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PI 085-13 03.09.2013

Überregional: Die Zukunft in Personen: Ausbildungsstart bei Bosch Rexroth

Überregional: Die Zukunft in Personen: Ausbildungsstart bei Bosch Rexroth

Von der Schulbank ins Berufsleben: die neuen Auszubildenden und Dualen Studenten bei Bosch Rexroth in Horb, Baden-Württemberg, mit ihren Ausbildern.

Die höchste Ausbildungszahl der vergangenen zehn Jahre bestätigt das Konzept, das neben fachlichen auch sozialen Kompetenzen einen hohen Stellenwert einräumt


Am 2. September beginnt das Ausbildungsjahr bei Bosch Rexroth. An den deutschen Standorten starten insgesamt 219 Auszubildende und Studierende dualer Studiengänge. Trotz einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld bietet der Spezialist für Antriebs- und Steuerungslösungen sogar mehr jungen Menschen als im Vorjahr die Chance zu einer Berufsausbildung in einer wichtigen Branche. Eine Ausbildung beim Traditionsunternehmen vermittelt nicht nur fachliches Know-how als Basis vielfältiger Karrieren, sondern bietet immer auch einen starken Fokus auf soziale Kompetenzen.


Lohr a. M. Insgesamt nehmen 143 Auszubildende und 76 Studierende ihre Ausbildung bei Bosch Rexroth auf. Bei den Auszubildenden überwiegen gewerbliche Berufe wie Zerspanungsmechaniker, Mechatroniker und Industriemechaniker vor kaufmännischen und technischen Berufsbildern. Die Studierenden starten mehrheitlich in technischen Fächern wie Maschinenbau, Elektrotechnik und Mechatronik.


„Die Zahlen machen deutlich, dass Bosch Rexroth seiner Verantwortung als Ausbildungsbetrieb mehr als gerecht wird“, kommentierte Dr. Ingo Rendenbach, Senior Vice President Human Resources bei Bosch Rexroth. „Mehr noch: Die große Nachfrage und die Breite der Ausbildungsberufe demonstriert, wie attraktiv ein Berufseinstieg und damit eine Karriereoption bei Bosch Rexroth ist. Außerdem ist bekannt, dass eine Ausbildung bei Rexroth für fachliche Qualifikation und soziale Kompetenz gleichermaßen steht“, ergänzte Dr. Rendenbach. „Überdies hilft uns die Ausbildung junger Frauen und Männer künftig unseren Fachkräftebedarf zu decken. Insofern bedeutet der Eintritt der Nachwuchskräfte auch eine langfristige Investition in unsere eigene Leistungsfähigkeit.“


Neben dem Erwerb fachlicher Qualifikationen und vielfältiger praktischer Erfahrung haben alle Auszubildenden Gelegenheit, ihren Ausbildungsgang individuell zu gestalten. Dazu zählt insbesondere der Austausch mit anderen Werken im In- und Ausland, den regelmäßig eine größere Anzahl an Nachwuchskräften in Anspruch nimmt. Die Internationalisierung der Ausbildung führt die Auszubildenden zu Praxiseinsätze in Werke nach England, China, Frankreich, Schweden, Slowenien oder in die USA. Die Dauer der Auslandsaufenthalte kann je nach Ausbildungsart und -fach zwischen zwei Wochen und einem Jahr variieren, in jedem Fall achten die Verantwortlichen bei Bosch Rexroth auf die Vereinbarkeit mit den Anforderungen der Berufs- bzw. der Hochschule.


Ebenso vielfältig ist das Angebot für Auszubildende im sozialen Bereich. So vermittelt das Unternehmen den Nachwuchskräften beispielsweise über zwei Jahre hinweg im Rahmen eines Vorsorgeangebots wertvolle Inhalte für ein gesundheitsförderndes Verhalten im Arbeitsalltag. Außerdem übernehmen sie im Projekt SMILE (Soziales Miteinander im Leben entwickeln) selbst Verantwortung, indem beispielsweise Elektroniker für Geräte und Systeme des zweiten Lehrjahrs Schüler einladen, um gemeinsam an der Werkbank zu tüfteln und zu arbeiten.


Die Ausbildungsstandorte im Einzelnen:


Augsfeld – Von den fünf Jungmitarbeitern, die am nordbayerischen Standort bei Bosch Rexroth einsteigen, sind drei Industriemechaniker, eine Industriekauffrau sowie ein Maschinenbau-Student. Auch hier ist es das klare Ziel, die Nachwuchskräfte im Anschluss an ihre Ausbildung langfristig zu übernehmen – schließlich sind Fachkräfte mit internen Kenntnissen eine Säule des Unternehmenserfolgs. Die Auszubildenden profitieren wiederum von der internationalen Aufstellung ihres Betriebs, der eine sehr breite Ausbildung und Austauschmöglichkeiten in In- und Ausland ermöglicht. Aufgrund der Kooperation mit der Niederlassung in Bamberg steht den Nachwuchskräften ein hervorragend ausgestattetes Ausbildungszentrum zur Verfügung.


Elchingen – Von den 31 Nachwuchskräften, die am Standort in Elchingen ihren Premierentag begehen, sind 26 Auszubildende und fünf Studierende. Unter den Lehrberufen bilden hier die Zerspanungsmechaniker die größte Gruppe. Das Werk im bayerischen Südwesten bietet seinen Nachwuchskräften ein breites Spektrum an Einsatzbereichen sowohl während als auch nach der Ausbildung. Im Gegenzug für die hohe Ausbildungsqualität in einem hochmodernen Werk und ausgesprochen gute Übernahmeperspektiven erwarten die Verantwortlichen Eigenverantwortung, Teamgeist sowie eine große Offenheit für neue Ideen. Die Einführungsphase verbringen die angehenden Fachkräfte gemeinsam in einem einwöchigen Seminar, in dem neben Teambuilding insbesondere das Kennenlernen des Unternehmens im Mittelpunkt steht.


Horb – In Horb treten insgesamt 18 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung an. Der größte Anteil wird dabei zu Zerspanungsmechanikern ausgebildet, zudem starten angehende Industriemechaniker und Industriekaufleute. Auch für vier Studierende dualer Studiengänge wie Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und Mechatronik beginnt die Ausbildungszeit. Das Werk in der schwäbischen Kreisstadt bietet den ambitionierten Schulabgängern mit einer anspruchsvollen Ausbildung einen guten Einstieg in das Berufsleben. Dabei erhalten die Nachwuchskräfte Einblick in alle Abteilungen und Unterstützung durch den betrieblichen Unterreicht der Ausbilder. In der Einführungsphase gibt es für die angehenden Fachkräfte ein einwöchiges Seminar, in dem neben Teambuilding insbesondere das Kennenlernen des Unternehmens im Mittelpunkt steht.


Daneben begleiten unterschiedliche Projekte die Ausbildungszeit: Neben Seminaren und Workshops, die insbesondere der Stärkung sozialer Kompetenzen dienen, betrifft dies den Tag der Ausbildung sowie die Mitarbeit an Kooperationen mit anderen Institutionen. Die anstehende Einführungsphase jedoch ist zunächst geprägt von ersten inhaltlichen Schwerpunkten zu Industriehydraulik sowie von Aktionen zum besseren Kennenlernen.


Ketsch – In Ketsch am Rhein, nur wenige Kilometer westlich von Heidelberg, beginnen zwei angehende Industriemechaniker und zwei Studierende der Fächer Maschinenbau bzw. Wirtschaftsingenieurwesen ihre Ausbildung. Unabhängig von der Standortgröße erwartet die Nachwuchskräfte eine abwechslungsreiche Qualifikationszeit mit anspruchsvollen Tätigkeiten. Auch sie haben, eingebettet in die Strukturen eines global aktiven Unternehmens, gute Entwicklungsperspektiven während und nach der Ausbildung. Diese startet mit einer Einführungswoche, in denen die angehenden Fachkräfte die einzelnen Abteilungen sowie die Produkte und Abläufe im Betrieb kennenlernen. Aktionen wie ein gemeinsames Mittagessen und eine Betriebsrally fördern erste Kontakte ins Unternehmen. Die Chancen auf eine Übernahme stehen für die neuen Mitarbeiter gut, denn Bosch Rexroth bildet am Standort Ketsch immer mit Blick auf den eigenen Bedarf aus.


Lohr a.M. – Am Hauptsitz in Lohr startet der Löwenanteil: Insgesamt 89 junge Menschen beginnen dort ihre Ausbildung, 62 davon in Lehrberufen, weitere 27 nehmen ein duales Studium auf. Immerhin knapp 30 Prozent der Nachwuchskräfte sind Frauen. Die Gruppe der Auszubildenden wird angeführt von den Mechatronikern, während unter den Studierenden die Maschinenbauer zahlenmäßig überwiegen. Neben Informationen zum Ausbildungsablauf sowie zu den Erwartungen des Unternehmens steht am ersten Tag das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund. Dazu bietet unter anderem ein gemeinsames Frühstück beste Gelegenheit.


Schweinfurt – Am Standort in Schweinfurt überwiegen die Industriemechaniker unter den neuen Auszubildenden. Von den 16 Nachwuchskräften, die am 02. September starten, stellen sie sechs Auszubildende. Daneben nehmen vier Mechatroniker ihre Lehre auf, überdies starten sechs Studierende in den Fachrichtungen Maschinenbau, Mechatronik sowie Wirtschaftsingenieurwesen. Sie alle stehen am Beginn einer ebenso umfassenden wie qualitativ hochwertigen Ausbildung bei Bosch Rexroth, die explizit auch die Entwicklung der Persönlichkeit und sozialer Kompetenzen zum Ziel hat. Die Perspektiven für die neuen Mitarbeiter sind glänzend: Am Standort Schweinfurt werden alle Auszubildenden nach erfolgreicher Abschlussprüfung unbefristet übernommen. Zunächst aber geht es in die Einführungsphase. In deren Mittelpunkt stehen neben gemeinsamen Einheiten zum Kennenlernen schon erste praktische Ausbildungsinhalte sowie Seminare und Lehrgänge. Im weiteren Verlauf ihrer Ausbildung können sich die Nachwuchskräfte dann zur Vertiefung sozialer Kompetenzen für ein soziales Projekt eine Woche freistellen lassen.


Witten – 17 zukünftige Facharbeiter starten am nordrhein-westfälischen Standort mit ihrer Ausbildung, darunter 13 in Lehrberufen wie Mechatroniker und Zerspanungsmechaniker. Die vier Studierenden haben sich zur Hälfte für Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen entschieden. Die Neuankömmlinge lernen bei Führungen und Informationsveranstaltungen in den ersten Tagen die unterschiedlichen Betriebsabteilungen kennen. Auszubildende des zweiten und dritten Lehrjahres schicken sie dann auf eine „Rallye“ durch das Werk. Außerdem legen die Verantwortlichen großen Wert auf die Teamfindung der Nachwuchskräfte, wofür ein gemeinsames Seminar angesetzt ist. Die Nachwuchskräfte profitieren auch hier von der langjährigen Ausbildungserfahrung und den Konzernstrukturen: Schon während der Ausbildung sind Aufenthalte an anderen Werkstandorten möglich. Nach der angestrebten Übernahme stehen den jungen Fachkräften dann zahlreiche Möglichkeiten in In- und Ausland offen.


Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering, Fabrikautomation sowie Erneuerbare Energien für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Pneumatik, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die über 37.500 Mitarbeiter 2012 einen Umsatz von rund 6,5 Mrd. Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com


Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012 mit rund 306.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 52,5 Milliarden Euro. Seit Anfang 2013 gilt eine neue Struktur mit den vier Unternehmensbereichen Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2012 gab Bosch rund 4,8 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete rund 4.800 Patente weltweit an. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com , www.bosch-presse.de


 

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