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Überregional, 24.04.2015

Girls´Day soll Mädchen Scheu vor Technik nehmen

Girls´Day Lohr

Von Anfang an beteiligt sich Bosch Rexroth an verschiedenen deutschen Standorten am Girls´Day, um das Interesse von Mädchen an technischen Berufen zu wecken.

Der Zukunftstag ist oft der erste Schritt hin zu einer gewerblich-technischen Ausbildung – Rund 180 Mädchen nutzen das vielfältige Programm bei Bosch Rexroth

Frauen und Technik – das passt zusammen! Bei Bosch Rexroth auf jeden Fall: Der Spezialist für Antriebs- und Steuerungssysteme wirbt seit langem aktiv dafür, Mädchen und junge Frauen für gewerblich-technische Berufe zu begeistern. Dabei spielt der Girls´Day eine wichtige Rolle: Auch bei der diesjährigen Auflage am 23. April hatten rund 180 Mädchen im Alter von zehn bis 17 Jahren die Möglichkeit, Einblicke in technische Zusammenhänge und Anwendungsfelder zu erhalten. Darüber hinaus standen Informationen über die ganze Breite an Ausbildungsberufen und Studiengängen sowie die Einstiegsmöglichkeiten bei Bosch Rexroth ganz oben auf dem Programm.

Selbst Mädchen mit ausgeprägtem Interesse an Technik entscheiden sich später häufig für ganz andere Berufe. Manchmal fehlt das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten oder das Wissen um die technischen Berufsfelder. Dem wirkt der Girls´Day seit 2001 erfolgreich entgegen. „Wir sind von Beginn an beim Zukunftstag für Mädchen dabei und haben sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagt Dr. Ingo Rendenbach, Senior Vice President Human Resources bei Bosch Rexroth. „Der Einblick und erste Kenntnisse über technische Berufe hilft sehr bei der schwierigen Frage der Berufswahl. Bei der Entscheidung für einen Ausbildungsplatz oder ein technisches Studium war für junge Frauen der Girls´Day häufig mit ausschlaggebend.“

Das liegt bei Bosch Rexroth sicher auch an der engen Zusammenarbeit mit den Auszubildenden, die an fast allen Standorten den Mädchen bei interessanten Projekten zur Seite stehen. Dabei berichten sie oft von ihrem Arbeitsalltag und den Ausbildungsinhalten. Mitarbeiter der Personalabteilung ergänzen die Informationen um Einstiegsmöglichkeiten und Einzelheiten zu Ausbildungsinhalten. Der Nachholbedarf bei Frauen in technischen Berufen ist in Deutschland immer noch immens: Nur jeder zehnte sozialversicherungspflichtig beschäftigte Ingenieur ist weiblich.

Wieder ließen sich die Ausbildungsabteilungen der deutschen Bosch Rexroth-Standorte spezielle Projekte für den Girls´Day einfallen. So konnten die Mädchen ihre Fertigkeiten im Bohren, Senken, Löten und Montieren testen. Darüber hinaus gab es Betriebsführungen und Werksrallyes, ergänzt durch praktische Hilfestellungen wie einem Bewerbertraining. Eine Botschaft hatten alle Aktivitäten zum diesjährigen Girls´Day bei Bosch Rexroth gemeinsam: Technik ist schon lange nicht mehr reine Männersache.

Die Girls´Day-Aktivitäten an den jeweiligen Standorten im Überblick:

Elchingen

Spielerisch näherten sich die acht Teilnehmerinnen am Standort in Elchingen den täglichen Abläufen in einem Industriebetrieb: Nach einer kurzen Werkspräsentation führte eine Schnitzeljagd die Mädchen zu allen zentralen Stationen des westbayerischen Standorts. Mit dem klaren Ziel, mehr Mädchen zur Ausbildung und zum Studium technischer Berufe ermutigen zu wollen, bot der Girls´Day in Elchingen anschließend ein besonderes Projekt: Unter Mitwirkung der Auszubildenden entstanden in der Lehrwerkstatt ein Schminkspiegel mit zweistufiger LED-Beleuchtung. Für die Mädchen war das ein eindrucksvolles Ergebnis praktischer Metall- und Elektroarbeiten – und ein nützliches Accessoire für den Alltag.

Erbach

15 Mädchen im Alter von 13 bis 14 Jahren nutzen die Chance, am Girls´Day den Standort Erbach im Odenwald zu besuchen. Dort erhielten sie Einblicke in die Welt der Elektronik und Informationen zu den möglichen Ausbildungsberufen. Insbesondere das Berufsbild der Elektronikerin für Geräte und Systeme wurde beworben: Bei einem Lötprojekt testeten die Mädchen ihre handwerklichen Fähigkeiten und fertigten einen elektronischen Würfel. Ergänzt wurde der abwechslungsreiche Tag durch Besichtigungen des Werks und der Lehrwerkstatt.

Homburg

Dem Angebot am Standort Homburg folgten rund 20 Mädchen im Alter von zwölf bis 16 Jahren, auf die ein umfassendes Programm wartete. Bei einer Werksrallye lernten sie hautnah einige Arbeitsplätze im Betrieb kennen und ließen sich über die Aufgaben informieren. Ein besonderer Schwerpunkt galt der Besichtigung des Ausbildungsbereichs, immer begleitet durch die heutigen Auszubildenden. Einzelheiten zum Einstieg über das Online-Bewerbungsverfahren sowie zu Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten ergänzten den Tag. Schon zuvor hatten die Mädchen ihre Begabung mit Metall- und Elektroarbeiten getestet: Unter Anleitung entstand ein Schminkspiegel mit LED-Beleuchtung, den die Teilnehmerinnen mit nach Hause nehmen durften.

Horb

Am Standort in Horb würde man sich sehr über mehr weibliche Bewerbungen für die gewerblichen Ausbildungsberufe freuen. Den Girls´Day sieht man deshalb auch dort als wichtigen Baustein dafür an, um Mädchen für Technik zu begeistern. Zum diesjährigen Zukunftstag folgten rund 20 Mädchen aus den Klassenstufen 5 und 6 der Einladung aufs Werksgelände. Dabei erfuhren sie viel über das Unternehmen, besonders aber über die Ausbildungsberufe und Studiengänge, die in der schwäbischen Stadt am Neckar möglich sind. Nach einer Sicherheitsunterweisung durften die Mädchen Praxisluft schnuppern. Je nach Präferenz fertigten sie einen praktischen Handyhalter in der Form eines Stuhles oder halfen in der Entwicklung, wo Einzelteile gezeichnet und bemaßt wurden. Eine dritte Gruppe machte sich in die Fertigung auf und besichtigte die Montagelinien der Pumpen und Motoren. Und selbstverständlich durften sie beim Montieren auch selbst kurz Hand anlegen.

Ketsch

Auch am Standort Ketsch im Norden Baden-Württembergs sieht man den Girls´Day als erste Motivation für Mädchen, um später einmal einen technischen Beruf zu erlernen. In diesem Jahr waren acht Mädchen im Alter von zehn bis zwölf Jahren dabei und erfuhren bei der Betriebsvorstellung und dem Werksrundgang Interessantes über Bosch Rexroth. Unter Mitwirkung der Auszubildenden war anschließend technisches Geschick gefragt: Die Mädchen bauten eine Schatztruhe, die sie am Ende mit nach Hause nehmen durften.

Lohr

Gleich 37 Mädchen im Alter von 11 bis 14 Jahren hatten am Girls´Day Gelegenheit, den Hauptsitz von Bosch Rexroth in Lohr am Main zu besuchen. Die staunten über die vielfältigen Berufsfelder, die ihnen bei Bosch Rexroth offenstehen: Von der Industrieelektrikerin und Mechatronikerin über technische Produktdesignerin bis zur Gießerei- und Zerspanungsmechanikerin reicht das Feld. Beim Austausch mit den Auszubildenden gab es Informationen aus erster Hand und bei den sechs Stationen im Ausbildungszentrum hatten die Mädchen die Gelegenheit, ihr technisches Geschick zu testen.

Schweinfurt

Am Standort in Schweinfurt nahm man den diesjährigen Girls´Day wieder zum Anlass, zu zeigen, dass Technik interessant und spannend sein kann. Davon wollten sich rund 20 Mädchen im Alter von 14 bis 17 Jahren überzeugen – und waren bei Bosch Rexroth genau richtig. Am fränkischen Standort können Mädchen sich zur Industriemechanikerin oder zur Mechatronikerin ausbilden lassen, ebenso besteht die Möglichkeit für ein Duales Studium in Maschinenbau, Mechatronik und Wirtschaftsingenieur-wesen. Neben den vielen Informationen, die auch Hinweise zur Bewerbung umfassten, kam natürlich die Praxis nicht zu kurz: Die Mädchen haben sich bei zwei praktischen Projekten sowie bei der Modulmontage an technische Herausforderungen gewagt.

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering, Fabrikautomation sowie Erneuerbare Energien für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschaftete das Unternehmen im Geschäftsjahr 2014 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 5,6 Mrd. Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2014 nach vorläufigen Zahlen mit rund 290 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 48,9 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern. Inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2014 meldete Bosch weltweit rund 4 600 Patente an. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet Technik fürs Leben.

Mehr Informationen unter www.bosch.com , www.bosch-presse.de , http://twitter.com/BoschPresse