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03.02.2017

Bosch Rexroth und Fraunhofer-Institute präsentieren die Zukunft der Arbeit

Industrie 4.0-Anwendungen wie ActiveAssist und ActiveCockpit von Rexroth haben sich in zahlreichen Werken der Bosch-Gruppe bereits bewährt. (Bild: Bosch Rexroth AG)

Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka eröffnet Fraunhofer „Future Work Lab“ mit ActiveAssist und ActiveCockpit von Bosch Rexroth

Stuttgart – Am 02.02.2017 eröffnete Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, das Future Work Lab auf dem Forschungscampus Stuttgart-Vaihingen. In dem Innovationslabor für Arbeit, Mensch und Technik zeigen die Fraunhofer-Institute für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO sowie für Produktionstechnik und Automatisierung IPA zusammen mit den zugehörigen Instituten der Universität Stuttgart, wie die Industriearbeit der Zukunft aussehen wird. Mit Hilfe einer intelligenten Montagestation von Bosch Rexroth verdeutlichen die Wissenschaftler in der Demonstratorenwelt des Labors die Vorteile der vernetzten Industrie. Digitale Assistenzsysteme helfen den Mitarbeitern, bei minimalen Einlernzeiten variantenreiche Produkte fehlerfrei zu montieren.

Das Future Work Lab steht Unternehmen, ihren Mitarbeitern und Betriebsräten, Forschern sowie weiteren Interessierten als Anlaufstelle für Fragen rund um die Industriearbeit der Zukunft offen. In der Demonstratorenwelt, einer von drei Welten des Future Work Lab, finden sie unter anderem eine Montagestation mit dem modular aufgebauten und flexibel anpassbaren Montageassistenzsystem ActiveAssist von Bosch Rexroth vor. Diese aus Hard- und Software bestehende Lösung verbindet reale Montagearbeitsplätze mit der virtuellen Welt der Informationstechnologie. Ihre Anwender können je nach Aufgabenstellung eine Vielzahl verschiedener digitaler Assistenten miteinander kombinieren. Die ebenfalls eingesetzte interaktive Kommunikationsplattform ActiveCockpit von Rexroth erfasst alle relevanten Produktionsdaten, analysiert und visualisiert sie. Diese Informationen helfen den Mitarbeitern, die Prozesse kontinuierlich zu verbessern und Störungen schneller zu beheben.

Im Future Work Lab führen digitale Assistenten die Mitarbeiter durch die Montage und projizieren per Beamer die Arbeitsanweisungen auf einen Arbeitstisch. Leuchtdioden an Bauteilbehältern, sogenannte „Pick-to-Light- und Pick-to-Beamer-Module“, markieren eindeutig, welche Bauteile der Mitarbeiter als nächstes greifen soll. Kameras und Ultraschallsensoren überprüfen die Arbeitsschritte und helfen den Mitarbeitern, bei Fehlern Korrekturmaßnahmen einleiten zu können. Ein integrierter Funkakkuschrauber von Bosch Rexroth überwacht zusätzlich in Echtzeit, ob er in der richtigen Position ist, und vermeidet zu festes oder zu lockeres Schrauben.

„ActiveAssist ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Vernetzung den Menschen in der Montage unterstützen kann. Das System hilft auch, bei einer variantenreichen Fertigung bis hin zur Stückzahl eins Fehler zu vermeiden und damit Herstellkosten zu reduzieren“, sagt Dr. Moritz Hämmerle, Leiter des Future Work Labs. Zusätzlich verkürzt das Montageassistenzsystem die Einlernzeiten, weil es sich hinsichtlich Sprache und gebotener Informationstiefe an die Bedürfnisse der einzelnen Mitarbeiter anpassen kann. ActiveAssist kommt bereits in mehreren Werken der Bosch-Gruppe zum Einsatz. Das Technologieunternehmen versteht sich als Leitanwender und Leitanbieter für Industrie 4.0 und kann bereits mehr als hundert Projekte zu vernetzter Produktion vorweisen.

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering sowie Fabrikautomation für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die über 31.100 Mitarbeiter 2015 einen Umsatz von rund 5,4 Mrd. Euro.
Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 390 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2016). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 73,1 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 450 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 59 000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 120 Standorten.
Mehr Informationen unter www.bosch.com , www.iot.bosch.com , www.bosch-presse.de , www.twitter.com/BoschPresse

 

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