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Lohr am Main, 07.09.2017

Jetzt geht’s los! Ausbildungsstart bei Bosch Rexroth

Die neuen Auszubildenden von Bosch Rexroth am Standort Schweinfurt.

An den deutschen Standorten nehmen 137 Jugendliche eine Ausbildung oder ein Duales Studium auf – Bedarf an hoch qualifizierten Fachkräften

  • Fast vier Prozent mehr Auszubildende als im Vorjahr
  • Digitalisierung der Ausbildung rückt mehr und mehr in den Fokus
  • Ausbildung setzt auf Fachkenntnis und auf soziale Kompetenz

Erfolgreiche Karrieren gründen häufig auf einer fundierten Ausbildung. Dieser Herausforderung stellen sich ab September 137 Jugendliche, die bei Bosch Rexroth in Deutschland mit einer Ausbildung oder einem Dualen Studium beginnen. Um knapp vier Prozent steigt damit die Zahl der Einsteiger an den deutschen Standorten im Vergleich zum Vorjahr. Ihr Start fällt mitten in die vierte industrielle Revolution: Im Rahmen von Industrie 4.0 wird die Produktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik vernetzt. Bosch Rexroth treibt diese Entwicklung voran und macht seine neuen Nachwuchskräfte von Beginn an mit der zunehmenden Digitalisierung der Fertigung vertraut.

Lohr a. Main. Die fortschreitende Vernetzung verändert in großer Geschwindigkeit unsere Art zu arbeiten – mit entsprechenden Auswirkungen auf die betriebliche Ausbildung. „Bei Bosch Rexroth haben wir Inhalte und Methoden den neuen Herausforderungen für die Berufswelt angepasst“, betont Dirk Deuster, Leiter Personal- und Sozialwesen bei Bosch Rexroth. „Wir integrieren modernste Trainingssysteme und neue Fertigungsverfahren in die Ausbildung und setzen verstärkt auf digitale Lernformen und Kommunikationsmedien.“ So ermöglichen beispielsweise neue Mechatronik-Trainingssysteme an zwei Standorten die praxisnahe Vorbereitung auf vernetzte Fertigungssysteme.

Von den 137 Neueinsteigern beginnen 99 mit einer Ausbildung (zwei davon im Ausbildungsverbund), 38 nehmen ein Duales Studium auf. Beim Spezialisten für Steuerungs- und Antriebstechnologien hat jeder Mitarbeiter Zugang zur digitalen Lernwelt von Bosch Rexroth. Diese lässt sich im Rahmen der Ausbildung nutzen, um Videos und Animationen anzuschauen oder E-Learnings zu absolvieren. Über Bosch Connect, das interne soziale Netzwerk, können sich die Auszubildenden zudem über Standorte hinweg mit anderen Auszubildenden vernetzen.

Einen weiteren Schwerpunkt setzt die Ausbildung auf die Entwicklung sozialer Kompetenz. Im Rahmen einer „Sozialen Woche“ unterstützen die Auszubildenden Menschen mit Behinderung, helfen bei der Betreuung von Kindern und Senioren oder arbeiten an gemeinnützigen Projekten. Außerdem engagieren sie sich in Aktionen für Schul-Partnerschaften und nutzen die Möglichkeit für gemeinsame Unternehmungen.

Die Ausbildungsstandorte im Einzelnen:

Augsfeld – Im Augsfeld starten Anfang September drei Industriemechaniker mit ihrer Ausbildung. Das fränkische Werk kooperiert dabei eng mit dem Bosch-Werk in Bamberg. In der Ausbildungswerkstatt dort lernen die Einsteiger in den ersten beiden Jahren gemeinsam mit anderen Auszubildenden. Das verstärkt praxisorientierte dritte Jahr verbringen die angehenden Industriemechaniker dann in Augsfeld. Bei der Auswahl achtet man besonders auf die Persönlichkeit und Motivation der Nachwuchskräfte: Neben den schulischen Leistungen spielen Eigenschaften wie Engagement und Lernbereitschaft eine wichtige Rolle.

Chemnitz – Seit mehr als 20 Jahren steht der Standort Chemnitz für eine praxisnahe Ausbildung mit sehr guten Berufsperspektiven. In diesem Jahr haben erneut drei Jugendliche eine Ausbildung begonnen: Zwei angehende Mechatroniker und ein Technischer Produktdesigner stellen sich den interessanten Herausforderungen in den kommenden drei Jahren. Die hervorragenden Leistungen in der Berufsausbildung im Werk Chemnitz würdigte im vergangenen Jahr auch die IHK Chemnitz mit einer Ehrenurkunde. Für die Neueinsteiger startete der neue Lebensabschnitt mit einem Werksrundgang sowie einer Vorstellung in den Fachbereichen.

Elchingen – Auch am Bosch Rexroth-Standort in Elchingen setzt man auf eine hohe Ausbildungsqualität in einem modernen Umfeld. Davon profitieren 17 Auszubildende und Studierende, die jetzt mit ihrer Ausbildung starten.

Der neue Lebensabschnitt beginnt mit einem sozialpädagogischen Seminar in Pappenheim. Dort fördern gemeinsame Aktivitäten wie das Planspiel Großbaustelle und ein Brückenbau die Gruppendynamik sowie die Fähigkeit, Probleme selbständig zu lösen. Als erlebnispädagogisches Element dient eine fingierte Rettungsaktion dazu, Gemeinschaftsgefühl und Teamarbeit zu stärken.

Das Leitwerk für das Marktsegment der Mobilen Anwendungen bietet vier Mechatronikern und neun Industriemechanikern einen Ausbildungsplatz, darunter sind zwei junge Frauen. Hinzu kommen vier Dual Studierende. Den Neueinsteigern werden mit Beginn der Ausbildung fünf Paten für alle Fragen zur Seite gestellt.

Erbach – Die acht Jugendlichen, die in Erbach eine Ausbildung oder ein Duales Studium beginnen, erwartet eine ebenso anspruchsvolle wie abwechslungsreiche Ausbildung. Für die angehenden Elektroniker und Industrieelektriker für Geräte und Systeme, die Maschinen- und Anlagenführer sowie die Studierenden der Elektrotechnik steht die fachliche Wissensvermittlung im Vordergrund. Allerdings liegt in den folgenden drei Jahren auch ein Schwerpunkt auf der Förderung von Sozialkompetenz und Teamfähigkeit. Drei Neueinsteiger haben das Werk von Bosch Rexroth bereits kennengelernt: Sie hatten zuvor schon ein Schulpraktikum in Erbach absolviert.

Horb – Am Bosch Rexroth-Standort in Horb erwartet die insgesamt elf Berufseinsteiger eine stark praxisorientierte Ausbildung. Nach der Begrüßung durch die Werkleitung stehen für die neun angehenden Industrie- bzw. Zerspanungsmechanikern und -mechanikerinnen sowie die zwei Maschinenbaustudenten im Dualen System die ersten Tage ganz im Zeichen des gegenseitigen Kennenlernens und der Einführung am Arbeitsumfeld. Im Verlauf der Ausbildung haben die Jugendlichen dann attraktive Optionen: So besteht die Möglichkeit, parallel die Fachhochschulreife zu erlangen und eine Weiterbildung zum Meister oder zum Techniker zu absolvieren.

Ketsch – Am Standort im nordbadischen Ketsch setzt man weiterhin auf den Erfolgsfaktor „eigene Ausbildung“, um qualifizierten Nachwuchs an Fach- und Führungskräften zu bekommen. Dieses Ziel wurde mit den sehr guten Abschlüssen der Auszubildenden in den vergangenen Jahren erreicht. Zusätzlich gelang es dem Standort erneut, eine junge Frau für technische Berufe zu gewinnen. Im September bzw. Oktober starten zwei Industriemechaniker der Fachrichtung Metalltechnik sowie eine Maschinenbaustudentin im Dualen Studium ihre Ausbildung bei Bosch Rexroth in Ketsch. Nach dem bewährten Teambildungsworkshop als „Starthilfe“ warten auf die Neueinsteiger u.a. herausfordernde Projektarbeiten. Hinzu kommt der regelmäßige Austausch mit anderen Standorten, um das vernetzte und standortübergreifende Denken zu fördern.

Lohr – Am Hauptsitz von Bosch Rexroth in Lohr starten 43 Auszubildende (davon zwei im Ausbildungsverbund) und 24 Studierende in ihr Berufsleben. Darunter befinden sich drei spanische Nachwuchskräfte, die im Rahmen des boschweiten Projekts zur Förderung der Ausbildung südeuropäischer Jugendlicher den Grundstein ihrer Karriere legen. Dabei spiegelt die Vielzahl an Ausbildungsberufen die Bandbreite an Produkten und Systemen des Spezialisten für Antriebs- und Steuerungslösungen wider.

Das Unternehmen ist sich der Verantwortung für die jungen Berufseinsteiger bewusst: „Die Ausbildung ist ein wichtiger Schritt zwischen der Schule und dem Arbeitsleben“, sagt Andrea Göbbels, Leiterin Aus- und Weiterbildung in Lohr. „Deshalb achten wir sehr darauf, nicht nur Fachwissen zu vermitteln, sondern die Jugendlichen auch in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu begleiten.“ So umfasst bereits die Einführungszeit eine Seminarwoche, in deren Verlauf persönliche und soziale Kompetenzen über Gruppenarbeiten und kommunikative Aufgaben gefördert werden.

Die technische Ausstattung am Ausbildungsstandort Lohr ergänzt ein 3-D-Drucker, um Kenntnisse zu additiven Fertigungsverfahren zu vermitteln. So erlernen die angehenden Fachkräfte den Umgang mit neuen Technologien in der Fertigung. Weiterhin haben sie die Möglichkeit, auch an einem anderen Unternehmensstandort im In- oder Ausland Erfahrungen zu sammeln.

Schweinfurt – Am Standort Schweinfurt nahmen Anfang September 18 Jugendliche eine Ausbildung oder ein Duales Studium auf: drei Elektroniker Automatisierungstechnik, sieben Industriemechanikerinnen und -mechaniker, drei Mechatroniker, zwei Industriekaufleute sowie drei Studierende der Fachrichtungen Elektrotechnik, Mechatronik und Maschinenbau. Dabei liegt der Frauenanteil in den technischen Berufen bei 17 Prozent. Nach einer ersten Einweisung zu Ausbildungsinhalten und Arbeitssicherheit startet der neue Lebensabschnitt mit einer erlebnisreichen Projektwoche. Diese dient dem gegenseitigen Kennenlernen und beinhaltet auch Aktivitäten wie Klettern oder den Bau von Rennwagen in kleinen Teams, um die Zusammenarbeit zu stärken. Im späteren Verlauf ihrer Ausbildung haben die Nachwuchskräfte die Möglichkeit, eine Praxisphase an einem anderen Standort zu verbringen, der bei den Studierenden sogar im Ausland liegen kann.

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering sowie Fabrikautomation für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die über 29.500 Mitarbeiter 2016 einen Umsatz von rund 5 Milliarden Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 390 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2016). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von 73,1 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 59 000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 120 Standorten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com , www.iot.bosch.com , www.bosch-presse.de , www.twitter.com/BoschPresse

 

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Nicole von Killisch-Horn
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