Lokalisierung als Schlüssel für Cost Engineering und Kundenwertsteigerung

Marginale Spalte

Juli 2013

 

Regional unterschiedliche Kundenanforderungen treten immer stärker in den Vordergrund. An den Hochlohnstandorten in Europa verknüpfen Industrieunternehmen einen starken Automatisierungsgrad mit höchster Flexibilität. Diese Anforderungen erfüllen nur Maschinen und Systeme des High-Performance-Segments.

In den USA dominieren Global Player sowohl den Maschinenbau als auch die Industrie. Sie unterhalten weltweit Produktionsstandorte und setzen auf eine Standardisierung der Maschinen und Abläufe. Bisherige Niedriglohnstandorte wie China verändern sich aktuell, die Qualitätsanforderungen der Industrie steigen ebenso wie die Lohnkosten. Die mit Abstand größten Zuwächse wird hier das mittlere Performance-Segment erzielen. Auf diese global sehr unterschiedlichen Schlüsselanforderungen muss das Cost Engineering zielen: Lebenszykluskosten in Europa, Transaktionskosten in den USA und Anschaffungskosten in Asien.

Bosch Rexroth hat die veränderten Rahmenbedingungen als Ausgangspunkt für eine Organisation genommen, die sich ganz auf Märkte und Branchen fokussiert. Dabei verfolgt das Unternehmen konsequent eine „Local for local“-Strategie. Die Regionalgesellschaften bauen ihre Wertschöpfung vor Ort aus und erhöhen durch an die regionalen Anforderungen angepasste Produkte und Prozesse den Kundennutzen.

Bei der Umsetzung dieser Strategie setzt Bosch Rexroth auf die 5 Locals:

- Lokale Fertigung

- Lokale Einkauf

- Lokale Entwicklung

- Lokale Inbetriebnahme

- Lokales Management

 

Damit erhöhen die Regionalgesellschaften die lokale Wertschöpfung über die reine Fertigung hinaus und leisten einen wichtigen Beitrag zum Cost Engineering. Sie erkennen veränderte Kundenanforderungen und können die Produkte schnell darauf abstimmen.