Ausbildung zu Industriekaufleuten

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Wir, das sind Nina Schmitt (21), Daniel Richter (18), Mirko Tiller (19) und Michelle Heller (18), haben im Jahr 2014 die Ausbildung als Industriekaufleute bei Bosch Rexroth in Lohr begonnen. Im Mai 2017 werden wir unsere Lehrzeit nach drei Jahren erfolgreich abschließen.

 

Vielseitige Ausbildung

Die Ausbildung startete mit einer dreiwöchigen Einführungszeit. Währenddessen erhielten wir wichtige Informationen rund um das Unternehmen und unsere Ausbildung. In guter alter Tradition fertigten auch wir eine Holzschale, die uns eine schöne Erinnerung an die Zeit ist. Es war wirklich eine gelungene Abwechslung zu den vielseitigen Vorträgen.

Bei der einwöchigen Erlebniswoche auf dem Volkersberg lernten wir uns gegenseitig besser kennen, wuchsen zu einem richtigen Team zusammen und hatten jede Menge Spaß.

Während unserer Ausbildung durchlaufen wir die verschiedensten Abteilungen. Dies sind beispielsweise das Marketing, die Logistik oder die Personalabteilung. Auch erhalten wir Einblicke in die verschiedenen Werke des Standorts Lohr. In jeweils drei Monaten erlernen wir typische Sachbearbeiter-Tätigkeiten und können so einen sehr guten Einblick in die verschiedenen Abteilungen gewinnen.

 

Praktische Erfahrungen im In- und Ausland

Ein besonderes Highlight war das In- bzw. Auslandspraktikum. Wir erhielten die Chance uns für einen unternehmensweiten Abteilungseinsatz zu bewerben. Michelle nahm am vierwöchigen Leonardo DaVinci Programm in Birmingham teil. Nina und Michelle arbeiteten für einen begrenzten Zeitraum an anderen Standorten innerhalb Deutschlands. Die Möglichkeit, internationale Bekanntschaften zu schließen und das Arbeiten außerhalb von Deutschland kennen zu lernen, bekam Daniel in einem zweimonatigen Praktikum in unserem Werk in Schottland. Wir alle hatten eine wirklich schöne Zeit und durften einmalige Erfahrungen sammeln.

Umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten

Eine weitere außergewöhnliche Ausbildungsmaßnahme war zum Beispiel die soziale Woche, in der wir uns in verschiedenen Einrichtungen für geistig und körperlich Benachteiligte engagiert haben. Viele von uns hatten so das erste Mal Kontakt zu Menschen mit Behinderung und konnten so neue Erfahrungen machen. Besonders gefiel uns auch die Tutorenschaft für die neu eingestellten Auszubildenden, die wir gerne übernahmen.

Die vielfältigen internen Schulungen, beispielsweise zu den Themen „Präsentationstechnik“ und „Interkulturelle Kompetenz“ sowie ein Hydraulik- und Erste-Hilfe-Lehrgang rundeten unsere Ausbildung ab. Die internen Übungen mit unseren Ausbildungsleitern bereiteten uns optimal auf die Prüfungen vor.

Natürlich mussten wir auch weiterhin die Schulbank drücken. Dazu gingen wir im ersten Jahr zweimal wöchentlich und im zweiten und dritten Lehrjahr einmal wöchentlich in die Berufsschule Lohr am Main. Dort erlernten wir in berufsbezogenen Fächern die für die Zwischen- und Abschlussprüfung relevanten Themengebiete.

 

Fazit: eine abwechslungsreiche Ausbildung

Zusammenfassend hatten wir eine schöne, abwechslungsreiche Ausbildungszeit mit vielen Höhepunkten, auf die wir immer lächelnd zurückblicken werden.