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PI 112-13 11.11.2013

Lohr: Kompletter Ausbildungsjahrgang engagiert sich bei der Sozialen Woche

Lohr: Kompletter Ausbildungsjahrgang engagiert sich bei der Sozialen Woche

Ein Bewusstsein für die Lebensumstände anderer Menschen entwickeln: Alle Auszubildenden des zweiten Ausbildungsjahrgangs von Bosch Rexroth in Lohr beteiligten sich freiwillig an der diesjährigen Sozia

61 Auszubildende von Bosch Rexroth in Lohr arbeiteten fünf Tage lang freiwillig in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen


Beeindruckende Erfahrungen jenseits von Werkbank und Schreibtisch haben 61 Auszubildende von Bosch Rexroth in Lohr bei der diesjährigen Sozialen Woche gemacht. Erfreulich war, dass erstmals seit dem Start des Projekts im Jahr 2006 der komplette zweite Ausbildungsjahrgang freiwillig die Gelegenheit wahrnahm, um fünf Tage lang in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen mitzuarbeiten und den Umgang mit ihnen zu erleben. Einsatzorte für die verschiedenen Gruppen waren wie in den Vorjahren die SOS-Dorfgemeinschaft in Hohenroth, die St. Nikolaus-Schule in Lohr-Wombach sowie die Mainfränkischen Werkstätten in Gemünden und Marktheidenfeld.


Lohr a. Main. „Mit der Sozialen Woche möchten wir unseren Auszubildenden zusätzlich zum Fachwissen auch soziale Kompetenzen und Verantwortungsbewusstsein vermitteln. Die jungen Leute lernen in diesen Tagen die Lebensumstände und die Probleme von Menschen mit Behinderung kennen. Viele haben während der Sozialen Woche das erste Mal Kontakt zu behinderten Mitmenschen. Umso schöner ist es zu beobachten, wie die Jugendlichen ihre Berührungsängste überwinden und mit welchem Einfühlungsvermögen sie auf die gehandicapten Leute zugehen“, erzählt Egon Birkenmaier, Leiter der gewerblich-technischen Ausbildung bei Bosch Rexroth in Lohr. Zugleich wird die wertvolle Arbeit der Einrichtungen in der Öffentlichkeit bekannter gemacht. „Unsere Azubis sind beeindruckt, wie leistungsfähig und engagiert Menschen trotz Behinderung sind und erzählen das auch weiter. So motivieren sie beispielsweise auch die jüngeren Kollegen, dass sie unbedingt die gleichen Erfahrungen machen müssen, wenn sie im 2. Ausbildungsjahr die Möglichkeit haben“, fügt Birkenmaier hinzu.


Wie üblich waren die Nachwuchskräfte vollständig in die täglichen Abläufe der vier Einrichtungen eingebunden. Auch ihre Arbeitszeiten passten sie den Erfordernissen der Projektpartner an. Aufgeteilt in zwei Gruppen integrierten sich 35 Auszubildende in den Alltag der SOS-Dorfgemeinschaft in Hohenroth. Sie halfen mit, Brot in der dorfeigenen Bäckerei zu backen, die Ställe des landwirtschaftlichen Betriebs auszumisten oder Möbel in der Schreinerei zu bauen. Weitere Einsatzbereiche waren die Werkstätten für Kerzen, Metalle, Textilien und Holz sowie die Gärtnerei und das Café mit angeschlossenem Naturkostladen.


In den Mainfränkischen Werkstätten in Gemünden und Marktheidenfeld waren 22 Auszubildende im Werkstattbetrieb tätig. Das Spektrum reichte vom Verpacken von Parfümflaschen über die Montage von mechanischen und elektrischen Einzelteilen bis hin zum Einsatz in den Abteilungen für Metall- und für Holzbearbeitung. Darüber hinaus hatten die Auszubildenden gegossene Herzen und Traktoren aus Metall dabei, die sie gemeinsam mit den Beschäftigten der Werkstätten feilten und bemalten.


Groß war auch die Vorfreude auf die Auszubildenden von Bosch Rexroth in der St. Nikolaus-Schule in Lohr-Wombach. Dort waren vier Nachwuchsfachkräfte zu Gast. Die jungen Leute halfen unter anderem beim Kochen des Schulmittagessens und beim Pflastern des Hofes. Ferner fertigten sie in der Projektgruppe „Kunst“ gemeinsam mit den Schülern der Berufsschulstufe Lohr und Marktheidenfeld farben- und lebensfrohe Plastiken, Nanas genannt. In der Gruppe „Werken“ galt es, Teile für den Schneewittchen-Pfad zu bauen, einen Erlebnisweg in der Lohrer Umgebung, der derzeit von der St. Nikolaus-Schule gestaltet wird. „Uns macht das Arbeiten mit den Azubis viel Spaß. Hoffentlich kommen sie nächstes Jahr wieder“, lautete das zufriedene Fazit der Berufsschüler nach der Projektwoche.


Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering, Fabrikautomation sowie Erneuerbare Energien für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Pneumatik, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die über 37.500 Mitarbeiter 2012 einen Umsatz von rund 6,5 Mrd. Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com


Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012 mit rund 306.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 52,5 Milliarden Euro. Seit Anfang 2013 gilt eine neue Struktur mit den vier Unternehmensbereichen Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2012 gab Bosch rund 4,8 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete rund 4.800 Patente weltweit an. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com , www.bosch-presse.de

 

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