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PI 012-17 Lohr am Main, 24.03.2017

Industrie 4.0 geht nicht im Alleingang

Mit aktuellen Tools wie dem Rexroth IoT Gateway suchten die rund 100 Teilnehmenden der Hack Challenge Manufacturing nach neuen Wegen für mehr Gesamtanlageneffektivität.

Auf der Bosch ConnectedExperience (BCX17) entwickelten rund 100 „Hacker“ mit Bosch Rexroth und 14 Partnern konkrete IoT-Anwendungen.

  • 14 internationale Teams erarbeiteten konkrete Use-Cases
  • IoT Gateway als zentraler Baustein des Connectivity-Baukastens
  • 14 Hack Enabler repräsentieren breites Partnerökosystem

In 48 Stunden mit aktuellen IoT-Werkzeugen und realen Fertigungsdaten zu mehr Gesamtanlageneffizienz (GAE): dieses Ziel verfolgten erfolgreich etwa 100 Teilnehmer aus 14 Ländern auf dem Manufacturing Hackathon der Bosch ConnectedExperience. Austragungsort der insgesamt 500 Besucher zählenden BCX17 war die STATION Berlin, in deren kreativer Atmosphäre vom 15. bis 16. März zeitgleich die IoT Konferenz Bosch ConnectedWorld stattfand.

Für ihre Arbeit in den drei klassischen GAE-Feldern Performance, Verfügbarkeit und Qualität bot „Hack Master“ Janette Kothe den 14 Hack-Teams konkrete Datenquellen aus der Praxis an. So etwa den digitalen Zwilling eines auf der BCW ausgestellten Maschinenmoduls einer Verpackungslinie von WestRock, reale Maschinedaten aus der Hydraulikfertigung oder die Echtzeitaufzeichnungen des i4.0-tauglichen Handschraubers Nexo.

Werkzeugseitig stellte Bosch Rexroth den Teams einen kompletten Connectivity Stack zur Verfügung. Im Zentrum: das in nur fünf Minuten konfigurierbare Rexroth IoT Gateway, welches Sensor-und Maschinendaten ohne Beeinflussung der vorhandenen Automatisierungslogik sammelt und an ein übergeordnetes Analysetool weiterleitet.

Zur Auswertung, Visualisierung und Initiierung von Maßnahmen, beispielsweise für eine zustandsbasierte Wartung, nutzten die Teilnehmer entweder den als Starter Kit mit dem IoT Gateway erhältlichen Production Performance Manager von Bosch Software Innovations oder die Cloud-Plattform Predix von GE Digital. Auf der „unteren“ Datenebene profitierten die Teams von modernsten Sensoren nebst zugehöriger Plattformen wie SICK AppSpace oder Bosch Sensor Cloud. Ein Team von Accenture unterstütze die Konzeption der Use-Cases mit DesignThinking. Zu den weiteren 14 Hack Enablern zählten unter anderem Amazon WebServices, Axway und die Eclipse Foundation.

Zu Gewinnern der Hack Challenge Manufacturing wurden die Teams „SICK Fridge“ und „HYDRA – Hydraulic Data Realtime Analysis“ gewählt. Aufgabe von „HYDRA“ war es, per IoT Gateway erfasste Daten eines Hydraulikprüfstands über PPM und Predix in Echtzeit auszuwerten, um Verfügbarkeit und Wartungszyklen zu optimieren. Für ihre Predix-Implementierung erhielt das Team von Hack Partner GE Digital einen Sonderpreis.

Das zweite Gewinnerteam SICK Fridge bearbeitete spielerisch die Themen Verfügbarkeit und Produktqualität: Um stets ein bestimmtes Sortiment an gut temperierten Kaltgetränken parat zu haben, überwachte das Projekt den Kühlschrank auf der Manufacturing Hack Area in Echtzeit mittels Kamera- und Temperatursensoren. Die Smart Fridge konnte so mitteilen, zu welchem Zeitpunkt welches Produkt in welcher Menge nachzufüllen war.

„Die Veranstaltung machte allen großen Spaß und zeigte einmal mehr, wie schnell sich das Connected Automation Portfolio von Bosch Rexroth und die gezeigten Lösungen aus dem breiten Partnerökosystem in konkrete Use Cases verwandeln lassen“, resümiert Hack MC Janette Kothe, Technical Sales Support für Industrie 4.0 bei Bosch Rexroth. „Darüber hinaus macht der Hackathon die Bedeutung der Zusammenarbeitet bei den Themenkomplexen IoT und Industrie 4.0 deutlich, die sich nur gemeinsam bewältigen lassen.“

Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering sowie Fabrikautomation für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die über 31.100 Mitarbeiter 2015 einen Umsatz von rund 5,4 Mrd. Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 390 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2016). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 73,1 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 450 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit 59 000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 120 Standorten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com , www.iot.bosch.com , www.bosch-presse.de , www.twitter.com/BoschPresse

 

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manuela.kessler@boschrexroth.de




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