Inhalt
PI 127-13 18.12.2013

Bosch Rexroth modernisiert Europas Bühnen

Bosch Rexroth modernisiert Europas Bühnen

Burgtheater Wien

Mehr künstlerische Freiheiten und einfachere Bedienung


Nussknackersuite, Fledermaus oder La Traviata: Winterzeit ist Spielzeit auf den Bühnen Europas. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele Spielstätten mit teilweise Jahrhunderte langer Tradition. Aktuell bewegt sich viel hinter den oft historischen Fassaden: Immer mehr Häuser investieren in eine neue Bühnenautomatisierung. So ist Bosch Rexroth aktuell an der Modernisierung bekannter Häuser in sechs europäischen Ländern beteiligt: der Königlichen Oper in Stockholm, dem Opern- und dem Schauspielhaus Köln, dem Goetheaneum in Dornach in der Schweiz, der Musikakademie in Budapest, dem Theater Jizdecka in Pilzen sowie in Wien dem Burgtheater und dem Akademietheater.


Große Bühnensegmente lautlos heben, senken oder drehen, Schauspieler, die scheinbar spurlos von der Bühne verschwinden, die sekundenschnelle Verwandlung des Bühnenbildes: Immer mehr Spielstätten wollen ihrem Publikum den vollen Kunstgenuss bieten. „Die Modernisierung verschafft den Spielstätten nicht nur mehr künstlerische Freiheiten“, bekräftigt Volker Kirsch, Leiter Branchenmanagement Bühnenautomatisierung bei Bosch Rexroth. „Gleichzeitig bringen wir die Bedienung auf den aktuellen Stand der Technik und erhöhen die Verfügbarkeit der Anlagen deutlich.“


Damit wird die Arbeit für die Techniker viel übersichtlicher und noch sicherer. „Die Bühnentechniker programmieren während der Proben in Ruhe alle Bewegungsabläufe, und während der Vorstellung reicht ein Knopfdruck: Die Verwandlungen laufen automatisch ab“, berichtet Volker Kirsch aus der Praxis. Die Software ist so intelligent, dass sie bereits bei der Programmierung jede Bewegung der Bühnenelemente fein abstimmt, so dass sich im entscheidenden Moment nichts in die Quere kommt. Diese Steuerungen installiert Rexroth in den beiden Wiener Häusern ebenso wie in Stockholm und in Pilzen.


Bei der Untermaschinerie, sie bewegt die oft mehrere Tonnen schweren Bühnenpodien, projektiert und installiert Bosch Rexroth die komplette Antriebstechnik einschließlich der Stahlkonstruktionen. „Wir erstellen für jede Spielstätte eine maßgeschneiderte Lösung und setzen je nach Situation entweder auf hydraulische oder elektromechanische Antriebe“, betont der Branchenmanager. Bosch Rexroth greift auf eine weltweite Erfahrung bei komplexen Projekten zurück: Das Unternehmen hat erst vor zwei Jahren die komplette Modernisierung des Bolschoi Theaters in Moskau abgeschlossen. Dort genießen die Zuschauer heute die weltweit umfangreichste und fortschrittlichste Bühnenautomatisierung. Die entsprechenden Antriebs- und Steuerungslösungen hat Bosch Rexroth in den vergangenen Jahrzehnten ständig weiterentwickelt und in mehr als siebzig Schauspiel- und Opernhäusern eingebaut.


Wirtschaftlich, präzise, sicher und energieeffizient: Antriebs- und Steuerungstechnik von Bosch Rexroth bewegt Maschinen und Anlagen jeder Größenordnung. Das Unternehmen bündelt die weltweiten Anwendungserfahrungen in den Marktsegmenten Mobile Anwendungen, Anlagenbau und Engineering, Fabrikautomation sowie Erneuerbare Energien für die Entwicklung innovativer Komponenten, maßgeschneiderter Systemlösungen und Dienstleistungen. Bosch Rexroth bietet seinen Kunden Hydraulik, Elektrische Antriebe und Steuerungen, Pneumatik, Getriebetechnik sowie Linear- und Montagetechnik aus einer Hand. Mit einer Präsenz in mehr als 80 Ländern erwirtschafteten die über 37.500 Mitarbeiter 2012 einen Umsatz von rund 6,5 Mrd. Euro.

Mehr Informationen unter www.boschrexroth.com


Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012 mit rund 306.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 52,5 Milliarden Euro. Seit Anfang 2013 gilt eine neue Struktur mit den vier Unternehmensbereichen Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik. Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 360 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 50 Ländern; inklusive Vertriebspartner ist Bosch in rund 150 Ländern vertreten. Dieser weltweite Entwicklungs-, Fertigungs- und Vertriebsverbund ist die Voraussetzung für weiteres Wachstum. Im Jahr 2012 gab Bosch rund 4,8 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus und meldete rund 4.800 Patente weltweit an. Ziel der Bosch-Gruppe ist es, mit ihren Produkten und Dienstleistungen die Lebensqualität der Menschen durch innovative, nutzbringende sowie begeisternde Lösungen zu verbessern und Technik fürs Leben weltweit anzubieten.

Mehr Informationen unter www.bosch.com , www.bosch-presse.de

 

Pressesuche


Kontakt

Jana  Benzinger
Maria-Theresien-Straße 23
97816 Lohr am Main
Telefon: +49 9352 18-1589
Fax: +49 9352 18-1812
jana.benzinger@boschrexroth.de




Das könnte Sie auch interessieren

20.06.2017
Presseinformation

Mit der Kollisionsüberwachung Bewegungen sicher ausführen

Moderne Bühnentechnik ermöglicht durch eine Vielzahl von komplexen Antrieben immer anspruchsvollere Bewegungsabläufe. Diese setzen sich häufig aus mehrdimensionalen und voneinander abhängigen Bewegungen zusammen. Zusätzlich erschweren Kulissen und Vorhänge oft den freien Blick auf die Antriebe. Die beiden Bausteine der Kollisionsüberwachung der Bühnenleittechnik SYB3.0 von Rexroth unterstützen das technische Personal bei diesen anspruchsvollen Aufgaben.


09.06.2017
Presseinformation

Hochleistungswinden in der Obermaschinerie: Mechanische Belastungen oft unterschätzt

Aktuelle Messungen an installierten Obermaschinerie-Antrieben belegen, dass bei einem Not-Stopp der Kategorie 0 die Mechanik deutlich höher belastet wird als bisher angenommen. Das in der DIN 56950-1:2012-05 vorgesehene Auslegungskriterium der doppelten Nennbelastung wird in der Realität von der einfachen Störfallbelastung oft in bedenklichem Maß überschritten. Damit können erhebliche Risiken für Menschen entstehen, die unter den schwebenden Lasten arbeiten. Bühnenbetreiber können jetzt mit einem neuen mobilen Messgerät die tatsächlichen Lasten messen und die betroffenen Hochleistungswinden wirtschaftlich nachrüsten.