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PI 038-13 26.04.2013

Überregional: Mädchen, Metalle und Maschinen

Überregional: Mädchen, Metalle und Maschinen

Nicht mehr nur etwas für Jungs: Rund 160 Mädchen interessierten sich beim diesjährigen Girls’Day für eine gewerblich-technische Ausbildung bei Bosch Rexroth.

Rund 160 Schülerinnen erhielten am Girls’Day bei Bosch Rexroth Einblicke in technische Berufe


Metallbearbeitung, Maschinenbau und Mechatronik sind längst keine Männerdomänen mehr. Dies hat einmal mehr der Girls’Day bei Bosch Rexroth bewiesen, an dem sich der Antriebs- und Steuerungsspezialist am Donnerstag, 25. April, zum 13. Mal beteiligte: Rund 160 Schülerinnen nutzten den bundesweiten Mädchen-Zukunftstag, um an den verschiedenen Bosch Rexroth-Standorten praktische Einblicke in technische Berufe zu erhalten. Dabei hatten sie auch die Möglichkeit, sich über die Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengänge bei Bosch Rexroth zu informieren.


„Technische Spitzenleistungen sind unsere Leidenschaft. Daher ist es uns sehr wichtig, junge Menschen schon frühzeitig für technische Berufe zu begeistern. Der Girls’Day ist dafür stets eine sehr gute Gelegenheit“, sagt Dr. Ingo Rendenbach, Senior Vice President Human Resources bei Bosch Rexroth. Die Schülerinnen konnten im Rahmen des Girls’Day Berufsfelder kennenlernen, die Mädchen zu Beginn ihrer beruflichen Orientierung noch eher selten in Betracht ziehen. Der Zukunftstag half dabei, Hemmschwellen gegen technische Berufe abzubauen, indem die Zehn- bis Sechzehnjährigen beispielsweise den Umgang mit einem Lötkolben oder einer Standbohrmaschine testen konnten.


Darüber hinaus gab der Girls’Day den Schülerinnen die Möglichkeit, abseits der Schulbank für einen Tag in die Arbeitswelt abzutauchen. Dazu gehörte nicht nur das technische Programm der einzelnen Standorte. Die jungen Besucherinnen konnten auch sehen, wie in einer Produktionshalle gearbeitet wird und was es in der Kantine zu essen gibt. Von großem Wert für sie aber waren vor allem die Gespräche mit Auszubildenden, die sich bereits für einen Beruf entschieden haben. Aktionen wie der im Jahr 2001 gestartete Girls‘ Day haben ihren Anteil daran, dass bei Bosch Rexroth bereits rund 13 Prozent der Auszubildenden in technischen Berufen Mädchen sind.


Die Girls’Day-Aktivitäten an ausgewählten Unternehmensstandorten im Überblick:


Erbach. Am Standort Erbach haben 17 Mädchen im Alter von 13 bis 14 Jahren einen Einblick in die Welt der Elektronik erhalten. Auszubildende und Ausbilder stellten ihnen den Beruf des Elektronikers für Geräte und Systeme und dessen vielfältige Aufgaben vor. Nach Rundgängen durch den Betrieb und die Ausbildungswerkstatt standen praktische Übungen auf dem Programm: Beim Löten eines Roulette-Spiels im Kleinformat konnten die jungen Besucherinnen an ihren technischen Fähigkeiten feilen. Zum Abschluss bekamen die Schülerinnen eine Teilnahmebestätigung und Stempel für ihre Berufswahlpässe.


Horb. Am Standort Horb blickten 20 Schülerinnen verschiedener Schulen aus der Region hinter die Kulissen bei Bosch Rexroth. Die Fünft- und Sechstklässlerinnen besichtigten unter anderem die Montagelinie für Pumpen und Motoren. Zudem hatten sie in der Entwicklungsabteilung die Möglichkeit, Einzelteile eines Handyhalters zu zeichnen und mithilfe von Lineal und Geodreieck zu bemaßen. In der Lehrwerkstatt fertigten die Mädchen dann unter der Anleitung angehender Industrie- und Zerspanungsmechaniker den Handyhalter.


Ketsch. Sechs Mädchen ab 13 Jahren nahmen gestern beim Girl’s Day am Standort Ketsch teil. Bei einem Betriebsrundgang bekamen die Schülerinnen des Hohenstaufen Gymnasiums Eberbach und der Marion-Dönhoff-Realschule Brühl/Ketsch einen ersten Einblick wie im Unternehmen gearbeitet wird. Gemeinsam mit den Auszubildenden zum Industriemechaniker gingen die Mädchen dann selbst ans Werk. Am Ende des Tages nahmen die Schülerinnen also nicht nur einen Eindruck von der technischen Arbeitswelt, sondern auch eine kleine selbstgefertigte Schatzkiste mit nach Hause. Der Standort Ketsch beteiligt sich bereits seit 5 Jahren am Mädchenzukunftstag.


Laatzen. Am Standort Laatzen haben sich im Rahmen des Zukunftstages 22 junge Leute über die dort angebotenen technischen Berufe informiert. Unter den 22 Teilnehmern der Klassenstufen fünf bis acht waren neun Mädchen, die die verschiedenen Arbeitsfelder kennenlernten. Zudem standen eine Werksführung und freies Experimentieren mit Druckluft und Zylindern auf dem Programm. Am Ende nahmen so alle einen ersten Einblick in die Berufswelt mit.


Lohr. Am Standort Lohr erhielten 36 Mädchen aus verschiedenen Schulen in der Region einen guten Eindruck, wie interessant technische Berufe sein können. Ausbilder und Auszubildende erläuterten den Elf- bis Fünfzehnjährigen unter anderem, wie Mechatroniker oder Zerspanungsmechaniker ausgebildet werden. „Die Erfahrung zeigt immer wieder, dass Mädchen in technischen Berufen durch ihren Ehrgeiz und ihre Leistungsbereitschaft sehr gute Leistungen und Ergebnisse bringen können“, erläutert Egon Birkenmaier, Leiter der gewerblich-technischen Ausbildung bei Bosch Rexroth in Lohr.


Schweinfurt. Am Standort Schweinfurt machten sich 26 Real- und Mittelschülerinnen ein Bild, wie spannend technische Berufe gerade für Mädchen sein können. Die 13- bis 16-Jährigen übten sich unter anderem in der Modulmontage, lernten das Unternehmen und seine Produkte bei einem Werksrundgang samt Memory-Spiel kennen und erhielten wertvolle Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung. Elf der junge Besucherinnen waren dabei von acht Schülern des Bayernkollegs Schweinfurt für den Girls’Day beim Antriebs- und Steuerungsspezialisten gewonnen worden. Im Rahmen ihres Projektseminars (P-Seminar) in der Oberstufe hatten die Gymnasiasten die Aufgabe, an drei bis vier Schulen circa zehn bis 15 technikbegeisterte Mädchen zu finden, die auch an einem technischen Beruf interessiert sind. Beim Girls’Day haben sie sich um die Betreuung der Mädchen gekümmert.


Witten. Am Standort Witten stellten Auszubildende den 16 jungen Besucherinnen das Unternehmen, seine Produkte und die angebotenen gewerblich-technischen Ausbildungsberufe vor. Deren Spektrum reicht von Industriemechanikerin über Zerspanungsmechanikerin und Mechatronikerin bis hin zur Werkstoffprüferin. Zugleich konnten sich die Mädchen im Sägen, Bohren und Feilen üben und ein kleines Stövchen aus Metall fertigen, das sie mit nach Hause nehmen durften. Bosch Rexroth in Witten hat im Vorjahr erstmals eine weibliche Auszubildende zur Werkstoffprüferin in der Fachrichtung Wärmebehandlung eingestellt. „Die junge Frau hat an einer Betriebsbesichtung im Rahmen der ‚Wittener Nacht der Ausbildung‘ teilgenommen. Dies zeigt wie wichtig solche Aktionen sind, zu denen auch der Girls’Day gehört, um Mädchen für eine technische Ausbildung zu begeistern“, sagt Wolfgang Keller, Ausbildungsleiter bei Bosch Rexroth in Witten.


Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering, Fabrikautomation sowie Erneuerbare Energien für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Pneumatik, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die über 37.500 Mitarbeiter 2012 einen Umsatz von rund 6,5 Mrd. Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012 mit rund 306.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 52,5 Milliarden Euro. Seit Anfang 2013 gilt eine neue Struktur mit den vier Unternehmensbereichen Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2012 gab Bosch rund 4,8 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete rund 4.800 Patente weltweit an. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com , www.bosch-presse.de

 

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