Inhalt
PI 028-16 Lohr am Main, 29.03.2016

Erfolgreiches Duo: prozesssichere Schweißtechnik und intelligente Antriebstechnik

Audi setzt die Kombisteuerungen von Bosch Rexroth in der Karosseriefertigung ein. Beide Unternehmen vereinbarten eine umfangreiche Zusammenarbeit in Bezug auf die neue Schweißtechniklösung.

Audi und Rexroth vereinbaren umfangreiche Zusammenarbeit

Audi beabsichtigt ab dem Jahr 2017 Werke in Europa mit Schweißtechnik von Rexroth auszurüsten. Die neue Kombisteuerung besteht aus der Verknüpfung von Schweißsteuerung und direktem Antrieb der Schweißzange. Aus der konsequent weiterentwickelten Lösung resultieren höhere Prozessleistung durch bessere Kraftgenauigkeit und kürzere Taktzeiten.

„Wir setzen die Kombisteuerungen von Bosch Rexroth mit integriertem Antrieb der Schweißzange seit rund drei Jahren in einem Pilotprojekt ein. Gemeinsam konnten wir die notwendigen Prozessentwicklungen durchführen, so dass aus dem Grundgedanken ein serienreifes System entstand“, betont Guenther Widmann, Koordinator WPS-Technik (Widerstandpunktschweißen) bei Audi und fügt hinzu: „Die kompromisslose Lösung überzeugt durch fortschrittliche Technologie, hohe Schweißgüte und Wirtschaftlichkeit“. Als Systemanbieter liefert Bosch Rexroth zudem Transformatoren, führt Schulungen durch und betreut Kunden vor Ort bei der Inbetriebnahme sowie im laufenden Betrieb.

Die neue Schweißtechnik erfüllt die wachsenden Anforderungen, die sich aus der Leichtbauweise moderner PKW ergeben. Der verstärkte Einsatz von Aluminium, hochfesten Stählen, Kunststoffen und neuen Werkstoffen sorgt für einen immer größeren Materialmix der Karosserie. Damit steigen die Herausforderungen hinsichtlich sicherer Verbindungen, so dass für die Optimierung dieser Schweißpunkte Highend-Technik gefragt ist. Bosch Rexroth entwickelte aufgrund seiner langjährigen Produkt- und Applikationsexpertise eine neue Lösung bestehend aus der prozesssicheren Schweißsteuerung PSI6000 und dem intelligenten Antriebssystem IndraDrive Cs. Die Steuerung des Antriebs der Schweißzange verlagert sich somit vom Roboter direkt in die Schweißsteuerung.

Reduzierte Betriebskosten und verkürzte Taktzeit

Das Rexroth-Schweißsystem PSI6000 mit Mittelfrequenz-Umrichter und integrierter Prozessüberwachung bietet eine hohe Schweißpunktqualität, was die Prüfzyklen verlängert. Das senkt die Betriebskosten und macht das Produktionssystem flexibler. Diese bewährte Technik kombiniert Bosch Rexroth nun mit dem kompakten Servoantrieb IndraDrive Cs. Damit übernimmt die Schweißsteuerung die Steuerung des Antriebs direkt. Die unmittelbare Nähe zum Schweißprozess verbessert den Kraftaufbau, der für die Regelgüte maßgebend ist. Druck und Ausgleich der Schweißzange greifen dank des Antriebs direkt in die Schweißsteuerung ein. Die Faktoren Strom, Zeit und Kraft werden optimal synchronisiert und somit die Taktzeit verkürzt. Darüber hinaus erleichtert die einheitliche Bedienoberfläche die Programmierung und Diagnose der Schweißsteuerung sowie der Servozangenansteuerung.

„Die Kombisteuerungen erfüllen unsere hohen Ansprüche an die prozesssichere Schweißqualität und Wirtschaftlichkeit. Gleichzeitig überzeugt Bosch Rexroth als zuverlässiger Partner, der das hohe Qualitätsniveau bei der Inbetriebnahme und Betreuung gewährleistet hat“, resümiert Guenther Widmann.

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering sowie Fabrikautomation für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die über 33.700 Mitarbeiter 2014 einen Umsatz von rund 5,6 Mrd. Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 375 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2015). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von über 70 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2015 meldete Bosch weltweit rund 5 400 Patente an. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“.

Mehr Informationen unter www.bosch.com , www.bosch-presse.de , http://twitter.com/BoschPresse .

 

Pressesuche


Kontakt

Manuela Kessler
Marktplatz 3 
97816 Lohr am Main
Telefon: +49 9352 18-4145
Fax: +49 711 811 517-2107
manuela.kessler@boschrexroth.de




Das könnte Sie auch interessieren

19.09.2016
Presseinformation

Gemeinsam zur "mitwachsenden" Stanzmaschine

Auf der EuroBLECH 2016 setzt TRUMPF Werkzeugmaschinen neue Maßstäbe für die Einstiegsklasse an Stanzmaschinen. Ein Herzstück der neuen TruPunch 1000: das gemeinsam mit Bosch Rexroth entwickelte, modulare Steuerungs- und Regelungskonzept, das den schrittweisen Ausbau zur kombinierten Stanz-Lasermaschine und somit ein bedarfsgerechtes „Mitwachsen“ ermöglicht. Dank ihrer innovativen Kinematik und Sicherheitslösung überzeugen die TruPunch 1000 sowie die Kombimaschine TruMatic 1000 fiber in Sachen Platzbedarf, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit. Zu den Highlights zählen ein kosteneffizientes Teilehandling und eine deutlich reduzierte Aufstellfläche. Als Komplettanbieter liefert Bosch Rexroth sämtliche Steuerungs- und Antriebskomponenten und unterstützt TRUMPF im Engineering und weltweiten Service.


11.08.2016
Presseinformation

Die fünf teuersten Einspar-Ideen für die Instandhaltung von Maschinen und Anlagen

Maschinenstillstand ist immer teuer, vor allem wenn dadurch eine ganze Produktionslinie zum Stillstand kommt. Bei Neumaschinen steht hier noch der Maschinenhersteller in der Haftung, danach liegt die Verantwortung allein bei der Instandhaltung des Betreibers. Instandhalter müssen aber ihre „unproduktiven“ Kosten ständig rechtfertigen und versuchen deshalb, sie zu senken. Doch manche kurzfristige Einsparidee verursacht am Ende nichts als wesentlich höhere Gesamtkosten. Hier die fünf teuersten und leider nicht seltenen Fehler bei der Wartung von Maschinen.