Marginale Spalte

Drehbuch students@bosch Event 2014
„Vorhang auf für Bosch Rexroth Bühnentechnik!“

Inhalt

Erstaufführung: 10./11.07.2014 im Staatstheater Mainz

REGISSEUR: Bosch Rexroth
AUTORIN: Daniela
DARSTELLER IN DEN HAUPT- UND NEBENROLLEN: 25 students@bosch Teilnehmer


PROLOG

KENNENLERNEN
INNEN – SEMINARRAUM – NACHMITTAG DO. 10.07.14 13:30

Beim diesjährigen s@b Event dreht sich alles um das Motto „Vorhang auf für Bosch Rexroth Bühnentechnik!“.

 

Bisher ist mir die Theaterbühne nur aus der Sicht des Zuschauers bekannt. Zusammen mit 24 weiteren STUDENTS@BOSCH habe ich nun die Chance einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und die Bühnentechnik aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.

Zum Auftakt starten wir mit einer Vorstellungsrunde. Hierfür hat unser REGISSEUR eine Landkarte auf dem Boden abgebildet, anhand derer jeder von uns seinen bisherigen Lebensweg darstellt. So wissen wir gleich von Anfang an wichtige Stationen und Überschneidungspunkte mit den anderen.

Im zweiten Teil heißt es dann, sich selbst einer Rolle im Theater zuzuordnen. Vom Statist über Souffleuse bis zum Kartenverkäufer findet hier jeder sein entsprechendes Einsatzfeld.


 

1. Akt

VORTRAG BÜHNENTECHNIK
INNEN – SEMINARRAUM – NACHMITTAG DO. 10.07.14 14:30

Nach einem kleinen Snack ist es nun für uns an der Zeit die unvorstellbar große Welt der Bosch Rexroth Bühnentechnik näher kennenzulernen. Durch einen Expertenvortrag eines Vertriebsingenieurs, der uns durch das gesamte Event führen wird, bekommen wir eine erste Vorstellung davon, was sich überhaupt hinter dem Begriff „Bühnentechnik“ verbirgt. Mir ist im Voraus definitiv nicht bewusst, wie viel Technik in einem solchen Theater steckt. Im Vortrag wird auf Projekte von Bosch Rexroth eingegangen - spätestens das millionenschwere Bolschoi Theater fasziniert uns alle.

THEATERFÜHRUNG BOSCH REXROTH BÜHNENTECHNIK HAUTNAH
INNEN – STAATSTHEATER MAINZ – NACHMITTAG DO. 10.07.14 16:00

Nun steht der Höhepunkt des students@bosch Events auf dem Programm.

 

Nachdem wir die Theorie der Bühnentechnik kennengelernt haben, geht es ins Staatstheater Mainz, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Was wir hier zu sehen bekommen, begeistert nicht nur die Techniker unter uns. Bei einer Privatvorstellung der Bühnentechnik werden die Bühnenelemente von vorne nach hinten, hoch und runter gefahren. Als Highlight spüren wir, wie es sich anfühlt von der Hauptbühne in den Orchestergraben zu verschwinden. Dadurch wird mir bewusst, dass man auf einer solchen Bühne neben Schauspielqualitäten auch Respekt vor der Technik haben sollte.

Im Theater geht es für uns auch hoch hinaus damit wir die Lichttechnik genauer betrachten können. Noch eine Etage höher öffnen sich für uns sogar die Luken nach draußen: Es öffnet sich die Rauchhaube und wir überblicken die ganze Stadt. Im Anschluss geht es von ganz oben in die Unterbühne. Denn auch die Technik unter der Bühne soll uns nicht vorenthalten bleiben.

 

ABENDPROGRAMM
INNEN – RESTAURANT MAINZ– ABEND DO. 10.07.14 18:00

Ausklingen lassen wir den Abend bei einem gemeinsamen Abendessen in einem interessanten Mainzer Restaurant. Hier können wir unsere Rollen ablegen und andere STUDENTS@BOSCH auch privat besser kennen lernen.


2. Akt

VORTRAG PROJEKTMANAGEMENT
INNEN – SEMINARRAUM– VORMITTAG FR. 11.07.14 9:30

Nach dem gemeinsamen Frühstück steht am zweiten Tag das Thema „Projektmanagement“ auf der Agenda. Unser Vertriebsingenieur startet mit einem Vortrag zum Thema Projektmanagement, um uns auf das darauffolgende Planspiel vorzubereiten.

 

PLANSPIEL „PROJEKTMANAGEMENT - BÜHNENTECHNIK“
INNEN – SEMINARRAUM– VORMITTAG FR. 11.07.14 10:30

Dann kommt es geballt: Beim Planspiel zum Thema „Bühnentechnik“ ist es unsere Aufgabe im Team die Steuerungsanlage des Staatstheaters Mainz zu erneuern. Nach Erhalt der Aufgabenstellung und der Zuordnung der einzelnen STUDENTS@BOSCH zu ihrer Rolle, stehen uns nur 100 Minuten für Planung, Rücksprachen mit dem Kunden (unser Vertriebsingenieur) sowie für die Realisierung des Projektes zur Verfügung. Durch diese Aufgabe kommen wir alle ganz schön ins Schwitzen. Insbesondere unserem Projektleiter bleibt keine Minute zum Verschnaufen.

In der abschließenden Feedbackrunde können wir unsere Vorgehensweise dann kritisch reflektieren: Natürlich lief nicht alles rund. Durch den hohen Zeitdruck bleibt wenig Zeit zum Nachdenken. Aber Einblicke in das Projektgeschäft und vor allem Schnittstellen- und Funktionsüberschneidungen zu bekommen, ist ungeheuer spannend. Im Großen und Ganzen sind wir und natürlich auch unser „Kunde“ mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Insbesondere die große Motivation aller Beteiligten bleibt mir positiv in Erinnerung.


 

Epilog

DRACHENBOOT FAHREN
AUßEN –RHEINUFER/IM RHEIN – NACHMITTAG FR. 11.07.14 14:00

Nach einer gemeinsamen Stärkung steht zum Abschluss das Drachenbootfahren auf dem Programm.

Doch hier macht uns ein plötzliches Gewitter zunächst einen Strich durch die Rechnung. Davon nicht entmutigt überbrücken wir die Zeit mit einem lustigen „Bingo“ und werfen uns dann in die Schwimmwesten. Bei leichtem Regen rudern wir das Boot, unter den Kommandos des Steuermannes, über den Rhein!

Zwei interessante und abwechslungsreiche Tage gehen hiermit leider viel zu schnell zu Ende!