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xxx 23.08.2013

Großherzog unterstützte vor 200 Jahren die Brüder Rexroth

Großherzog unterstützte vor 200 Jahren die Brüder Rexroth

Vor genau 200 Jahren wurden einer der Grundsteine des heutigen Unternehmens Bosch Rexroth gelegt. Die Förderung von Eisenwerken und Eisenhämmern war ein besonderes Anliegen von Großherzog Carl Theodor von Dalberg. Mit der Unterzeichnung eines Erbpachtvertragens, dem sogenannten Erbbestandsbrief, am 25.08.1813f ermöglichte der Großherzog den Brüdern Rexroth die Errichtung eines neuen Eisenhammers in Lichtenau im Spessart. 1850 verlegte Georg Ludwig Rexroth II. das Hauptwerk an den heutigen Hauptsitz Lohr am Main.


Der Staat versprach sich von den neu errichteten Eisenhämmern eine gute Einnahmequelle durch Holzverkauf an die energiehungrigen Hammerwerke und einen Ausweg aus der zunehmenden Verarmung der Bevölkerung. Der Landesherr forderte bereits bei der Verpachtung auch eine verantwortungsvolle Unternehmensführung „Die Güter müssen nach wirtschaftlichen Grundsätzen in gutem Stand erhalten werden…“


Dass das Großherzogtum Frankfurt, zu dem der Spessart damals gehörte, vier Monate später nicht mehr existieren würde und die größten Teile dem Königreich Bayern zufallen sollten, mag für Staatskenner schon in der Luft gelegen haben. Trotz aller politischen Umwälzungen konnte Georg Ludwig Rexroth I. nach dem Aufbau des Hammerwerkes um 1824 die Produktion starten und zwei Jahre später seinem gleichnamigen Sohn zur Führung übergeben. Der Rest ist Geschichte.

 

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