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PI 056-12 Horb, 27.07.2012

Horb: Industriemechaniker auf Hochschulkurs

Horb: Industriemechaniker auf Hochschulkurs

Horb: Industriemechaniker auf Hochschulkurs

Bei Bosch Rexroth in Horb haben sechs junge Leute während ihrer Berufsausbildung erstmals gleichzeitig die Fachhochschulreife erworben

Mit der Ausbildung in der Tasche geht es für Ludwig Hilbel nun zum Studium. Der frisch gebackene Industriemechaniker ist einer der ersten sechs Nachwuchskräfte, die sich bei Bosch Rexroth in Horb während ihrer Berufsausbildung durch entsprechenden Zusatzunterricht auch noch die Fachhochschulreife erarbeitet haben. Die Berufsschule Horb und der Antriebs- und Steuerungsspezialist haben diese Möglichkeit im Rahmen des Dreijährigen Dualen Berufskollegs für Maschinentechnik (3BKM) erstmals im Jahr 2009 angeboten – und die Erfahrungen von Ausbildern, Lehrern und den ersten Absolventen sind durchweg positiv.

Horb. Dass es in Baden-Württemberg möglich ist, eine Berufsausbildung und den Erwerb der Fachhochschulreife zu kombinieren, hatte Ludwig Hilbel in seinem Bewerbungsgespräch bei Bosch Rexroth erfahren. Im Verlauf dieser dualen Ausbildung arbeiten angehende Industrie- und Zerspanungsmechaniker drei Tage pro Woche im Betrieb und besuchen an den anderen beiden Tagen die Berufsschule. Somit haben sie einen halben Tag länger Schule als diejenigen, die die übliche Berufsausbildung absolvieren. „Für diesen zusätzlichen halben Tag Schule hat uns Bosch Rexroth freigestellt“, berichtet der junge Mann. „Zudem durften wir im Schulungsraum unserer Lehrwerkstatt regelmäßig gemeinsam lernen und uns auf Klassenarbeiten vorbereiten.“

Fleiß und Teamwork sind dann auch die beiden Dinge, die der 20-Jährige allen mit auf den Weg geben möchte, die sich für eine duale Ausbildung interessieren. „Man kann einen tollen Abschluss schaffen, aber man muss dafür etwas tun. Der Lernaufwand ist höher, gerade in Fächern wie Physik und Mathematik. Das sollte man nicht unterschätzen“, gibt Hilbel zu. „Ich halte es für besser, sich nicht alleine durchzukämpfen. Die Auszubildenden eines Jahrgangs sollten sich zusammentun und den Weg zum Abschluss gemeinsam gehen.“ Dieser Teamgeist wird durch Gruppenprojekte zusätzlich gestärkt. Besonders in Erinnerung geblieben ist Ludwig Hilbel ein Klassenprojekt, bei dem die Schüler gemeinsam einen 3D-Drucker entworfen und zum Teil dann in der Lehrwerkstatt von Bosch Rexroth gefertigt haben.

Das 3BKM unterscheidet sich neben dem zusätzlichen halben Tag zur Wissensvermittlung auch durch einen anderen Aufbau des Schulstoffs von der traditionellen Berufsausbildung.

Doch das Lernen hat sich ausgezahlt. Besonders für Ludwig Hilbel und den Zerspanungsmechaniker Dennis Hoh. Die beiden jungen Männer wurden für ihre außergewöhnlichen Leistungen von der Berufsschule Horb ausgezeichnet.

Bewerbungsschluss für 2013 naht

Die Bewerbungsfrist für eine Berufsausbildung bei Bosch Rexroth in Horb im Jahr 2013 läuft noch bis zum 31. August 2012. Dieses Mal bietet das Unternehmen Ausbildungsplätze in folgenden Berufen an: Industriemechaniker/-in (ggf. mit FH-Reife), Zerspanungsmechaniker/-in (ggf. mit FH-Reife) und Industriekaufmann/-frau. Zudem gibt es Plätze für ein dreijähriges, berufsbegleitendes Studium an der Dualen Hochschule in den Fachrichtungen Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und Mechatronik mit dem Abschluss Bachelor of Engineering. Weitere Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten bei Bosch Rexroth finden sich im Internet unter: www.boschrexroth.com/redirect?coid=355859

Die Bosch Rexroth AG ist einer der weltweit führenden Spezialisten für Antriebs- und Steuerungstechnologien. Für über 500.000 Kunden entstehen unter der Marke Rexroth maßgeschneiderte Lösungen zum Antreiben, Steuern und Bewegen. Bosch Rexroth ist Partner für Mobile Applications, Machinery Applications and Engineering, Factory Automation sowie Renewable Energies. Für die jeweiligen Märkte bildet das Unternehmen die Anforderungen und Besonderheiten ab. Als The Drive & Control Company entwickelt, produziert und vertreibt Bosch Rexroth seine Komponenten und Systeme in über 80 Ländern. Das Unternehmen der Bosch-Gruppe erzielte 2011 mit 38.400 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 6,4 Milliarden Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Mit Kraftfahrzeug- und Industrietechnik sowie Gebrauchsgütern und Gebäudetechnik erwirtschafteten mehr als 300.000 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von 51,5 Milliarden Euro. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 350 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2011 gab Bosch rund 4,2 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete über 4.100 Patente weltweit an. Mit allen seinen Produkten und Dienstleistungen fördert Bosch die Lebensqualität der Menschen durch innovative und nutzbringende Lösungen.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.bosch-presse.de