Sophia Karg, Softwareentwicklerin

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Sophia Karg startete mit einem dualen Studium bei Bosch Rexroth und blüht heute in der Softwareentwicklung richtig auf. Die Begeisterung für Ihre abwechslungsreiche Arbeit ist im Gespräch spürbar.

Theorie ist nicht gleich Praxis – das hat mein duales Studium gezeigt.

„Nach dem Schulabschluss habe ich mich für ein dreijähriges duales Studium und damit gleichzeitig für meinen Ausbildungspartner Bosch Rexroth entschieden. Und das war im Nachhinein genau die richtige Wahl. Zum einen war das Studium der Elektrotechnik mit Schwerpunkt Automatisierungstechnik genau mein Ding. Im durchschnittlich dreimonatigen Wechsel habe ich während des Studiums die Hälfte meiner Zeit an der Hochschule und die andere im Betrieb bei Bosch Rexroth verbracht. Dabei waren die Praxisphasen auf jeden Fall sehr wichtig für mich: Ich konnte sehen, welche Aufgaben mit den Lerninhalten verbunden sind. Schnell habe ich auch festgestellt, dass die Herausforderungen in der Praxis manchmal ganz anders sind, als sie die Theorie zunächst vermuten lässt.

 
 
 
 

Entwicklerin aus Leidenschaft: Über die Liebe zur Komplexität.

An meiner Arbeit als Softwareentwicklerin gefällt mir am meisten die Komplexität. Ich finde es toll mitzuerleben, wie ein Programm immer mehr kann und mit jeder Funktion vielfältiger wird. Die Programmzeilen summieren sich stetig weiter auf – und irgendwann wird einem klar, um was für ein gigantisches Projekt es sich handelt. Aktuell entwickle ich Software für Prüfstände. Das bedeutet: Ich schreibe das Programm zum Testen der Produkte. Klar, bedeutet das vor allem Schreibtischarbeit, schließlich dauert das Programmieren einer Software seine Zeit.

Ein unbeschreiblicher Glücksmoment!

Aber dann kommt die Phase, in der ich in die Halle oder in die Werkstadt gehe, um meinen Prüfstand in Betrieb zu nehmen - und dann bin ich natürlich in Hardwarenähe. Ich sehe beispielsweise, wo sich etwas dreht, prüfe die Relais und stelle alles so ein, wie es die Spezifikation des Testprogramms erfordert. Wenn man vier, fünf Wochen an einer Software gesessen hat, ist der Glücksmoment, in dem man sieht, wie der Prüfstand ‚lebt‘, einfach unbezahlbar. Strukturiertes Arbeiten ist da natürlich das A und O. Denn gerade, wenn man Fehler sucht, muss man organisiert an die Sache herangehen. Damit man wirklich jede Fehlerquelle ausschließen kann. Am Ende ist es ein klasse Gefühl, entscheidend zur Qualitätsverbesserung beigetragen zu haben.

 
 
 
 

Ich entwickle für mein Leben gern. Vor allem mich selbst.

Natürlich will ich zukünftig noch tiefer in die Materie eintauchen, mich weiterentwickeln und vorwärtskommen. Es reizt mich ungemein, die Software, die meine Kollegen und ich momentan schreiben und geschrieben haben, noch mehr zu durchschauen, ihre Vielschichtigkeit zu erforschen und damit in abstraktere Ebenen einzusteigen – und dort durchzusteigen. Natürlich will ich diese Komplexität nicht nur zunehmend verstehen, sondern im Anschluss auch anwenden. Denn das macht die Sache erst richtig spannend. Ich erweitere meinen eigenen Wissenshorizont vor allem durch die Zusammenarbeit mit den erfahreneren Kollegen meiner Abteilung. Man erhält aber auch Input durch den Kontakt zu internationalen Kollegen, wie ich ihn während meines ersten Projekts mit Kollegen von dem Standort Eindhoven, Niederlande, hatte.

 
 

Mein Leben ohne Bits und Bytes.

Es macht mir Spaß hier zu arbeiten, aber es gibt natürlich auch ein Leben neben der Arbeit. Ich bin eine sportbegeisterte Person und gehe regelmäßig ins Fitnessstudio. Daneben tanze ich sehr gerne und bin im Karnevalsverein aktiv."