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PI 084-14 Lohr am Main, 14.11.2014

Rexroth-Steuerungen und -Antriebe offen für IT- und Internet-Programmiersprachen

Open Core Engineering eröffnet Maschinenherstellern und Endanwendern die maximale Freiheit bei der horizontalen und vertikalen Vernetzung von Automatisierungskomponenten.

Nächste Evolutionsstufe von Open Core Engineering mit zusätzlichen Kommunikations- und Programmiermöglichkeiten

Die Evolution von Steuerungen und Antrieben hin zu Industrie 4.0 treibt Bosch Rexroth mit zusätzlichen Kommunikationsprotokollen und Programmiersprachen voran. Diese Offenheit in den Steuerungen und Antrieben schafft die Voraussetzungen für eine horizontale und vertikale Vernetzung. Zusätzlich zu bereits unterstützten Programmiersprachen der SPS- und IT-Automation werden jetzt auch die im Umfeld webbasierter Anwendungen verwendeten Sprachen HTML5 und Java unterstützt. Auf der Messe SPS IPC Drives präsentiert das Unternehmen die nächste Evolutionsstufe des Brückenschlags zwischen SPS-basierter Automatisierung und IT-Welt.

Per Mausklick sämtliche Energieströme einer Fertigung mit Maschinen unterschiedlicher Hersteller erfassen und auswerten oder die Betriebszustände für Condition Monitoring abrufen: Bosch Rexroth sorgt mit neuen Kommunikationsmöglichkeiten in den Steuerungen und Antrieben dafür, dass diese Wunschvorstellungen vieler Endanwender Realität werden können. Dazu unterstützt Bosch Rexroth mit Open Core Engineering eine einzigartige Breite an Protokollen und Programmiersprachen. Das eröffnet Maschinenherstellern und Endanwendern maximale Freiheitsgrade bei der Realisierung einer zukunftssicheren Fabrikautomatisierung.

Universal-Dolmetscher für Hochsprachen

Als „Universal-Dolmetscher“ zwischen Hochsprachen und Internet-Dialekten auf der einen Seite und der SPS-basierten Maschinensteuerung auf der anderen Seite hat Bosch Rexroth den WebConnector entwickelt. Diese Kommunikationsplattform überträgt beispielsweise von Smart Devices bekannte Technologien wie WebSocket, Java Virtual Machine und den neuen Standard HTML5 auf Motion-Logic-Systeme. Damit können Steuerungen und Antriebe direkt auf die Web-Anwendungen zugreifen und mit Ihnen Informationen austauschen. Zusätzlich bietet der WebConnector damit neue Möglichkeiten der effizienten Hochsprachenprogrammierung direkt auf der Steuerung.

Über die Programmierung in den standardisierten SPS-Sprachen der IEC 61131-3 und den gängigen Hochsprachen der IT-Welt hinaus unterstützt Open Core Engineering jetzt mit dem Steuerungssystem IndraMotion MLC auch die Skriptsprache Lua. Die in der Welt der Computerspiele weit verbreite und plattformunabhängige Sprache erleichtert durch ihre einfache Syntax den Programmieraufwand. Auf der SPS IPC Drives wird Lua am Beispiel der sequenziellen Programmierung des Function Toolkits „RobotControl“ gezeigt.

Erweitertes OPC-UA liefert automatisch wichtige Daten

Für IndraMotion MLC hat Bosch Rexroth das OP-UA-Informationsmodell nun umfangreich erweitert. Der integrierte OPC-UA-Server stellt Anwendungen sämtliche Informationen des Steuerungssystems zur Verfügung. Diese sind im integrierten Motion-Logic- und Robotik-Systems objektorientiert sowie semantisch verknüpft und im integrierten OPC-UA-Adressraum les- und schreibbar.

Open Core Interface auch für Antriebe

Die neuen Funktionen und Kommunikationsmöglichkeiten stellt Rexroth mit der Schnittstellentechnologie Open Core Interface for Drives nun auch für die Antriebsfamilie IndraDrive bereit. Damit haben hochsprachenbasierte Anwendungen auf Basis des Betriebssystems Windows einen Zugriff auf alle Parameter und Funktionen.

Modellbasiertes Engineering mit kurzen Entwicklungszeiten

Immer mehr Maschinenhersteller verwenden modellbasiertes Engineering oder Rapid Control Prototyping zur Reduzierung der Aufwände im Engineering von Maschinen. Neben den bisher mit Open Core Engineering unterstützten Entwicklungsplattformen MATLAB von MathWorks und LabVIEW von National Instruments können Entwickler jetzt auch MathWorks Simulink und Umgebungen auf Basis der quelloffenen Modellierungssprache Modelica einsetzen. Damit haben Entwickler einen direkten Zugriff auf die Kernfunktionen der Steuerungen über das Open Core Interface for Controls.

Weltweiter Austausch im Engineering Network

Das hohe Interesse an hochsprachen- und web-basierten Anwendungen mit Open Core Engineering zeigt sich auch auf der Online-Plattform „Engineering Network“. Unter www.boschrexroth.com/network diskutieren Entwickler weltweit über die Umsetzung von speziellen Funktionen und finden ein umfangreiches Informations- und Unterstützungsangebot zur Automatisierung mit Steuerungen und Antrieben von Bosch Rexroth.

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering, Fabrikautomation sowie Erneuerbare Energien für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die rund 36.700 Mitarbeiter 2013 einen Umsatz von rund 5,7 Mrd. Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunter-nehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2013 mit rund 281 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 46,1 Milliarden Euro. (Hinweis: Aufgrund geänderter Bilanzierungs- und Bewer-tungsmethoden sind die Kennzahlen für 2013 mit den früher veröffentlichten Kennzahlen für 2012 nur bedingt vergleichbar). Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmens-bereiche Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Ver-triebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2013 investierte die Bosch-Gruppe rund 4,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung und meldete rund 5 000 Patente an. Das sind durchschnittlich 20 Patente pro Tag. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch inno-vative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com , www.bosch-presse.de , http://twitter.com/BoschPresse

 

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nicole.vonkillisch-horn@boschrexroth.de




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