So funktioniert die Smart Factory

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Inhalt

Die Smart Factory, in der Industrie 4.0-Lösungen zum Einsatz kommen, nimmt schnell reale Gestalt an. Die Verschmelzung realer Maschinen mit der Informationstechnologie und dem Internet steigert die Produktivität, eröffnet eine bislang unerreichbare Flexibilität und erschließt die Vorteile neuer Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsnetzwerke.

Bosch Rexroth zeigt Ihnen in einem Szenario, wie die Smart Factory funktioniert. Verfolgen Sie hier, wie intelligent und effizient ein Kundenauftrag für hydraulische Module mit Hilfe von Industrie 4.0-Lösungen abgearbeitet wird.

Der Kundenauftrag geht ein

Ein Industriekunde übermittelt eine Bestellung über 20 hydraulische Antriebe mit Regelelektronik und unterschiedlichen Verdrängungsvolumina an den Hersteller. Dort greifen verschiedene Systeme wie die Unternehmens-IT (ERP) oder das Produktionsplanungssystem (MES) vernetzt auf die Daten zu.

Das Wertschöpfungsnetzwerk wird geknüpft

Diese Informationen fließen in zwei Richtungen. Auf der Fabrikebene koordinieren sie Maschinen und Mitarbeiter. Gleichzeitig erhalten externe Zulieferer die notwendigen Stücklisten. Hersteller und Zulieferer bilden ein Wertschöpfungsnetzwerk..

ID-Markierungen steigern Effizienz

Der Herstellungsprozess beginnt mit dem Grundgehäuse der Hydraulikpumpe und den Antriebskomponenten. Alle benötigten Bauteile und die Pumpe tragen ein ID-Tag, mit dessen Hilfe sie sich eigenständig durch die Produktion lenken. Alle Bauteile sind zur richtigen Zeit am richtigen Ort – das bedeutet maximale Effizienz.

Die Fertigung steuert sich selbst

An der intelligenten Station wird der ID-Tag des Pumpengehäuses gescannt, die Daten an die Cloud und das interaktive Kommunikationssystem ActiveCockpit übermittelt. Diese Plattform sammelt, verarbeitet und visualisiert alle relevanten Produktionsdaten in Echtzeit – und verbindet so Menschen, Maschinen und Prozess.

Intelligente, autonome Produktionseinheiten bei der Arbeit

Diese Smart Factory nutzt eine weitere Form der Mensch-Maschine-Kooperation: ActiveAssist. Dieses System „assistiert“ dem Mitarbeiter beim Montieren der unterschiedlichen Pumpen und elektronischen Komponenten. ActiveAssist passt sich individuell an die Vor- und Sprachkenntnisse der einzelnen Mitarbeiter an und führt sie durch den Montageprozess.

Auch Montagewerkzeuge sind dank intelligenter und vernetzter Technologie in der Lage, Mensch und Maschine besser zu vernetzen. So ist der Funk-Akkuschrauber Nexo an relevante Daten für seine Schraubaufgaben angebunden. Der Nexo bestimmt automatisch die exakte Positionierung der Schraube und schließt somit Montagefehler aus. Und der Mitarbeiter erhält von ihm Rückmeldung darüber, wann die Schraube fest sitzt.

Informationsverarbeitung in Echtzeit macht Auftragsänderung möglich

Der Kunde entscheidet, dass er bei fünf der 20 bestellten Pumpen das Verdrängungsvolumen ändern muss. Können dennoch alle 20 Produkte pünktlich ausgeliefert werden?

Kein Problem: Dank der Smart Factory Ansätze entlang der gesamten Wertschöpfung hat der Hersteller Echtzeit-Zugriff auf alle Produktionsdaten. Die Änderung der Pumpenkonfiguration ist darum ohne Auswirkungen auf den Liefertermin möglich. Die Änderungen werden umgesetzt und im Wertschöpfungsnetzwerk verteilt – der Kunde erhält seine Bestätigung und der Zulieferer die neuen Informationen.

Auslieferung an den Kunden: Pünktlich am Ziel

Alle Pumpen sind gefertigt und zusätzlich mit einem virtuellen Abbild versehen, in dem alle relevanten Auftrags- und Fertigungsdaten abgespeichert sind.