ersten Jahr zweimal wöchentlich und im zweiten sowie dritten Lehrjahr einmal wöchentlich in die Berufsschule Lohr am Main. Dort erlernten wir in berufsbezogenen Fächern die für die Zwischen- und Abschlussprüfung relevanten Themengebiete

 

Fazit: eine abwechslungsreiche Ausbildung

Zusammenfassend hatten wir eine schöne, abwechslungsreiche Ausbildungszeit mit vielen Höhepunkten, auf die wir immer lächelnd zurückblicken werden.